Gruseliger Unfall eines 16-Jährigen an heisser Quelle - Reisenews Thailand
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06.09.2023

Gruseliger Unfall eines 16-Jährigen an heisser Quelle

Schwere Verbrühungen wegen eines vermoderten Geländers

Beispielbild heisse Quelle

In der nordthailändischen Provinz Chiang Mai, genauer im Fang-Distrikt des Nationalparks Doi Pha Hom Pok, stürzte ein 16-jähriger thailändischer Junge in eine extrem heiße Quelle. Die Temperaturen dieser Quelle erreichten über 80 Grad Celsius, wodurch der Jugendliche schwerste Verbrennungen von den Füßen bis zum Hals erlitt.

Aktuell zeigt sich sein Gesundheitszustand stabil, doch aufgrund der Schwere seiner Verletzungen ist eine intensivstationäre medizinische Überwachung notwendig, um mögliche Infektionen zu verhindern.

Der Sender Channel 3 berichtete, dass der Junge und sein Freund als Touristen in dem Nationalpark campten und versuchten, Eier über der heißen Quelle zu kochen. Während er auf das Garen der Eier wartete, lehnte der Junge sich auf einer über die Quelle gespannten Brücke gegen ein in die Jahre gekommenes Holzgeländer. Dieses gab unter seinem Gewicht nach, und er stürzte in die siedend heiße Quelle darunter.

Nipaporn Paisarn, die Direktorin des betroffenen Nationalparks, suchte den verletzten Jugendlichen im Krankenhaus auf. Sie gab ihm gegenüber an, dass alle anfallenden Behandlungskosten vom Nationalpark übernommen werden und er zudem eine angemessene Entschädigung für den erlittenen Schaden erhalten wird.

Sie betonte zudem, dass der betroffene Bereich der Quelle eigentlich nicht zum Kochen von Eiern vorgesehen war. Es gibt im Park einen speziell dafür ausgewiesenen Bereich, der sowohl mit den benötigten Werkzeugen als auch mit Sicherheitsvorkehrungen und geschultem Personal ausgestattet ist.

Die lokale Nachrichtenquelle Kom Chad Luek gab bekannt, dass sowohl das hohe Alter der Brücke als auch die extreme Temperatur und der Mineralgehalt des Wassers zur Abnutzung und dem letztlichen Versagen des Geländers beigetragen haben könnten.

Um zukünftige Unfälle dieser Art zu verhindern, haben die Parkbehörden bereits eine gründliche Überprüfung sämtlicher Brücken und Geländer im Park eingeleitet. Zusätzliche Warnschilder werden ebenfalls installiert, um die Sicherheit der Besucher weiterhin zu gewährleisten.
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