Der Thai Baht Thailand
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Der Thai Baht Thailand

Geld und Geldwechsel in Thailand

Cash, Karte oder beides? Geldtipps für deinen Thailandtrip


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Wer nach Thailand fährt, sollte nicht nur seine Badesachen einpacken – sondern auch ein bisschen Baht-Know-how. Geld und Geldwechsel in Thailand klingt trocken, ist aber einer dieser Dinge, die deinen Urlaub entweder smooth oder leicht chaotisch machen. Flughafen-Wechselstuben, lokale Money-Changer, Kreditkarte oder Bargeld-Fallen: Wir erklären dir, wie du am besten an thailändische Baht kommst, wo die Kurse fair sind und was du besser lässt – damit du am Ende mehr Massaman Curry und weniger nervige Gebühren hast.

Die Thailändische Währung ist der Baht, oder abgekürzt THB. Das Umrechnungsverhältnis variiert, liegt aber bei ca. 1:35 - 1:40 zum EUR. Das bedeutet 100 THB. sind ca. EUR 2,50 oder EUR 5.- sind ca. 150 THB. Ich habe hier, immer wenn ich neben den Preisen in Baht auch Euro aufgeführt habe, den langjährigen Durchschnittskurs von 1:37 verwendet, im Kostenrechner passe ich ab -2/+2 Baht die Umrechnungswerte an.


Geldscheine

Banknoten gibt es in Thailand in den Werten 20, 50, 100, 500 und 1.000 Baht. Gerade beim 1.000-Baht-Schein kann es für Besucher etwas verwirrend werden, denn davon sind derzeit mehrere verschiedene Ausgaben im Umlauf. Sie unterscheiden sich leicht in Größe, Gestaltung und Sicherheitsmerkmalen, sind aber selbstverständlich alle gleichermaßen gültige Zahlungsmittel. Es ist also völlig normal, wenn man beim Bezahlen unterschiedliche Versionen des gleichen Scheins erhält.

Mit thailändischen Banknoten sollte man grundsätzlich sehr respektvoll umgehen. Sie zeigen das Porträt des früheren Königs Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) oder des heutigen Königs Maha Vajiralongkorn (Rama X.). Da die Monarchie in Thailand einen außerordentlich hohen Stellenwert genießt und die Majestätsbeleidigung (Lèse-Majesté) streng geahndet wird, sollten Geldscheine weder mutwillig zerknüllt, zerrissen, beschriftet oder anderweitig beschädigt werden.

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Auch Gesten, die in Europa völlig harmlos erscheinen, können in Thailand als respektlos aufgefasst werden. Wer beispielsweise einen Geldschein achtlos über einen Tresen wirft oder hinter eine Bar schleudert, beleidigt damit unter Umständen nicht nur das Personal, sondern indirekt auch das Abbild des Königs. Im schlimmsten Fall kann ein solcher Vorfall erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Ebenso sollte man auf Faltspielchen, Origami oder andere kreative Bastelideen mit thailändischen Banknoten unbedingt verzichten.

Die neuen Geldscheine ab April 2018

Die neuen, seit 16.04.2018 gültigen Geldscheine mit König Maha Vajiralongkorn
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Ein praktischer Tipp für unterwegs: Größere Scheine über 500 oder 1.000 Baht bewahrt man am besten sicher im Geldbeutel oder in einer verschließbaren Innentasche auf. Kleinere Scheine dagegen gehören griffbereit in die Hosen- oder Brusttasche. So hat man beim Bezahlen im Taxi, an Straßenständen, im 7-Eleven, für Trinkgelder oder im Tuk-Tuk schnell das passende Geld zur Hand und muss nicht jedes Mal mit einem großen Schein bezahlen.

Von Handtaschen als Aufbewahrungsort für Bargeld ist – insbesondere in den touristischen Regionen – eher abzuraten. Gelegentlich kommt es vor, dass Diebe auf Motorrädern vorbeifahren und Handtaschen oder Schultertaschen im Vorbeifahren entreißen. Wer größere Bargeldbeträge möglichst nah am Körper trägt und nur kleinere Summen griffbereit hat, ist deshalb meist deutlich sicherer unterwegs.


Kleingeld

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Mit Kleingeld sind in Thailand oft gar nicht die Münzen gemeint, sondern vor allem kleine Banknoten. Wer sich den Alltag erleichtern möchte, sollte möglichst immer einen guten Vorrat an 10-, 20- und 50-Baht-Scheinen dabeihaben. Sie sind praktisch unverzichtbar – sei es für Trinkgelder, das Tuk-Tuk, den Motorradtaxi-Fahrer, den Straßenimbiss oder den kleinen Einkauf im Tante-Emma-Laden.

