Song Wat Road - Bangkok Thailand
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Song Wat Road - Bangkok

Song Wat Road - Zeitreise zwischen Lagerhäusern und hippen Cafés

Wo Chinatown kreativ wird und das alte Bangkok auf eine neue Generation trifft


Zoom Song Wat Road Sehenswertes Bangkok - 1

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Es gibt Straßen in Bangkok, die man besucht, weil sie in jedem Reiseführer stehen. Und dann gibt es die Song Wat Road (ถนนทรงวาด), die man entdeckt und sich anschließend fragt, warum man nicht schon viel früher hierhergekommen ist.

Nur einen Katzensprung vom geschäftigen Chinatown entfernt, verläuft diese historische Straße parallel zum Chao Phraya. Hier stehen alte chinesische Handelshäuser neben winzigen Werkstätten, traditionelle Familienbetriebe neben angesagten Cafés, und hinter verwitterten Fassaden verstecken sich plötzlich Kunstgalerien, Designläden und kleine Restaurants.

Song Wat ist eines jener Viertel, in denen Bangkok gerade besonders spannend ist: alt, authentisch, ein bisschen chaotisch und gleichzeitig erstaunlich kreativ. Und das Beste? Man kann hier wunderbar zu Fuß auf Entdeckungstour gehen, ohne von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen zu müssen.

Die Geschichte der Song Wat Road

V on Handelsschiffen und chinesischen Kaufleuten.
Song Wat ist keine künstlich angelegte Touristenattraktion. Die Straße entstand während der Regierungszeit von König Chulalongkorn (Rama V.) und entwickelte sich zu einer bedeutenden Handelsachse am Fluss. Der Name lässt sich sinngemäß als „vom König gezeichnet“ verstehen – der Überlieferung nach skizzierte Rama V. selbst den Straßenverlauf auf einer Karte.

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Über Generationen wurden hier Reis, Gewürze, Trockenwaren und andere Handelsgüter umgeschlagen. Die Waren kamen über den Chao Phraya, wurden in Lagerhäusern verstaut und von chinesischstämmigen Kaufmannsfamilien weiterverkauft. Noch heute begegnet man Großhändlern, vor deren Geschäften Säcke mit getrockneten Chilis, Gewürzen und anderen Waren stehen. Und genau diese Mischung aus lebendigem Handel und behutsamer Erneuerung macht den Reiz der Gegend aus.

Was gibt es im Viertel zu entdecken

Historische Handelshäuser, kreative Cafés, Street Art und jede Menge Bangkoker Lebensgefühl!

Historische Shophouses

Video Trendy Song Wat Street
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Wer die Song Wat Road entlangschlendert, merkt ziemlich schnell: Hier ist Bangkok noch ein bisschen anders. Statt riesiger Shoppingmalls, glitzernder Fassaden und klimatisierter Konsumtempel erwarten einen alte chinesische Handelshäuser, verwitterte Mauern, kleine Werkstätten und traditionelle Geschäfte, in denen sich seit Jahrzehnten erstaunlich wenig verändert hat. Und mittendrin tauchen plötzlich schicke Cafés, kleine Galerien, originelle Boutiquen und moderne Restaurants auf. Ein spannender Mix, der erstaunlich gut funktioniert.

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Besonders sehenswert sind die historischen Shophouses, die teilweise noch aus der großen Zeit des chinesischen Handels am Chao Phraya stammen. Ihre schmalen Fassaden, hölzernen Fensterläden, alten Schriftzüge und teilweise kunstvoll verzierten Eingänge erzählen Geschichten aus einer Zeit, als hier Kaufleute ihre Waren lagerten und Geschäfte abschlossen. Viele dieser Gebäude wurden inzwischen liebevoll restauriert, andere dürfen weiterhin ganz ungeniert ihre Patina zur Schau stellen. Und genau das macht den besonderen Charme aus.

Street Art zwischen alten Mauern und Lagerhäusern

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Ein echter Hingucker ist die Street Art entlang der Song Wat Road. Besonders bekannt ist das riesige Wandgemälde des belgischen Künstlers ROA mit zwei kopfüber dargestellten Elefanten. Das ungewöhnliche Kunstwerk gehört mittlerweile zu den beliebtesten Fotomotiven des Viertels.

Aber auch abseits dieses bekannten Murals lohnt es sich, genauer hinzuschauen. An alten Hauswänden, in kleinen Durchgängen und versteckten Seitengassen entdeckt man immer wieder interessante Details, ungewöhnliche Graffiti und kleine künstlerische Überraschungen. Manchmal muss man dafür nur den Blick ein wenig von den Schaufenstern lösen.

Kaffeetrinken mit Geschichte

In den vergangenen Jahren hat sich Song Wat zu einer der interessantesten Kaffeeadressen Bangkoks entwickelt. Wo früher Gewürze, Reis oder andere Handelswaren lagerten, stehen heute Espressomaschinen, gemütliche Holztische und sorgfältig ausgewählte Designmöbel.

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Zu den bekannten Adressen gehört Song Wat Coffee Roasters, wo Kaffeeliebhaber ihre Freude haben dürften. Aber auch kleinere Cafés und Bäckereien sind einen Besuch wert. Viele haben die ursprüngliche Architektur bewusst erhalten: alte Holzbalken, unverputzte Ziegelwände, hohe Decken und historische Fliesen sorgen für eine Atmosphäre, die man in modernen Einkaufszentren vergeblich sucht.

Hier kann man wunderbar eine Pause einlegen, einen Cappuccino genießen und durch die Fenster das bunte Treiben auf der Straße beobachten. Und wer bei tropischen Temperaturen lieber etwas Kaltes möchte, findet natürlich auch Iced Coffee, Matcha und andere Erfrischungen.

