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28.08.2024

Phuket  

Dringender Experteneinsatz nach Erdrutschkatastrophe

Bau eines Big-Buddha verantwortlich für den Erdrutsch auf Phuket?

Dringender Experteneinsatz nach Erdrutschkatastrophe - Reisenews Thailand - Symbolfoto 1

In Phuket hat die schwerwiegende Erdrutschkatastrophe die Behörden dazu veranlasst, umgehend Experten zur Untersuchung heranzuziehen. Nach dem verheerenden Erdrutsch am Nak Kerd Berg in Tambon Karon, der 13 Menschen das Leben kostete, sieht sich die Provinzregierung gezwungen, Maßnahmen zur Verhinderung zukünftiger Vorfälle zu ergreifen. Provinzgouverneur Sophon Suwannarat gab bekannt, dass man in Kontakt mit dem ständigen Sekretär für natürliche Ressourcen und Umwelt stehe, um spezialisierte Hilfe zu mobilisieren.

Die Katastrophe, die letzte Woche Freitag stattfand, wurde durch anhaltende starke Regenfälle ausgelöst, die am Donnerstagmorgen begannen und schnell zu Überschwemmungen und Erdrutschen führten. Diese Naturgewalten erfassten nicht nur Karon, sondern auch die benachbarten Tambons Rawai und Chalong. Berichte zeigen, dass dabei Oberboden und massive Felsbrocken den Berg hinabstürzten, was erhebliche Schäden in lokalen Gemeinden und an touristischen Einrichtungen verursachte.

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Dringender Experteneinsatz nach Erdrutschkatastrophe - Bau eines Big-Buddha verantwortlich für den Erdrutsch auf Phuket? Symbolfoto 1
Lokale Quellen berichten, dass sich am Gipfel des Berges ein Tempel sowie eine große Buddha-Statue befanden. Eine Luftaufnahme, die auf einer Phuket-News-Facebookseite gepostet wurde, zeigt Absenkungen nahe der Basis der Buddha-Statue, was laut Spekulationen zum Erdrutsch beigetragen haben könnte. Trin Sapmongkol, ein Beamter des Thamon Karon Municipal Office, merkte an, dass für den Bau der Buddha-Statue ein erhebliches Stück Land gerodet wurde, was das Land kahl und anfällig für Erosion ließ. „Die Bewohner hatten schon seit einiger Zeit eine Katastrophe befürchtet, und nun ist sie eingetreten“, so Trin.

Ursprünglich war vor 22 Jahren lediglich eine kleine Buddha-Statue geplant gewesen, doch im Laufe der Zeit expandierte das Projekt ohne ein festgelegtes Fertigstellungsdatum. Die aktuellen Ereignisse rücken nun die Notwendigkeit in den Vordergrund, die Planung und Umsetzung solcher Projekte sorgfältig zu überwachen und Umweltverträglichkeitsprüfungen ernst zu nehmen.

Die Provinzregierung und die zuständigen Behörden sind jetzt gefordert, gemeinsam mit Umweltexperten gründliche Untersuchungen durchzuführen und wirksame Maßnahmen zur Prävention solcher Naturkatastrophen zu entwickeln. Es wird erwartet, dass diese Tragödie zu einer Überarbeitung der regionalen Bauplanungen und Umweltschutzmaßnahmen führen wird, um die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohner und Besucher Phukets zu gewährleisten.

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