Kaltfront, Stürme und sinkende Temperaturen vom 8. - 11. Feb - Reisenews Thailand
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06.02.2026

Wetter  

Kaltfront, Stürme und sinkende Temperaturen vom 8. - 11. Feb

Wetterumschwung in Thailand - sinkenden Temperaturen & raue See

Kaltfront, Stürme und sinkende Temperaturen vom 8. - 11. Feb - Reisenews Thailand - Symbolfoto 1

Thailand steht Anfang Februar vor einem deutlichen Wetterwechsel. Nach mehreren Tagen mit vergleichsweise stabilen Bedingungen kündigt das Thai Meteorological Department für den Zeitraum 8. bis 11. Februar 2026 eine kräftige Kaltluftfront aus China an. Diese wird große Teile des Landes beeinflussen und bringt eine Mischung aus Gewittern, starken Winden, sinkenden Temperaturen und zeitweise rauer See mit sich.

Mit dem Eintreffen des Hochdrucksystems aus China ist zunächst mit Gewittern und lokalen Sturmböen zu rechnen. In der Folge sinken die Temperaturen vor allem im Norden, Nordosten und in Teilen Zentralthailands spürbar. Gleichzeitig frischt der Nordostmonsun auf, was insbesondere für die Küstenregionen und die Schifffahrt relevant ist.In den Meeresgebieten – sowohl im Golf von Thailand als auch in der Andamanensee – werden Wellenhöhen von rund zwei Metern erwartet. In Gewitterzonen können sie darüber liegen. Kleinere Boote sollten in dieser Phase besonders vorsichtig sein.

Kaltfront, Stürme und sinkende Temperaturen vom 8. - 11. Feb - Wetterumschwung in Thailand - sinkenden Temperaturen & raue See Symbolfoto 1
Nach dem Durchzug der stärksten Kaltluft schwächt sich das Hochdrucksystem wieder ab. Dann steigen die Temperaturen leicht an, vor allem in den oberen Landesteilen. Typisch für diese Übergangsphase sind Nebel am Morgen, der in einigen Regionen dicht ausfallen kann. Auch die Seebedingungen beruhigen sich wieder etwas, bleiben aber moderat bewegt.

Regionalwetter


Norden

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Im Norden bleibt das Wetter in den kommenden Tagen wechselhaft, aber insgesamt deutlich kühler als im Rest des Landes. Bis zum 7. Februar steigen die Temperaturen zunächst leicht an, begleitet von morgendlichem Nebel, der in einigen Tälern sehr dicht ausfallen kann. Ab dem 8. Februar macht sich die aus China einströmende Kaltluft bemerkbar: Es kommt lokal zu Gewittern, danach sinken die Temperaturen spürbar. In Städten wie Chiang Mai oder Chiang Rai liegen die Frühwerte dann teils unter 15 Grad, in den Bergregionen sogar nur knapp über dem Gefrierpunkt. Der Nordostwind frischt auf und sorgt vor allem in höheren Lagen für ein deutlich winterliches Gefühl, das für Thailand ungewöhnlich, aber nicht extrem ist.

Nordosten

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Der Nordosten Thailands spürt die Kaltfront am deutlichsten. Während es bis zum 7. Februar noch relativ mild bleibt, folgt ab dem 8. Februar ein markanter Temperatursturz von bis zu fünf Grad. Dazu kommen kräftige Nordostwinde, die das kühle Wetter noch verstärken. Besonders nachts und am frühen Morgen wird es spürbar frisch. In höher gelegenen Regionen sinken die Temperaturen teils unter zehn Grad. Kurzzeitige Regenfälle sind möglich, vor allem zu Beginn der Kaltphase, insgesamt dominiert aber trockenes, windiges Wetter.

Zentralthailand

In Zentralthailand, einschließlich der Ebenen rund um den Chao-Phraya-Fluss, zeigt sich das Wetter zunächst warm und leicht dunstig. Morgendlicher Nebel kann die Sicht einschränken, vor allem in ländlichen Gebieten. Ab dem 7. und 8. Februar steigt die Gewitterwahrscheinlichkeit leicht an, ehe die Kaltluft auch hier für eine Abkühlung sorgt. Die Temperaturen gehen moderat zurück, bleiben aber tagsüber angenehm warm. Auffällig sind vor allem die zunehmenden Windböen, die das Wetter frischer wirken lassen als es die reinen Zahlen vermuten lassen.

Osten Thailands

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Der Osten des Landes erlebt eine Mischung aus feucht-warmer Luft und zunehmendem Wind. In den Tagen vor dem 8. Februar treten immer wieder Schauer und Gewitter auf, lokal auch kräftiger. Mit dem Eintreffen der Kaltfront sinken die Temperaturen leicht, gleichzeitig nehmen die Windgeschwindigkeiten deutlich zu. An der Küste verschlechtert sich der Seegang, vor allem außerhalb der geschützten Buchten. Für Badeurlauber bleibt das Wetter nutzbar, allerdings mit zeitweise raueren Bedingungen.

Süden – Ostküste (Golf von Thailand)

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An der Ostküste des Südens bleibt es insgesamt warm, doch der Nordostmonsun bringt ab dem 8. Februar mehr Wind und eine erhöhte Gewitteraktivität. Besonders im oberen Teil der Ostküste kann es morgens etwas kühler werden. Auf See bauen sich Wellen auf, die in Gewitterphasen über zwei Meter erreichen können. Für kleinere Boote und Fähren bedeutet das erhöhte Vorsicht, während größere Verbindungen meist weiter betrieben werden.

Süden – Westküste (Andamanensee)

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Die Westküste zeigt sich etwas stabiler, bleibt aber ebenfalls nicht ganz verschont. In den Tagen vor dem 8. Februar treten vereinzelte Regenschauer auf, danach sind lokale Gewitter möglich. Die Temperaturen bleiben hoch, doch Wind und Seegang nehmen zu. In Küstennähe sind die Bedingungen meist moderat, weiter draußen kann die See jedoch spürbar unruhiger werden – relevant vor allem für Taucher, Schnorchler und Ausflugsboote.

Bangkok und Umgebung

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In Bangkok beginnt der Zeitraum mit warmem, leicht dunstigem Wetter und teils dichtem Morgennebel. Ab dem 7. Februar steigt die Gewitterwahrscheinlichkeit, bevor ab dem 9. Februar auch hier kühlere Luft einströmt. Die Temperaturen sinken leicht, bleiben aber für europäische Verhältnisse weiterhin sommerlich. Auffälliger als die Abkühlung sind die stärkeren Winde, die das Stadtklima deutlich frischer erscheinen lassen und für spürbare Wetterdynamik sorgen.


Thailand erlebt Anfang Februar eine deutlich spürbare Kaltfront, die vor allem den Norden und Nordosten trifft, aber landesweit für wechselhafte Bedingungen sorgt. Es handelt sich nicht um extremes Unwetter, wohl aber um eine Phase, in der Wetterumschwung, Wind und Seegang ernst genommen werden sollten. Wer vorbereitet ist, kann die Tage dennoch problemlos überstehen – mit etwas mehr Aufmerksamkeit für Natur und Planung.
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