Traditionelle Geschäfte

Bei all den neuen Cafés und Designläden darf man eines nicht vergessen: Song Wat ist noch immer eine echte Handelsstraße. Vor manchen Geschäften stapeln sich Säcke mit getrockneten Chilis, Gewürzen und anderen Lebensmitteln. Händler transportieren Kartons auf Sackkarren, Lieferwagen halten am Straßenrand, und aus offenen Ladentüren dringen die unterschiedlichsten Gerüche. Mal duftet es nach geröstetem Kaffee, ein paar Meter weiter nach getrocknetem Fisch oder chinesischen Kräutern.

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Gerade dieser Kontrast macht den Spaziergang so interessant. Während in einem Geschäft seit Generationen Trockenwaren verkauft werden, präsentiert der Nachbar vielleicht handgefertigte Keramik oder moderne Wohnaccessoires. Wer das ursprüngliche Geschäftsleben erleben möchte, kommt am besten vormittags an einem Werktag. Dann ist auf der Straße noch richtig Betrieb, und man bekommt einen guten Eindruck davon, wie das Viertel funktioniert, wenn gerade keine Besucher mit ihren Kameras unterwegs sind.

Kleine Galerien, Boutiquen

Auch Kunst- und Designfans kommen auf ihre Kosten. In ehemaligen Lagerhäusern und Geschäftsräumen haben sich junge Kreative niedergelassen, die mit viel Fantasie und einem guten Gespür für die historische Umgebung neue Konzepte entwickeln.

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Ein Beispiel ist das PLAY art house, eine kleine Kunstadresse in einem umgenutzten historischen Gebäude. Daneben entdeckt man unabhängige Designgeschäfte, originelle Souvenirs, handgefertigte Produkte und gelegentlich wechselnde Ausstellungen.

Das Schöne daran: Song Wat wirkt trotz seiner zunehmenden Beliebtheit nicht wie eine komplett durchgestylte Touristenkulisse. Zwischen all den neuen Ideen gibt es weiterhin ganz gewöhnliche Geschäfte, alte Werkstätten und Menschen, die hier seit Jahrzehnten arbeiten.

Essen und Genießen

Hungrig sollte man auf der Song Wat Road unbedingt sein, denn kulinarisch gibt es hier einiges zu entdecken. Das Viertel liegt schließlich mitten im historischen chinesisch-thailändischen Handelsgebiet, und diese kulturelle Mischung schmeckt man auch.

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Da wären beispielsweise traditionelle Lokale wie Urai Braised Goose, bekannt für geschmorte Gans, oder kleine chinesische Küchen, in denen Nudelsuppen, gedämpfte Teigtaschen und andere Köstlichkeiten serviert werden. Dazu gesellen sich moderne Restaurants, kreative Bäckereien und kleine Dessertläden. Das Angebot reicht vom schnellen Snack auf die Hand bis zum ausgedehnten Mittagessen in einem liebevoll restaurierten Handelshaus.

Unser Tipp:
Nicht schon beim ersten verführerischen Duft sämtliche Hungerreserven verbrauchen. Hinter der nächsten Ecke wird schließlich die nächste Leckerei warten.

Die kleinen Gassen und der Chao Phraya

Wer ausschließlich die Hauptstraße entlangläuft, verpasst einen Teil des Vergnügens. Immer wieder zweigen schmale Gassen ab, die zwischen alten Gebäuden hindurchführen. Manche enden an Innenhöfen, andere an kleinen Schreinen, versteckten Geschäften oder in Richtung Fluss.

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Der nahe Chao Phraya war einst die Lebensader des Viertels. Über ihn wurden die Waren angeliefert, die Song Wat zu einer bedeutenden Handelsstraße machten. Auch wenn heute nicht jeder Zugang zum Ufer frei ist, lässt sich die historische Verbindung zum Fluss noch gut nachvollziehen.

Besonders schön lässt sich ein Besuch mit einem Spaziergang durch das benachbarte Talat Noi verbinden. Dort warten weitere historische Gebäude, chinesische Schreine, verwinkelte Gassen, alte Autowerkstätten und jede Menge Street Art.


Spaziergang durch Song Wat

Für die rund 1,2 Kilometer lange Straße und die Seitengässchen sollte man mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. Wer gern fotografiert, isst und kleine Läden durchstöbert, kann problemlos einen halben Tag verbringen.

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Wir würden mit der MRT bis Wat Mangkon fahren, durch Chinatown zum Ratchawong Pier laufen und anschließend die Song Wat Road in Richtung Talat Noi erkunden. So lässt sich der Besuch wunderbar mit den historischen Gassen und der Street Art von Talat Noi verbinden.Wir würden mit der MRT bis Wat Mangkon fahren, durch Chinatown zum Ratchawong Pier laufen und anschließend die Song Wat Road in Richtung Talat Noi erkunden. So lässt sich der Besuch wunderbar mit den historischen Gassen und der Street Art von Talat Noi verbinden.


Die Song Wat Road ist kein Ort für eine hektische Sehenswürdigkeiten-Checkliste. Hier geht es ums Schlendern, Staunen, Probieren und Entdecken. Um alte Kaufmannshäuser, verwitterte Fassaden, exotische Gewürzdüfte, hervorragenden Kaffee und überraschende Kunst. Wer Bangkok abseits von Shoppingmalls, Wolkenkratzern und den üblichen Tempelrouten kennenlernen möchte, sollte sich Song Wat unbedingt vormerken.

Song Wat Road Videos

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