Reiseberichte Thailand
Reisebericht Ayutthaya Kultur/Tempel Thailand
Ayutthayam 14. Jhdt. entstand ein großes Machtzentrum in Siam, dem heutigen Thailand: das Königreich Ayutthaya, "die gesegnete Stadt der Engel und Könige".Die Ruinen der Chedis, der imposanten glockenförmigen Türme und die mächtigen Tempel- und Klosterbauten lassen noch heute die einstmalige Größe und Pracht dieser mittelalterlichen Stadtanlage erahnen. In den Kammern unter den Türmen der Chedis und Tempel befanden sich Reliquien heiliger Männer und die sterblichen Überreste der Könige und ihrer Familien. Der Turm des Tempels Mahathat soll der Aufbewahrungsort des historischen Buddhas gewesen sein. Zwischen den Ruinen der Sakralbauten ragen immer wieder mächtige Buddhastatuen empor. Und wie zu anderen Bauwerken in Sukhothai ist auch zur berühmten Darstellung des "Ruhenden Buddhas", eine Legende überliefert: Buddha hatte einst einem riesigen Dämon eine Predigt gehalten. Der wollte ihm aber nicht zuhören. Daraufhin hat sich Buddha selbst um ein vielfaches größer gemacht: damit er ihm endlich zuhört und die wahre Größe respektiert: die Bedeutung der Botschaft. Kulturelle Einflüsse von außen haben zu einem erstaunlichen Formen- und Stilreichtum des thailändischen Tempelbaus geführt. So erinnert der Turmaufbau des Wat Rachtaburana an die Einflüsse des früheren Khmerreiches. Mit der Zerstörung der Stadt Ayutthaya im 18. Jhdt. durch birmanische Truppen ging auch das Königreich Ayutthaya zu Ende. Viele der Schätze wurden erst später geplündert oder durch Kriege zerstört. Es ist sehr eindrucksvoll zu sehen was Menschen vor Hunderten von Jahren erschaffen haben.Die Anlage ist riesig und wer Fantasie hat kann sich vorstellen wie prächtig hier mal alles ausgesehen haben muß. Man kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Anlage erkunden, sie ist sehr weitläufig, wer 2 Tage zeit hat sieht natürlich viel mehr.Wir hatten nur ein paar Stunden, haben aber trotzdem eine menge gesehen. Die alte Hauptstadt Siams |
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