Covid Kurzmeldungen Thailand - So. 5. September 2021 - Reisenews Thailand
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05.09.2021

Covid-19  

Covid Kurzmeldungen Thailand - So. 5. September 2021

Unfassbare Arroganz des chinesischen Botschafters - Phukets Neuinfektionen steigen - Bevorzugte Impfung für Schwangere - Verkürzte Ausgangssperre - Kaufhäuser öffnen

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224 Coronavirus-bedingte Todesfälle und 15.452 neue Covid-19-Infektionen wurden heute gemeldet. Der Infektionstrend ist in der vergangenen Woche zurückgegangen, aber die Zahl der täglichen Todesfälle bleibt hoch. 4.682 Patienten befinden sich nach wie vor auf den Intensivstationen, und 1.008 werden künstlich beatmet. Derzeit werden 152.105 Personen wegen Covid-19 behandelt. Der Durchschnitt der täglichen Covid-Tests lag in den letzten 7 Tagen bei 44.562 Personen.


Unfassbare Arroganz des chinesischen Botschafters in Thailand

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Die chinesische Botschaft in Thailand ist der Ansicht, dass die Kritiker des in China hergestellten Impfstoffs Sinovac COVID-19 die guten Absichten Pekings, Thailand bei der Bekämpfung der Seuche zu unterstützen, untergraben.

Auf ihrem Facebook-Account schrieb die Botschaft, jede Dosis des COVID-19-Impfstoffs, die China an Thailand geliefert hat, stehe für die Freundschaft und Aufrichtigkeit, die die chinesische Regierung der Regierung und den Thailändern im Allgemeinen entgegenbringe.

Weiterhin lobte er die hervorragende Qualität des Impfstoffes anhand des Beispiels Chile, wo man Schutzwirkungen von 86% erreiche. Da hätte er vielleicht nochmals nachlesen sollen, denn nach einer Studie der Universität von Chile, soll Sinovac nach der zweiten Dosis nur zu 56% vor einer Infektion schützen. Eine brasilianische Studie attestiert der chinesischen Sinovac-Plörre sogar nur 50% Infektionsschutz.

Bei seiner Aufforderung zur Dankbarkeit gegenüber der chinesischen Regierung, hat der Botschafter 2 weitere Fakten wohlweislich vergessen. Erstens, dass China sich mit dem hohen Preis des Vaczins (8,90 - 14,70 USD/Dosis) erhebliche Gewinne einfährt und zweitens die Tatsache, wem Thailand und die Welt diese Pandemie eigentlich verdankt. Da wäre etwas Demut durchaus angesagt...


Phukets Neuinfektionen steigen weiter

Phukets Infektionsanstieg
Mit wieder einmal einem neuen, traurigen Rekord, von 1.596 Neuinfektionen binnen einer Woche, steigt die Inzidenz weiter, von 248 der Vorwoche nun auf 340. Unter den gestern gemeldeten 240 neuen Fällen befanden sich auch 3 Sandbox-Touristen, deren Urlaub nun leider in einer Klinik beendet werden muss.

Dem gestrigen COVID-Bericht des PPHO zufolge befanden sich 2.332 Personen in ärztlicher Behandlung oder unter ärztlicher Aufsicht. Die Gesamtzahl der von COVID-Patienten belegten Krankenhausbetten in Phuket beläuft sich nun auf 1.727 oder 77,72 % der Anzahl der 2.222 Klinikbetten. Aus den Kliniken werden 34 intensivstationäre Fälle vermeldet, 316 mittelschwere Fälle und 592 leichte Infektionen.


Bevorzugte Impfung für Schwangere

Bevorzugte Impfungen für Schwangere
Die Besorgnis über das COVID-19-Risiko bei schwangeren Frauen wird durch den starken Anstieg der Infektionen im letzten Monat verstärkt. Die Zahl der neu aufgetretenen Fälle bei schwangeren Frauen stieg von 819 im Juli auf 1.506 bis zum 28. August. In den letzten 8 Wochen sind 69 Frauen und 10 weitere Säuglinge gestorben, was die Gesamtzahl der verstorbenen Säuglinge auf 29 erhöht.

Eine Sprecherin des CCSA sagte, dass das Operationszentrum des CCSA die Krankenhäuser im ganzen Land nun aufgefordert habe, Frauen, die mindestens 12 Wochen schwanger sind oder gerade entbunden haben, zu impfen. Das CCSA plane, bis Ende dieses Monats mindestens 70 % der Risikogruppe (500.000 Frauen) in den Hochinzidenzgebieten zu impfen. Bislang hätten nur etwa 45 400 die erste Dosis erhalten, während etwa 5 000 vollständig geimpft wurden.



Verkürzte Ausgangssperre und längere Betriebszeiten

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Die CCSA hat beschlossen, die Betriebszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel zu verlängern, um sicherzustellen, dass die Menschen in gefährdeten Gebieten Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln haben. Ursprünglich hatte die CCSA festgelegt, dass die öffentlichen Verkehrsmittel bis 21 Uhr verkehren sollten. Seit dem 1. September ist die Sperrstunde in den Provinzen mit maximaler Kontrolle auf 22.00 bis 4.00 Uhr verkürzt worden.

Das Ministerium für Landverkehr (DLT) teilte mit, dass nun auch die Betriebszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel in den "dunkelroten" Zonen bis zum 14. September auf 22 Uhr verlängert werden, während die nächtliche Ausgangssperre zur Einschränkung der Mobilität in den Hochinzidenzzonen bestehen bleibt.


Kaufhäuser starten Wiedereröffnung

Shoppingtempel machen wieder auf
Im Zentrum Bangkoks haben Kaufhäuser wie Siam Paragon seit über drei Tagen geöffnet und verzeichnen einen regelmäßigen Kundenstrom, vor allem in ihren Food-Courts. Mehrere Filialen von The Mall verzeichneten ein reges Interesse von Kunden, die sich mit dem Nötigsten versorgten und Schlange standen, um Bankdienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Die Gäste kehrten bereitwillig in die Restaurants zurück, die unter strengen Gesundheitsmaßnahmen arbeiten. Ab dem 1. Oktober müssen jedoch alle Gäste vollständig geimpft sein, oder einen negativen Schnelltest vorweisen.

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