Grosse Säugetiere Thailand
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Grosse Säugetiere Thailand

Gefahr durch grosse Säuge- und Raubtiere?

Vor welchen Landtieren sollte man sich in Thailand in Acht nehmen


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Zoom Grosse Säugetiere Gesundheit/Gefahren - 1

Die Artenvielfalt in Thailand ist riesig und immer noch gibt es viele Gebiete, tiefe Dschungel in denen noch kein Mensch war. Und diese Gebiete teilen sich wilde Tiere, die wir nur aus dem Zoo kennen. Ab und an kommen diese Tiere nah an die Gebiete, die von Menschen besiedelt sind, was etwas Konfliktpotential bergen kann.

Grundsätzlich gehen von den Wildtieren eigentlich keine Gefahren für Touristen aus, aber bei einigen Spezies sollte man ein wenig Vorsicht walten lassen.

Elefanten

Jedes Jahr werden ca. 10-20 Menschen von thailändischen Elefanten getötet.

Wilde Elefanten wird der Besucher ausserhalb von einigen Nationalparks kaum zu Gesicht bekommen, aber dennoch passieren jedes Jahr einige tödliche Begegnungen zwischen Dickhäuter und Mensch. Meist auf Farmen, die die wilde Elefanten gerne mal als Futterquelle nutzen und übermütige Farmer, die ihre Ernte schützen und die Elefanten vertreiben möchten. Das geht in vielen Fällen ungut oder tödlich aus - für den Menschen.

Zoom Wilde Elefanten
Menschen, die wilde Elefanten sehen, sollten sich in Acht nehmen und möglichst ruhig auf Distanz gehen, denn die jüngeren männlichen Elefanten haben einmal im Jahr ihre Musth, das ist ein Testosteronschub, der die Elefantenbullen extrem aggressiv macht. Wenn man im Auto durch einen Nationalpark fährt und Elefanten ohne Mahut auf der Strasse sieht, dann sollte man umdrehen, denn auch ein Auto bietet kaum Schutz vor einem wildgewordenen Elefantenbullen.

Aber auch bei den dressierten Elefanten gibt es keine hundertprozentige Sicherheit. Es ist zwar sehr selten, aber es kommt vor, dass männliche Elefanten in ihrer Musth durchdrehen, so wie 2019 auf Samui, als ein Elefantenbulle einen Vater von seinem Rücken abschüttelte und zu Tode trampelte, während seine Tochter dabei zusehen musste. Auch im Jahr 2020 kam eine junge englische Touristin bei einer Eelefantenshow im Nong Nooch Garden bei Pattaya ums Leben, als ein junger Elefantenbulle plötzlich durchdrehte und in die Besuchertribüne stürmte. Unser Tipp, nicht nur zur Sicherheit, sondern auch wegen des Tierschutzes - lasst das Elefantenreiten sein und der Besuch von Elefantenshows muss auch wirklich nicht sein..

Elefant gegen Autos - Khao Yai Nationalpark



Nach Angaben des Office of Wildlife Conservation Information des Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation wurden in den letzten sechs Jahren 135 Menschen durch wilde Elefanten getötet und 116 verletzt, davon 27 allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2022.


Hunde

Zoom Streuner am Strand
In Thailand leben nach offiziellen Schätzungen weit über eine Million Streuner, also Hunde ohne zugehöriges Frauchen oder Herrchen. Meist sind die Hunde harmlos, aber zusammengerottet können sie auch gefährlich werden. In der thailändischen Presse liest man immer wieder von angefallenen Menschen, Touristen und auch deren Kindern.

Sie fechten einen täglichen Kampf um nötige Nahrung aus und einige wenige haben gelernt, dass es sich in der Gruppe besser lebt und man mit der Vertreibung von Menschen, schon mal den einen oder anderen zurückgelassenen Happen erbeuten kann. Bisswunden von Hunden sind sehr schmerzhaft und deshalb sollte man nicht versuchen, sich mit einem Hund anzulegen, auch wenn er noch so nervt. Man kann nicht glauben wie schnell er seine 10 Kumpels zusammenbellt… also am besten nicht beachten und die Kinder nicht ermutigen mit den Hunden zu spielen. Und das Schlimmste was Du tun kannst? Wegrennen, denn das weckt den Jagdinstinkt der Meute.

Aber das ist nicht die grösste Gefahr, die von den Hunden in Thailand ausgeht. Die besteht im Strassenverkehr, wenn man mit dem Roller die Strasse entlang fährt und der, im Augenblick zuvor noch am Stassenrand schlafende Hund, plötzlich aufsteht und ohne einen Blick über die Strasse läuft. Direkt unter das Vorderrad.


Affen

Zoom Makaken sind nicht süss
Ach ja, die sind ja sooo süß die kleinen Äffchen? Nein, sind sie nicht. Die eigentlich eher kleinen Makaken in Thailand sind ausgesprochen aggressiv, wenn sie nicht das bekommen, was sie möchten. Sie klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist und wer sich wehrt, muss durchaus auch mal mit einem kräftigen Biss rechnen.

Also Abstand halten und an den Plätzen, wo sich viele Affen versammeln, nichts zu essen mitnehmen, keine süssen Softdrinks und Taschen, die man richtig zumachen kann. Kein Handy, kein Fotoapparat und keine Sonnenbrille ist vor ihnen sicher und ihre Geschwindigkeit ist so hoch, dass man keine Chance auf Rettung des Geklauten hat.

Motorradfahrer kämpft mit Affen ums Motorrad





Raubkatzen und Bären

Zoom Tiger
Es gibt allerlei grosse Raubtiere in Thailand und ab und sehr selten gibt es Opfer von Tigern. Ein Tourist, der nicht mit der Machete auf Dschungel-Entdeckungstour weg von den Pfaden geht, wird ausserhalb der Zoos nie einen zu Gesicht bekommen, denn die Tiger meiden Menschen. Selbiges gilt für die anderen Grosskatzen und Bären.

In diesem Jahr ist ein Fall einer Tigerattacke bekannt geworden, als ein Farmer versucht hatte, seine Büffel vor einer Dreierbande Tiger zu schützen. Er wurde schwer verletzt, seine 2 Hunde starben. Im Jahr zuvor wurde ein Farmer bei einem nächtlichen Kontrollgang auf seiner Plantage von einem Tiger getötet. Auch ein Opfer, das durch einen Bären getötet wurde, war zu vermelden.

Touristen die durch Tiger verletzt oder getötet wurden, gehen ausschliesslich auf Zoos zurück, die als Attraktion Selfies mit Tiger und Tourist angeboten hatten.

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