23.03.2025
Phuket
Bremsversagen auf gefährlicher Küstenstraße in Phuket
Touristenbus verunglückt auf - 20 Verletzte, zum Glück keine Todesfälle
Augenzeugen berichteten von dramatischen Szenen unmittelbar nach dem Unfall: Anwesende Passanten schlugen die Fensterscheiben ein, um die eingeschlossenen Touristen aus dem umgestürzten Bus zu befreien. Rettungskräfte der Kusoldharm Foundation trafen wenig später ein und begannen umgehend mit der Evakuierung und Erstversorgung der Verletzten.
Etwa 20 Personen sollen nach ersten Angaben Verletzungen unterschiedlicher Schweregrade erlitten haben. Die Mehrheit wurde mit Rettungsfahrzeugen ins Patong Hospital auf Phuket gebracht. Der örtliche Notfalldienst von Kamala hatte bereits kurz nach Eintreffen fünf der Verletzten ins Krankenhaus eingeliefert, weitere Ambulanzen aus dem Narenthorn Emergency Medical Service Centre und benachbarten Kliniken wurden hinzugezogen, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.
Zur Bergung des verunglückten Fahrzeugs wurde ein Kran eingesetzt, der den Bus von der Straße entfernen musste. Die Verwaltung des Unterbezirks Kamala (SAO) ließ zusätzlich Sand auf ausgelaufene Betriebsstoffe streuen, um weitere Gefahren für den Verkehr zu minimieren.
Die Behörden haben nun eine Untersuchung zum genauen Unfallhergang eingeleitet. Im Zentrum der Ermittlungen steht dabei der technische Zustand der Bremsanlage sowie die generelle Wartung des Fahrzeugs. Erste Hinweise deuten auf einen Ausfall der Bremse während der Fahrt bergab hin – ein besonders riskantes Szenario auf Phukets teils steil abfallenden, serpentinenartigen Straßen, die von Touristenbussen häufig genutzt werden.
Der Unfall macht mal wieder deutlich, welche Risiken die Topographie Phukets für den Transportverkehr birgt – insbesondere bei mangelnder Wartung oder Überbeanspruchung von Fahrzeugen. Die Behörden haben versichert, die Lage weiterhin eng zu überwachen und den Betroffenen volle Unterstützung zukommen zu lassen. Die Tourismus- und Transportunternehmen wurden eindringlich ermahnt, ihre Fahrzeuge regelmäßig zu überprüfen und die Sicherheitsstandards strikt einzuhalten, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden.
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