20.03.2024
Phuket
Der Kampf gegen illegale Übernahmen durch russische Gangs
Die Geister die ich rief… Russische Mafia macht sich in Phuket breit
Die thailändischen Behörden sind sich inzwischen der Herausforderungen bewusst, die durch das organisierte Verbrechen, einschließlich jenes mit internationalen Verbindungen, entstehen. Sie haben verschiedene Maßnahmen ergriffen, um gegen diese Aktivitäten vorzugehen, darunter verstärkte Polizeipräsenz in Touristengebieten, Ermittlungen und Razzien gegen illegale Geschäfte sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Strafverfolgungsbehörden.
Thanakorn Wangboonkongchana, der stellvertretende Leiter der Partei United Thai Nation, hat nach einem Besuch auf der Insel und einer gründlichen Untersuchung Vorwürfe öffentlich gemacht, dass insbesondere russische Mafia-Gruppen in den lokalen Geschäftsbetrieb eingedrungen sind. Diese Entwicklung hat weitreichende Besorgnis sowohl im Tourismussektor als auch unter den lokalen Einwohnern ausgelöst.
Thanakorn kritisierte, dass Phuket in seinem Geschäftsumfeld die Quantität der Touristen über die Qualität der Dienstleistungen stellt, was die Attraktivität des Ortes für internationale Besucher untergräbt. Ein besonderes Anliegen sind die Berichte von Straßenverkäufern und Tourismusmitarbeitern, die behaupten, dass ihre Geschäfte zunehmend von diesen ausländischen Gruppen übernommen werden. Der Vorwurf, dass diese Gruppen illegale Substanzen in ihre Unterhaltungseinrichtungen einschleusen und durch finanzielle Mittel Korruption fördern, verschärft die Situation weiter.
Um dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegenzuwirken, hat Thanakorn seine Absicht bekundet, die Angelegenheit auf höchster Ebene zur Sprache zu bringen und eine gründliche Überprüfung durch den thailändischen Premierminister und den stellvertretenden Premierminister Anutin Charnvirakul anzufordern. Dies soll gewährleisten, dass Phuket seine Rolle als sicheres und einladendes Touristenziel beibehalten kann.
Parallel zu den Mafia-Vorwürfen steht Phuket auch vor langanhaltenden Herausforderungen wie Verkehrsstaus. Der Premierminister Thailands hat auf diese Problematik reagiert, indem er sofortige Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation angeordnet hat, einschließlich der Planung neuer Zugangswege zum Flughafen Phuket.
Zur Bewältigung der Mafia-Problematik versicherte Anutin Charnvirakul den lokalen Behörden, dass jegliche Einflussnahme von Ausländern mit negativem Ruf, die lokale Thais dominiert, unakzeptabel ist und entschieden bekämpft werden muss. Diese klare Position bekräftigt das Engagement der thailändischen Regierung, die Rechtsstaatlichkeit zu wahren und die Sicherheit und das Wohl der Bürger und Besucher Phukets zu schützen.
Die Festnahme von fünf Mitgliedern einer russischen Gang wegen Entführung und Erpressung eines belarussischen Paares unterstreicht die Dringlichkeit, gegen solche kriminellen Aktivitäten vorzugehen und Phuket als einen sicheren und attraktiven Ort für Touristen aus aller Welt zu erhalten.
Auch werden immer mehr illegale russische Geschäftsleute und Arbeitnehmer entdeckt, die auf Phuket tätig sind. So wurden in den letzten Tagen mehrere russische Prostituierte, illegale Mitarbeiter in Restaurants, ein Beautysalon, eine Autovermietung, eine Motorradvermietung und mehrere illegal arbeitende russische Taxifahrer hochgenommen.
Anm. der Red.: So ganz unschuldig ist die thailändische Politik an der momentanen Situation freilich nicht. Mit besonderen Visaregeln (90 Tage visafreie Einreise) und besonderem Hofieren der russischen Reisebüros und – verbänden, hat man sich das Problem selbst eingefangen. Russische Schilder, Speise- und Getränkekarten, russische Restaurants und Clubs sorgen für perfektes Wohlbefinden und wenn man sich die hohe Anzahl an Immobilienkäufen durch Russen anschaut, kann man davon ausgehen, dass sie beabsichtigen zu bleiben. Hier ging die Aussicht schnelles Geld zu machen vor.
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