30.12.2024
Verkehr
Jeju-Air-Katastrophe Bangkok-Muan fordert 179 Todesopfer,
Zwei Thailänderinnen unter den Opfern der Tragödie in Süd-Korea
Das Flugzeug, das vom internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok abgeflogen war, stürzte kurz nach der Landung in Muan gegen eine Wand des Flughafengeländes. Der Unfall ereignete sich gegen 9 Uhr morgens. An Bord befanden sich 181 Personen, darunter 175 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Ein Feuer brach an Bord aus, das erst gegen 13 Uhr Ortszeit unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Zwei Besatzungsmitglieder – ein Mann und eine Frau – überlebten das Unglück, indem sie sich aus dem hinteren Teil des Flugzeugs retteten. Feuerwehrmann Lee Jung-Hyun erklärte, dass das Heck der einzige Teil des Flugzeugs war, der einigermaßen intakt blieb. Die übrigen Teile der Maschine wurden nahezu vollständig zerstört. Die Behörden bestätigten später, dass keine weiteren Überlebenden gefunden wurden. Von den Passagieren waren die meisten zwischen 40 und 60 Jahre alt. Bislang konnten laut BBC lediglich 22 der Opfer identifiziert werden.
Unter den Opfern befinden sich auch zwei Frauen aus Thailand. Die 22-jährige Sirithon „Mei“ Chaue war eine Universitätsstudentin, die nach Südkorea gereist war, um ihre Mutter zu besuchen. Diese arbeitet seit längerer Zeit dort. Die zweite Thailänderin, die 45-jährige Jongluk Doungmanee, lebte seit fünf bis sechs Jahren in Südkorea und war mit einem Südkoreaner verheiratet. Sie hatte kurz zuvor ihre Familie in Thailand besucht.
Kim E-bae, der Vorstandsvorsitzende von Jeju Air, äußerte sich in einer offiziellen Stellungnahme tief betroffen. In einer auf Thai übersetzten Botschaft sagte er: „Wir sind zutiefst bestürzt über dieses tragische Ereignis und möchten den Opfern und ihren Familien unser aufrichtiges Beileid aussprechen. Wir warten auf die Ergebnisse der offiziellen Untersuchungen, um die genaue Ursache des Vorfalls zu klären. Unabhängig von den Ursachen tragen wir als Unternehmen die volle Verantwortung. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Opfer und ihre Familien zu unterstützen, und mit den Behörden zusammenarbeiten, um die Umstände dieses tragischen Unfalls aufzuklären.“
Die genaue Ursache des Absturzes ist bislang unklar. Medienberichte spekulieren, dass der Unfall durch einen Vogelschlag beim Landeanflug ausgelöst worden sein könnte. Offizielle Untersuchungen laufen jedoch noch, und es wurden bislang keine abschließenden Ergebnisse veröffentlicht.
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