Das klingt einfacher, als es tatsächlich ist. Geldautomaten geben fast ausschließlich 500- oder 1.000-Baht-Scheine aus, und selbst Banken oder Wechselstuben scheinen ihre kleinen Scheine manchmal wie einen Schatz zu hüten. Auch viele Geschäfte geben auf größere Scheine nur ungern heraus, wenn die Kasse gerade erst geöffnet wurde. Wer also einmal einen kleinen Stapel 20er oder 50er ergattert hat, sollte ihn pfleglich behandeln und möglichst nur dann einsetzen, wenn es wirklich sinnvoll ist. Viele Thailand-Kenner freuen sich über einen dicken Stapel kleiner Scheine fast mehr als über einen 1.000-Baht-Schein.

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Natürlich gibt es auch Münzen. Im Umlauf sind 1-, 2-, 5- und 10-Baht-Münzen sowie die kleineren 25- und 50-Satang-Münzen (100 Satang entsprechen 1 Baht). Diese spielen im Alltag allerdings nur noch eine untergeordnete Rolle. Da Preise meist auf volle Baht gerundet werden und kaum noch jemand mit Beträgen im Cent-Bereich rechnet, begegnet man den kleinen Satang-Münzen nur noch selten. Am ehesten erhält man sie noch in Supermärkten oder großen Einkaufszentren als Wechselgeld – viele Thailänder sammeln sie anschließend zu Hause in einer Schale oder einem Glas, bis sich irgendwann genügend angesammelt haben.


Bargeld abheben und Geldversorgung

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Bargeld abzuheben ist in Thailand – insbesondere in den touristisch gut erschlossenen Regionen – in der Regel völlig unkompliziert. Die fünf größten Banken des Landes, Bangkok Bank, Kasikornbank (KBank), Krung Thai Bank (KTB), Siam Commercial Bank (SCB) und die Bank of Ayudhya (Krungsri), verfügen zusammen mit zahlreichen weiteren Geldinstituten über ein sehr dichtes Netz an Geldautomaten. In Städten, Urlaubsorten und Einkaufszentren muss man daher meist nie lange nach einem ATM suchen.

Die Höhe der möglichen Bargeldabhebung hängt vom jeweiligen Automaten und der Bank ab. Viele Geldautomaten erlauben heute Abhebungen von bis zu 20.000 oder sogar 30.000 Baht pro Vorgang, einige Automaten sind jedoch weiterhin auf 10.000 oder 20.000 Baht begrenzt. Zusätzlich kann auch das Tageslimit der eigenen Bank oder Kreditkarte eine Rolle spielen.

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Für Abhebungen mit ausländischen Kredit- oder Debitkarten berechnen thailändische Banken eine feste Automatengebühr, die derzeit in der Regel 220 Baht pro Abhebung beträgt. Hinzu können Gebühren oder Auslandseinsatzentgelte der eigenen Hausbank oder des Kreditkartenanbieters kommen. Es lohnt sich daher, vor der Reise die Konditionen der eigenen Karte zu prüfen. Manche Kreditkarten erstatten die Automatengebühr ganz oder teilweise oder verzichten auf Auslandseinsatzgebühren.

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Um Kosten zu sparen, ermpfiehlt es sich daher eine Kreditkarte zu wählen, bei der das Geld abheben in Thailand kostenlos ist und nur Automaten zu nutzen, die ein hohes Bezugslimit von 20.000 THB bieten.

Ein weiterer Tipp: Viele Geldautomaten bieten kurz vor der Auszahlung eine Umrechnung des Betrages in Euro an (Dynamic Currency Conversion). Diese Option sollte man in der Regel ablehnen und stattdessen die Belastung in Thai Baht wählen, da der Wechselkurs der eigenen Bank oder des Kreditkartenunternehmens meist deutlich günstiger ist.


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Einen kleinen Fallstrick gibt es allerdings: die kleineren Inseln. Viele der idyllischen und abgelegenen Eilande verfügen weder über einen Geldautomaten noch über eine Bank oder Wechselstube. Wer beispielsweise auf eine der weniger erschlossenen Inseln reist, sollte sich daher rechtzeitig auf dem Festland oder einer größeren Insel mit ausreichend Bargeld versorgen. Natürlich kann man in manchen Resorts oder Hotels gegen Gebühr Geld erhalten oder mit der Kreditkarte bezahlen – allerdings sind die Wechselkurse oder Gebühren dabei oft alles andere als erfreulich. Das sorgt zwar für gute Laune beim Hotelbesitzer, aber eher selten beim Gast.

