Flammen in der Morgendämmerung: Großbrand auf Phuket - Reisenews Thailand
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07.01.2026

Phuket  

Flammen in der Morgendämmerung: Großbrand auf Phuket

Feuer beschädigt mehr als 20 Schnellboote am Chalong Pier

Flammen in der Morgendämmerung: Großbrand auf Phuket - Reisenews Thailand - Symbolfoto 1

In den frühen Morgenstunden des 7. Januar wurde Chalong Pier in Phuket zum Schauplatz eines dramatischen Großbrandes. Noch vor Sonnenaufgang erfasste ein Feuer zahlreiche am Pier festgemachte Speedboote und richtete massive Schäden an. Nach ersten offiziellen Angaben wurden mehr als 20 Boote beschädigt oder zerstört – ein schwerer Schlag für Betreiber, Crews und den lokalen Tourismussektor.

Alarm kurz vor vier Uhr morgens

Gegen 3:51 Uhr ging bei der Polizei der Notruf ein. Beamte der Chalong Police Station rückten umgehend aus, nachdem ein Feuer in der Chalong Bay gemeldet worden war. Vor Ort zeigte sich schnell das ganze Ausmaß der Situation: Mehrere Speedboote standen bereits in Vollbrand, die Flammen griffen wegen der engen Liegeplätze rasend schnell auf benachbarte Boote über.

Flammen in der Morgendämmerung: Großbrand auf Phuket - Feuer beschädigt mehr als 20 Schnellboote am Chalong Pier Symbolfoto 1
Ein Sicherheitsmitarbeiter, der in der Nähe des Arch 39 Hotels Dienst hatte, berichtete, er habe Rauch und Feuer über der Bucht aufsteigen sehen und sofort die Polizei informiert – ein entscheidender Moment, um die Einsatzkräfte überhaupt so früh zu alarmieren.

Nach ersten Erkenntnissen der Provinzverwaltung nahm das Feuer seinen Anfang auf einem einzelnen Speedboot, auf dem es offenbar zu einer Explosion kam. Starker Seewind trug Funken und Flammen weiter, wodurch sich der Brand innerhalb kürzester Zeit auf weitere Boote ausbreitete. Besonders brisant: Alle betroffenen Speedboote waren vollständig betankt, da sie für Touren zu Inselzielen später am Tag vorbereitet worden waren.

Schwierige Löscharbeiten bei Ebbe

Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwierig. Niedrigwasser behinderte den Zugang für Einsatzfahrzeuge und verzögerte das effektive Bekämpfen der Flammen. Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinheiten aus Chalong, Rawai, Wichit und Karon sowie Spezialkräfte des Pearl Centres wurden zusammengezogen.

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Unter Koordination der Provinzverwaltung kamen Löschfahrzeuge, Wasserkanonen und später auch Schaumlöschmittel zum Einsatz, um auslaufenden Treibstoff einzudämmen. Zusätzlich versuchten Einsatzkräfte, mit Seilen einzelne Boote auseinanderzuziehen, um die Ausbreitung des Feuers zu stoppen – ein riskantes, aber notwendiges Manöver.

Phukets Gouverneur Nirat Pongsitthaworn ordnete eine umgehende Untersuchung an. Neben Polizei und Forensik wurde auch die Marinebehörde eingebunden. Ziel ist es, die genaue Brandursache zu klären – unter anderem durch die Auswertung von CCTV-Aufnahmen im Hafenbereich.

Mit steigender Tide konnten die beschädigten Boote später am Morgen vom Pier entfernt werden, um Umweltschäden durch Trümmer, Treibstoff und Sedimente möglichst gering zu halten.

Keine Verletzten – Schaden noch unklar

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Erleichternd: Verletzte wurden nicht gemeldet. Der finanzielle Schaden dürfte jedoch erheblich sein und wird derzeit noch ermittelt. Die Ermittlungen vor Ort dauern an, während der Chalong Pier vorerst unter besonderer Beobachtung bleibt.

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie schnell sich ein technischer Defekt oder Unfall in einem dicht belegten Hafen zu einer ernsten Gefahr für Menschen, Umwelt und Infrastruktur entwickeln kann

Quellen: PhuketNews, TheNation
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