30.01.2026
Krabi
Britischer Paraglider stürzt im PhiPhi Nationalpark ab
Illegaler Gleitschirmflug in Krabi endet mit stundenlanger Rettung am Fels
Unfall bei Routinepatrouille entdeckt
Nationalpark-Ranger bemerkten den Unfall gegen 10:27 Uhr während einer regulären Kontrollfahrt nahe Ton Sai Beach im westlichen Bereich von Ao Railay. Der Mann hing zu diesem Zeitpunkt mit seinem Schirm in Bäumen und Felsen fest, mehrere Meter über dem Boden. Erste Einschätzungen deuteten darauf hin, dass eine plötzliche Windrichtungsänderung den Piloten vom Kurs abgebracht und direkt gegen die Steilwand gedrückt hatte.Um das Risiko für Helfer und Verunglückten besser einschätzen zu können, setzten die Ranger zunächst eine Drohne ein. Die Luftaufnahmen zeigten, dass der Tourist zwar verletzt, aber bei Bewusstsein und ansprechbar war. Sichtbar waren vor allem Verletzungen am Bein, während der Schirm weiterhin in Felsvorsprüngen und Vegetation verkeilt blieb.
Spezialrettung aus der Höhe
Anschließend koordinierten die Parkbehörden die Rettung mit dem regionalen Katastrophenschutz und medizinischen Notdiensten. Aufgrund der schwierigen Lage wurden Kletter- und Höhenrettungsspezialisten angefordert.Die Bergung gestaltete sich aufwendig: Mehrere Stunden lang arbeiteten sich die Teams über steile Felsabschnitte zum Verletzten vor, sicherten ihn und lösten schließlich die verhedderte Ausrüstung.
Erst gegen 16:37 Uhr gelang es, den Mann sicher vom Felsen zu holen. Vor Ort erhielt er Erste Hilfe, bevor er zur weiteren Behandlung ins Wattanapat Hospital Krabi gebracht wurde. Dort bestätigten Ärzte neben Schürfwunden auch einen Beinbruch.
Paragliding im Nationalpark untersagt
Nach Angaben der Behörden ist Gleitschirmfliegen im Nationalpark grundsätzlich verboten, sofern keine spezielle Genehmigung der Parkleitung oder der zuständigen Naturschutzbehörde vorliegt. Das thailändische Nationalparkgesetz untersagt Aktivitäten, die Natur, Tierwelt oder Landschaft beeinträchtigen könnten.Ob der Tourist zusätzlich zu seinen Verletzungen und den Kosten für den Rettungseinsatz auch mit rechtlichen Konsequenzen rechnen muss, war zunächst offen. Parkvertreter erklärten lediglich, dass der Fall geprüft werde.
Der betroffene Küstenabschnitt rund um Railay und Ton Sai gilt als spektakuläres Reiseziel mit steilen Kalksteinfelsen und dichtem Dschungel – zugleich aber als sensibler Lebensraum. Der Vorfall zeigt, wie schnell sich Abenteuerlust in Gefahr verwandeln kann, insbesondere wenn Wetterbedingungen unterschätzt und Schutzvorschriften ignoriert werden.
Quellen: Thaiger, NNT
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