Dasselbe gilt übrigens auch für den Geldwechsel. Auf vielen kleineren Inseln gibt es entweder gar keine Wechselmöglichkeit oder nur wenige Anbieter mit deutlich schlechteren Kursen als in Bangkok, Phuket, Chiang Mai oder anderen größeren Touristenorten. Wer etwas vorausplant und sich bereits vor der Weiterreise mit ausreichend Baht eindeckt, spart sich unnötige Gebühren und kann seinen Inselurlaub deutlich entspannter genießen.


Geld wechseln

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Der Wechsel von Euro oder Schweizer Franken braucht etwas Zeit, aber es gibt unzählige Wechselstuben und Banken in den Touristengebieten. Deren Öffnungszeiten sind etwas undurchschaubar, und manchmal ist es schwieriger mittags ein paar Thailändische Baht zu bekommen, als abends um 20.00 Uhr. Um 22.00 Uhr sind die meisten Wechselstuben geschlossen, genauso wie an vielen Feiertagen - hier heisst es vorausplanen.

Ausserhalb der Touristenzentren sollte man sich ungefähr an europäische Öffnungszeiten halten, denn auch hier haben die Banken samstags und sonntags geschlossen. Zum Wechseln von grösseren Bargeldsummen, beim Tauschen von Travellerschecks und bei Abhebungen mit der Kreditkarte den Reisepass mitnehmen. Mehr zum Wechseln unter Zahlungsmittel.



Bezahlen mit Handy und QR-Code

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Thailand gehört inzwischen zu den Ländern mit den modernsten digitalen Bezahlsystemen der Welt. Ob Straßenimbiss, Garküche, Café, Marktstand, Taxi oder Shoppingmall – vielerorts wird heute lieber ein QR-Code gescannt, als Bargeld angenommen. Für Einheimische läuft fast alles über das nationale Bezahlsystem PromptPay, das direkt mit dem thailändischen Bankkonto verbunden ist.

Für Urlauber aus Europa ist das allerdings nur eingeschränkt nutzbar. Wer lediglich mit einem deutschen oder anderen europäischen Bankkonto anreist, kann die meisten PromptPay-QR-Codes nicht direkt verwenden. Deshalb bleibt Bargeld weiterhin der wichtigste Begleiter – vor allem auf Märkten, an Straßenständen, bei kleinen Restaurants, Motorradtaxis oder in abgelegenen Regionen.

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Immer mehr Hotels, Einkaufszentren, Supermärkte und größere Restaurants akzeptieren inzwischen Apple Pay, Google Pay, kontaktlose Kreditkarten oder internationale Debitkarten. In den touristischen Zentren kann man dadurch viele größere Ausgaben bequem mit dem Smartphone bezahlen. Für den kleinen Mango Sticky Rice am Straßenrand oder die Kokosnuss am Strand braucht man jedoch meist weiterhin ein paar Baht in der Hosentasche.

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Neu sind außerdem spezielle Touristen-Wallets und Prepaid-Lösungen, mit denen auch Besucher ohne thailändisches Bankkonto bei vielen Händlern per QR-Code bezahlen können. Diese Angebote werden derzeit schrittweise ausgebaut und dürften in den kommenden Jahren das bargeldlose Bezahlen für Touristen noch deutlich einfacher machen.

Unser Tipp: Eine Kombination aus Kreditkarte oder Smartphone für Hotels, größere Geschäfte und Restaurants sowie ausreichend Bargeld in kleinen Scheinen für den Alltag ist nach wie vor die entspannteste Lösung. Damit ist man in Thailand praktisch überall bestens gerüstet.



Tipp

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Das Wechseln an den Flughäfen, vor allem in Bangkok ist nicht so ungünstig, wie viele oft meinen, lediglich die Schalter direkt nach der Einreisekontrolle haben gelegentlich das Maß etwas verloren. Ich habe da einen Favoriten, der Thailandweit eigentlich immer den besten Wechselkurs anbietet und das ist "SuperRich. Um die Wechselstube von SuperRich zu finden, muss man die Rolltreppe oder den Aufzug nach unten nehmen, der Beschilderung zum Airport-Rail-Link folgend. Sie befindet sich auf Ebene B, zwei Stockwerke unter der Ankunftshalle.


Wusstest Du´s?

Noch mehr kann man sparen, wenn man sich die 7% VAT. (Umsatzsteuer) zurückzahlen lässt. Die meisten Einkaufszentren bieten diese Möglichkeit bei Einkäufen über 2.000 Thai-Baht an. Am besten an der Kassen fragen und kurz das Formular ausfüllen und dann gibt es am Flughafen Bares zurück. ⇒ Steuererstattungen (VAT Refund)
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