Der Tourismus in Thailand und die zweite Welle - Reisenews Thailand
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16.01.2021

Covid-19  

Der Tourismus in Thailand und die zweite Welle

Schnelle Rückkehr zur Normalität und Covid Thailand Kurznachrichten vom 15.01.2021

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Die Behörden in Thailand haben sich dem Inlandstourismus zugewandt, um die Branche am Leben zu erhalten. Außerdem ist die Regierung bemüht weitere Feiertage für Kurzurlaube festzulegen und Anreize für Einheimische zu schaffen, innerhalb des Landes zu reisen.

Die bisherige Politik hat zumindest in den Gebieten Früchte getragen, die ausserhalb der Touristenpfade liegen, die internationale Touristen normalerweise nutzen, beispielsweise im Nordosten. Natürlich hilft das den touristischen Unternehmen in den Zentren der Auslandstouristen nichts, aber zumindest konnten viele Hotels und Unternehmen im Norden, Nordosten und in Zentralthailand so überleben. Früher schon waren die Thais selbst die größte Touristengruppe innerhalb Thailands und haben rund 35% der gesamten Einnahmen der Branche generiert. Im Moment sind es allerdings eher 99%, denn Auslandstouristen sind, wie im Rest der Welt, praktisch nicht vorhanden.

Im Augenblick, da die 2.Welle der Pandemie in homöopathischen Dosen durchs Land geht, ist es allerdings auch mit dem Inlandstourismus so gut wie vorbei, denn im Gegensatz zu der westlichen Welt, wo viele Menschen sich von mehr oder weniger sinnvollen Anordnungen kaum beeinflussen lassen und damit eine immense Anzahl von Neuinfektionen mit verursachen, ist in Thailand der Respekt vor dem Virus sehr hoch. Die Maßnahmen wirken für uns teilweise völlig überzogen, sind aber sehr effektiv und lassen auf eine schnelle Rückkehr zur Normalität hoffen. Was Thailand besser macht, als wir und warum Thailand damit eigentlich fast alles richtig gemacht hat, haben wir ja schon in diesen Artikeln beschrieben.

Thailand vs Deutschland mit dem Corona-Virus ⇒
Eine Bestandsaufnahme - was macht Thailand anders oder besser?

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Das enorme Dilemma der thailändischen Regierung!


Aktuelle Kurzmeldungen

Impfbereitschaft in Thailand am grössten

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Obwohl Thailand eines der am wenigsten betroffenen Länder ist, sind laut einer von YouGov durchgeführten Umfrage sind 83 Prozent der Thailänder bereit, sich den Impfstoff verabreichen zu lassen, sobald er zur Verfügung steht. Nach Thailand ergab die Studie, dass in Großbritannien und Dänemark mit 80 bzw. 70 Prozent die Bereitschaft zur Einnahme des Impfstoffs hoch war.

Die Nachricht kommt, als Thailand im Begriff ist, Impfungen gegen COVID-19 zu erteilen. Ab nächsten Monat erhalten die Gesundheitspersonal an vorderster Front und die am stärksten gefährdeten Personen den Impfstoff. Bis April wird die thailändische Regierung 1 Million Menschen geimpft haben, während die zweite Phase der Impfungen im Mai beginnen und schließlich 26 Millionen Menschen geimpft werden.


Alle Resorts in Kanchanaburi und Nationalparks von Koh Samet und Koh Chang geschlossen

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Der Gouverneur der Provinz Kanchanaburi im Westen Thailands hat angeordnet, dass alle Hotels, Resorts und damit verbundenen Unterkünfte geschlossen werden, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern. Ebenso sind die Nationalparks und die zugehörigen Resorts und Campingplätze auf Koh Samet und Koh Chang und den benachbarten Inseln geschlossen.

Jirakiat Phoomsawat unterzeichnete den Befehl und stellte fest, dass die Provinz bei Touristen beliebt ist und dass Versammlungen die Ausbreitung des Virus während der zweiten Welle erleichtern könnten. Die einzigen Ausnahmen sind Hotels, die als lokale Quarantäne oder von Beamten in anderen Covid-Angelegenheiten genutzt werden. Menschen können wegen Verstoßes gegen das Notstandsdekret bis zu zwei Jahre inhaftiert und mit einer Geldstrafe von 40.000 Baht belegt werden. Andere Gesetze sehen eine Amtszeit von einem Jahr und eine Geldstrafe von 100.000 Baht vor.


Alle Hotels in Pattaya sollen geschlossen werden

Hotels und Tourismusunternehmen in Pattaya möchten, dass die Provinzverwaltung von Chon Buri die vorübergehende Schließung aller Hotels in der Stadt anordnet, damit ihre Mitarbeiter Arbeitslosengeld aus dem Sozialversicherungsfonds beantragen können.

Pattaya ist jetzt verlassen, da Chon Buri, Rayong, Chanthaburi, Trat und Samut Sakhon zu COVID-19 Red Zones erklärt wurden. Die Ein- und Ausreise in diese Provinzen bedarf nun einer behördlichen Genehmigung. Diese Sperrmaßnahmen haben die Hotellerie mit einer Auslastung von nahezu Null stark beeinträchtigt. Vertreter der Hotels teilten dem Bürgermeister der Stadt mit, dass der Gouverneur in der benachbarten Provinz Chanthaburi bereits angeordnet habe, dass alle Hotels vorübergehend geschlossen werden sollen, und dass eine ähnliche Maßnahme in Pattaya und anderen Bezirken in Chon Buri angewendet werden soll.
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Pattaya verstärkt Razzien

Kotrolleure der Polizei und der Verwaltung inspizieren verstärkt Bars und Clubs um gegen uneinsichtige Betreiber vorzugehen, die entgegen der Schliessungsverordnung ihre Betriebe heimlich öffnen. Man habe zwar Verständnis für die schwierige Situation der Betreiber und mann wolle auch nicht als Spass-Polizei auftreten, haben aber rechtliche Schritte gegen die uneinsichtigen Geschäftsleute eingeleitet. Die Covid-Krise sei nur dann zügig in den Griff zu bekommen, wenn alle an einem Strang zögen und sich an die Verordnungen halten würden. Nur dann könne man schnellstmöglich legal wieder Gäste bewirten.

Rückgang der Neuinfektionen

Thailand verzeichnet 230 neue COVID-19-Fälle, aber insgesamt einen großen Rückgang im Vergleich zur letzten Woche. Von den neuen Fällen waren 209 lokale Übertragungen, 21 wurden von Personen importiert, die in Quarantäne gingen. 618 Menschen sind aus den Kliniken entlassen worden, nachdem sie sich vollständig erholt hatten. 2.467 Menschen bleiben im Krankenhaus oder in einem Quarantänezentrum für Wanderarbeitnehmer.

Diese Woche ist die Gesamtzahl der Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche um mehr als 1.000 gesunken. Letzte Woche gab es einen Höchststand von 2.674 Fällen, verglichen mit 1.627 Fällen, die Ende dieser Woche registriert wurden.

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