Gesundheitsminister will E-Zigaretten-Bedrohung bekämpfen - Reisenews Thailand
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25.04.2022

Politik  

Gesundheitsminister will E-Zigaretten-Bedrohung bekämpfen

Trotz gleichlautender Forderungen keine Lockerungen für Vaper - im Gegenteil

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Der thailändische Gesundheitsminister Anutin ist entschlossen, die seiner Meinung nach von E-Zigaretten ausgehende Bedrohung, in Thailand zu stoppen.

Bisher wurde immer wieder über eine Lockerung der extrem strengen Verbote von Vapern diskutiert, denn diese sind in Thailand durchaus beliebt und werden an vielen Orten benutzt und auch gehandelt. Und das obwohl das Mitführen oder Nutzen von E-Zigaretten ist streng verboten ist.

Es sind einige Fälle bekannt, bei denen Dampfer Strafen von 500.- bis 6.000.- Bath bezahlen mussten und es wurden sogar Touristen von sehr eifrigen Polizisten verhaftet, weil sie auf der Strasse gedampft hatten. Das Mitführen oder Nutzen von E-Zigaretten ist streng verboten und kann nach Gesetzeslage mit einer bis zu 5-jährigen Freiheitsstrafe belangt werden. Und nicht nur die Mitnahme der Vapers im Flugzeug innerhalb Thailands ist verboten, auch die Einfuhr nach Thailand kann strikt bestraft werden.

Im Gegensatz zu vielen Ländern, die elektronische Zigaretten als Mittel einsetzen, um Raucher zum Aufhören zu bewegen, verfolgt Anutin einen anderen Ansatz. Er will die Geräte ganz aus Thailand heraushalten. Seiner Meinung nach werden E-Zigaretten vor allem von jungen Menschen benutzt, und es wurde in Frage gestellt, ob das thailändische Gesetz überhaupt streng genug ist.




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Er sagte, das Gesetz sei angemessen und das Ministerium für Gesundheit werde gegen die Verwendung von E-Zigaretten kämpfen und Maßnahmen zur Förderung ihrer Legalisierung bekämpfen. Nikotin sei schlecht, egal wie es in den Körper gelange, sagte er und behauptete, dass die Geräte viele Krankheiten verursachen.

Er sagte, er werde weiterhin die Maßnahmen des Ministeriums für Seuchenkontrolle gegen die Geräte unterstützen und die Polizei zur Strafverfolgung ermutigen. Die thailändische Anti-Tabak-Politik sei "Weltklasse" und werde von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt.

Die WHO hatte Dr. Prakit von der thailändischen Stiftung für Gesundheitsförderung für seine Arbeit gegen das Rauchen den Dr. Lee Jong-Wook-Gedächtnispreis verliehen.
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