Kabinett beschließt Langzeitvisum für 10 Jahre - Reisenews Thailand
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15.09.2021

Kabinett beschließt Langzeitvisum für 10 Jahre

Wirtschaftsförderung durch wohlhabende Ausländer

Thailand Visum - Picture CC: by H28586907 Wikimedia

Regierungssprecher Dr. Thanakorn Wangboonkongchana

Das Kabinett hat am Dienstag neue Regularien beschlossen, um ausländische Investoren und Experten mit einem 10-Jahres-Visum für einen langfristigen Aufenthalt in Thailand zu gewinnen.

Thanakorn, ein Sprecher der Regierung sagte, dass die neuen Visaregeln innerhalb von fünf Jahren mehr als eine Million ausländischer Investoren und Experten anlocken sollen, wodurch sich das in der Wirtschaft ausgegebene Geld um mehr als eine Billion Baht (23 Mrd. EUR) erhöhen soll. Darin enthalten seien 800 Milliarden Baht aus dem erwarteten Anstieg der Investitionen und 270 Milliarden Baht aus der erwarteten Erhöhung der Steuereinnahmen.

Die Vorteile der neuen Visaregeln umfassen:

Nun das klingt ja alles recht erfreulich, aber leider hat die neue Regelung wie immer einen Haken, denn um in den Genuss des neuen Langzeitvisa zu kommen, braucht es eine recht kräftige Kapitaldecke, denn die vier Gruppen, die das Visum beantragen können, sind ausschliesslich:


Man werde mit dem Board of Investment of Thailand, dem Innenministerium, dem Arbeitsministerium, dem Finanzministerium und der Königlich Thailändischen Polizei zusammenarbeiten, um die Visaregelung zu klären und später weitere Einzelheiten bekannt zu geben. Die Maßnahmen sollen alle fünf Jahre neu bewertet werden, so der Regierungssprecher.



Die neuen Visa wurden von Rentnern und Ausländern mit thailändischen Familien, die bereits im Königreich leben und dort ihren Beitrag leisten, rundweg abgelehnt. Sie würden sich wegen Ihres dünneren Scheckbuchs denken, sie wären nicht nur Einwohner 2. Klasse, sondern nun 3. Klasse, nach den neuen Geldeseln, die angelockt würden. Sie hätten das Gefühl, dass sich die Regierung nicht um die Menschen kümmere, die sich seit Jahren in Thailand engagierten. Sie sagen, die Entscheidung des Kabinetts sei nur ein zynischer Trick, um an Steuergelder zu kommen - insbesondere von anderen Asiaten. Sie hätten das Gefühl, dass sie weiterhin durch lästige Hürden wie die 90-tägige Meldepflicht springen müssten, weil sie keine Million Dollar investieren könnten und nicht in Thailand arbeiteten.
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