24.08.2024
Phuket
Anzahl der Toten bei Erdrutsch in Phuket steigt auf 10
Neun Ausländer und ein Einheimischer werden Opfer der Sturzflut
Die Katastrophe forderte bisher 10 Todesopfer, nach weiteren Vermissten wird noch gesucht. Insgesamt sind rund 250 Haushalte von dem Unglück betroffen. Die unaufhörlichen Regenfälle in der Nacht zum Donnerstag hatten in der Region 200 Millimeter Niederschlag gebracht. In Karon setzte am Donnerstagabend um 23 Uhr starker Regen ein, der ab 3 Uhr morgens zu großflächigen Überschwemmungen führte.
Um 5:15 Uhr morgens informierten Katastrophenschutzbeamte über den tödlichen Erdrutsch in, Karon. Der Erdrutsch ging vom Big Buddha auf den Nakkerd Hills aus und betraf die Straße in der Nähe von Karon Beach, wodurch die Straße und die Böschung einstürzten. Mehrere Häuser wurden von den Wasser- und Geröllmassen mitgerissen.
Die Behörden haben im Tempel Kitti Sangkharam eine Einsatzzentrale eingerichtet, um die Hilfsmaßnahmen zu koordinieren und Unterstützung anzufordern. Nach Angaben des Bezirks Mueang Phuket begannen die starken Regenfälle in der Nacht des 22. August, dauerten bis zum Morgen des 23. August an und liessen über 200 Millimeter Niederschlag fallen, der schließlich den Erdrutsch auslöste.
Unter den Toten waren 7 Personen aus Myanmar, 1 Thailänder und 2 Russen, davon 5 Frauen und 4 Männer. Nach Angaben der Behörden wird noch eine weitere Person vermisst..
Eine Überlebende, die 34-jährige Sukon Nakmat aus der Provinz Trang, berichtete von ihrem dramatischen Überlebenskampf. Sie schlief, als sie plötzlich ein lautes Geräusch hörte und spürte, wie alles um sie herum weggespült wurde - Wände und Dach inklusive. In Panik rettete sie sich auf das Dach, als die Flut und der Schlamm gegen 5 Uhr morgens über das Haus hereinbrachen. Sie erlitt Verletzungen, darunter einen Schnitt an der Augenbraue und Abschürfungen an Armen und Beinen.
⇒ Verheerende Sturzflut und Erdrutsch auf Phuket (Meldung vom 23. Aug. 2024)
Der stellvertretende Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul hat das Department of Disaster Prevention and Mitigation (DDPM) und den Gouverneur von Phuket angewiesen, den Betroffenen umfassende Hilfe zukommen zu lassen. Er betonte die Notwendigkeit, die Bevölkerung über Wetterbedingungen, Touristengebiete und gefährdete Orte zu informieren.Insbesondere sollten Hinweise gegeben werden, wie man sich im Notfall verhält und welche Risikogebiete zu meiden sind.
Von den Überschwemmungen sind vor allem die Subdistrikte Chalong und Karon betroffen.Der Erdrutsch ereignete sich direkt hinter dem Kata Tempel.Zahlreiche Hilfskräfte, darunter das Phuket DDPM Office, das DDPM Region 18 Phuket Center, der Präsident der Phuket Provincial Administrative Organization, der Bezirksvorsteher von Mueang Phuket, die Karon Subdistrict Municipality, die Kusoldhamma Foundation sowie Notfall- und Rettungsteams sind vor Ort im Einsatz, um den Betroffenen zu helfen.
Die Lage bleibt angespannt, da die Rettungsteams weiterhin nach Vermissten suchen und die Aufräumarbeiten fortsetzen.
Update 25. August
Leider wurden weitere tödlich verunglückte bei dem Erdrutsch entdeckt, sodass sich die Zahl der Toten nun auf 13 erhöht hat. 19 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt und 209 Familien mussten ihre schwer beschädigten und unbewohnbaren Häuser und Wohnungen verlassen.
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