Immer häufiger Turbulenzchaos auf weltweiten Flügen - Reisenews Thailand
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05.07.2024

Verkehr  

Immer häufiger Turbulenzchaos auf weltweiten Flügen

Turbulenzen im Luftverkehr führen zu Notlandungen und Verletzungen

Immer häufiger Turbulenzchaos auf weltweiten Flügen - Reisenews Thailand - Symbolfoto 1

Ein kürzlich vorgefallener Zwischenfall mit einem Flug der Singapore Airlines, der über thailändischem Luftraum heftige Turbulenzen erlebte und zu einer Notlandung in Bangkok gezwungen wurde, hat erneut Bedenken bezüglich des zunehmenden Problems von Turbulenzen während des Fluges aufgeworfen. Dieser Vorfall, der Ende Mai stattfand, fügt sich in eine Reihe beunruhigender Ereignisse ein, die in den letzten Monaten vermehrt aufgetreten sind.

In jüngerer Vergangenheit mussten mehrere Flüge von namhaften Fluggesellschaften wie Singapore Airlines Ltd., Qatar Airways und Air Europa aufgrund plötzlicher Höhenverluste und dadurch bedingter Verletzungen von Passagieren notlanden. Besonders dramatisch war ein Vorfall auf einem Flug von Air Europa von Madrid nach Montevideo, bei dem 40 Passagiere durch schwere Turbulenzen verletzt wurden. Diese Vorfälle haben in der Luftfahrtgemeinschaft zunehmend Besorgnis ausgelöst, da Turbulenzen offenbar eine immer größere Bedrohung darstellen.

Daten aus der Turbli-Datenbank, die Turbulenzen analysiert, indem sie 150.000 Routen mit Daten von meteorologischen Behörden aus Großbritannien und den USA auswertet, zeigen, dass besonders die Flugroute von Santiago, Chile, nach Santa Cruz, Bolivien, für ihre Turbulenzen bekannt ist. Auch Flüge, die von Tokio abgehen, gehören zu den am stärksten betroffenen Langstreckenrouten.

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Turbulenzen entstehen typischerweise, wenn Luftströmungen unterschiedlicher Geschwindigkeiten aufeinandertreffen. Solche Bedingungen finden sich oft an den Grenzen von Jetstreams, über Gebirgsketten oder in bestimmten Wolkenformationen. Laut Turbli sind die Turbulenzen auf der Route Santiago-Santa Cruz hauptsächlich auf Winde zurückzuführen, die vom Pazifik zum Atlantik wehen, fast rechtwinklig zu den Anden.

Ein weiterer Brennpunkt für Turbulenzen ist die Äquatorregion, in der Flüge häufig rauen Bedingungen ausgesetzt sind. In verwandten Nachrichten mussten 14 Flüge, die für Phuket bestimmt waren, aufgrund heftiger Regenfälle, die die beliebte Urlaubsinsel trafen und zu weitreichenden Überschwemmungen führten, zu alternativen Flughäfen umgeleitet werden. Der Flughafendirektor von Phuket, Monchai Tanod, bestätigte, dass das Flughafengelände selbst trocken blieb, jedoch die Sicht zwischen 7 Uhr und 9 Uhr morgens am Dienstag, den 2. Juli, auf gefährlich niedrige Werte fiel.
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