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28.12.2024

Wetter  

Kältewelle und Naturwunder - Thailand zeigt seine frostige Seite

Frost und Blütenpracht - Kühler Jahresbeginn begeistert Touristen

Kältewelle und Naturwunder - Thailand zeigt seine frostige Seite - Reisenews Thailand - Symbolfoto 1

Thailand erlebt derzeit eine ungewohnte Kälteperiode, die vor allem den Norden, Nordosten und die Zentralregion betrifft. Laut dem thailändischen Wetteramt (Thai Meteorological Department, TMD) sollen die niedrigen Temperaturen bis zum 9. Januar anhalten.

Ein starker Kaltluftstrom aus China bedeckt seit dem 27. Dezember weite Teile Oberthailands, die obere Südregion und das Südchinesische Meer. Dieser sorgt für kühlere Temperaturen und verstärkten Wind. Insbesondere im Nordosten wird ein Temperaturabfall von 2 bis 4 Grad Celsius erwartet. Die tiefsten Temperaturen sollen dort zwischen 5 und 11°C liegen.

In den nördlichen und zentralen Regionen, einschließlich Bangkok und Umgebung, prognostiziert das Wetteramt ein Temperaturminus von 1 bis 3 Grad Celsius. In Bangkok und den umliegenden Provinzen sollen die Tiefstwerte zwischen 18 und 23°C liegen, während die nördliche Region mit noch kälteren Temperaturen zwischen 4 und 10°C rechnen muss.

Auswirkungen im Süden Die Südregion wird von einem moderaten nordöstlichen Monsun beeinflusst, der über dem Golf von Thailand zu erhöhter Niederschlägen führt.

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Das thailändische Wetteramt rief die Menschen im Süden auf, sich vor heftigen Regenfällen und Regenansammlungen in Acht zu nehmen, die zu Sturzfluten und Überschwemmungen führen können, insbesondere in den Gebirgsausläufern, in der Nähe von Wasserstraßen und im Tiefland.

Für den Golf von Thailand werden aufgrund starker Winde 2-3 Meter hohe Wellen und über drei Meter hohe Wellen während der Gewitter vorhergesagt - von Bootstouren muss dringend abgeraten werden. In der Andamanensee werden Wellen mit einer Höhe von 1 bis 2 Metern und über zwei Metern bei Gewitterschauern erwartet. Alle Schiffe sollten vorsichtig fahren und sich von den Gewitterwolken fernhalten, während kleine Boote im unteren Golf an Land bleiben sollten, warnte das Ministerium.

Gute Nachricht für Silvetser: Zwischen dem 30. Dezember und dem 2. Januar wird im Süden jedoch eine Wetterbesserung mit weniger Regen erwartet.

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Chiang Mai: Frost und Touristenandrang In Chiang Mai zieht die Kältewelle zahlreiche Touristen an. Besonders der Doi Inthanon, der höchste Berg Thailands, ist ein beliebtes Ziel. Dort wurden Temperaturen im einstelligen Bereich gemessen, begleitet von Bodenfrost an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Am Morgen des 27. Dezember fiel das Thermometer auf -0,4°C, wie die "Bangkok Post" berichtete.

Viele Menschen reisen an, um die kühlen Temperaturen zu erleben und die rosa Blüte der Himalaya-Kirschbäume zu bewundern, die der Landschaft einen besonderen Reiz verleihen. „Wir haben viele Besucher, die das kalte Wetter genießen wollen.

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Die Kombination aus Frost auf den Blättern und den blühenden Himalaya-Kirschbäumen schafft eine malerische Kulisse, die Besucher begeistert. Besonders in der Region Chom Thong in Chiang Mai wird das Naturschauspiel zu einem Highlight, das Fotografen und Naturliebhaber gleichermaßen anzieht.

Die derzeitige “Kältewelle“ zeigt mal wieder die Vielfalt des thailändischen Klimas. Während vorwiegend thailändische Touristen den Frost und die beeindruckende Landschaft des Nordens genießen, bleibt die Südregion trotz Trockenzeit von erhöhten Niederschlägen und hohem Wellengang betroffen.
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