30.01.2026
Amüsantes 13.02.2026 - 13.02.2026
Erstes UFO-Festival Thailands landet in Nakhon Nayok
Fremdenverkehrsbehörde ruft Außerirdische - und meint es ernst 👽✨
Ja, richtig gelesen. Nicht You-Food, sondern U-F-O. Fliegende Untertassen, kosmische Rätsel und Menschen, die nachts angestrengt in den Himmel starren und hoffen, dass endlich mal jemand zurückwinkt.
Organisiert wird das Ganze von der Tourism Authority of Thailand (TAT) – also nicht von einem Hinterzimmer-YouTube-Kanal, sondern von der offiziellen Tourismusbehörde. Ort des Geschehens: der imposante Khun Dan Prakan Chon Dam in der Provinz Nakhon Nayok.
Termin: 13. bis 15. Februar, jeweils 16–22 Uhr.
Dresscode: vermutlich „intergalaktisch leger“.
Qualität statt Quantität – jetzt auch kosmisch
Die TAT verkauft das Festival als Teil ihrer Strategie „Value over Volume“.Frei übersetzt: Weniger Touristen, dafür solche, die freiwillig stundenlang in den Himmel schauen und sich dabei selbst versorgen. Ein ökonomischer Traum.
Statt Massentourismus à la „Selfie vor Tempel, weiter zum Buffet“, setzt man nun auf Nischenmärkte:
- Wissenschaftsinteressierte mit Teleskopen
- spirituell Suchende mit Kristallen
- und Reisende, die einfach sagen möchten: „Ich war auf einem UFO-Festival in Thailand.“
Thailand trifft Area 51 – nur mit besserem Essen
Nicht zufällig liegt das Festival in der Nähe von Khao Kala, einem Hügel, der von Fans gern als „Area 51 Asiens“ bezeichnet wird. Schon 2024 gab es dort ein UFO-Musikfestival – was beweist: Wenn Aliens existieren, kennen sie inzwischen mindestens drei thailändische Bands.Die Gegend gilt unter Enthusiasten seit Jahren als Hotspot für „Sichtungen“. Kritiker nennen es optische Täuschungen. Befürworter nennen es „Kontakt“. Thailand nennt es jetzt Tourismusstrategie.Das Programm zwischen NASA und Räucherstäbchen, mischt Bildung und Unterhaltung so harmonisch wie Science-Channel und Esoterikmesse:
- Vorträge über Raumfahrttechnik
- Diskussionen über außerirdisches Leben
- Sternenbeobachtung am Damm
- Community-Treffen für Gleichgesinnte
- Theorien, die entweder Nobelpreis- oder Telegram-Potenzial haben
Der Clou ist die Kulisse: Der nächtliche Damm, ruhiges Wasser, Berge am Horizont, darüber ein Himmel voller Sterne – perfekt, um jedes Flugzeug für ein Mutterschiff zu halten.
Wat Maneewong - der ausserirdische Tempel
Und wer nach so viel Sternenstaub noch immer nicht genug vom Außergewöhnlichen hat, sollte unbedingt beim Wat Maneewong vorbeischauen – einem Tempel, der wirkt, als hätte ein Fantasy-Designer und ein Science-Fiction-Fan gemeinsam beschlossen, dass Gold, Drachen und Schlangenskulpturen niemals „zu viel“ sein können.Besonders die unterirdische Naga-Höhle mit ihren leuchtenden Farben und serpentinenartigen Gängen fühlt sich weniger nach klassischem Tempelbesuch und mehr nach interdimensionalem Portal an. Zwischen funkelnden Ornamenten, spiegelnden Mosaiken und einer Atmosphäre irgendwo zwischen Mystik und Lasershow bekommt man schnell das Gefühl, dass hier selbst Außerirdische kurz landen würden – einfach um zu fragen, wer für das Interior zuständig war. Kurz: Wenn Thailand UFO-Festival kann, dann passt dieser Tempel perfekt ins kosmische Gesamtbild.
Naga Höhle des Wat Maneewong
Tourismus neu gedacht – oder neu verstrahlt?
Mit den UFO Days wagt Thailand einen bemerkenswerten Schritt: Statt immer mehr Besucher anzulocken, versucht man es mit immer spezielleren Besuchern.Menschen, die nicht fragen „Wo ist der Strand?“, sondern „Wo ist der Himmel am dunkelsten?“.Und selbst wenn kein Alien landet, bleibt am Ende doch ein funktionierendes Konzept: Ein Festival, das Wissenschaft, Glauben, Popkultur und Nachtluft verbindet – und beweist, dass moderner Tourismus manchmal einfach nur den Blickwinkel ändern muss. Früher suchte man Tempel. Heute sucht man Signale. Und Thailand liefert jetzt beides – inklusive Parkplätzen. ✨
Nakhon Nayok
Quellen: ThaiRathTH, BangkokPost, TAT
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