15.01.2026
Politik
Keine USA Visa mehr für thailändische Staatsbürger
Trumps geisteskranke Weltzerlegung in Echtzeit - Teil 144 😏 😜
Denn die USA wollen ab dem 21. Januar 2026 die Bearbeitung von Immigrationsvisa für Bewerber aus 75 Ländern aussetzen – und ja: Thailand steht mit auf der Liste.
Das Ganze kommt nicht als kleine Verwaltungsänderung daher, sondern als politischer Vorschlaghammer: „Pause, bis wir alles neu geprüft haben“ – klingt erstmal harmlos. In der Praxis bedeutet es für viele Menschen: Warten, Unsicherheit, Stillstand. Und das auf unbestimmte Zeit.
Es geht laut Berichten vor allem um Langzeit Immigrationsvisa, also Visa für Menschen, die für länger oder dauerhaft in die USA wollen (z.B. Job, Studium, Familiennachzug). Touristen- und Businessvisa laufen grundsätzlich weiter – aber natürlich mit dem freundlichen Hinweis: Es werde künftig „strenger geprüft“, wer möglicherweise später zum „public charge“ werden könnte.
„Public charge“ ist dabei dieses typisch amerikanische Schlagwort für: Könnte jemand irgendwann staatliche Hilfe brauchen? Sprich: Willkommen im Bewerbungsverfahren, bei dem du am besten gleich mit Kontoauszug, Blutgruppe und dem schriftlichen Versprechen kommst, niemals krank zu werden.
Warum macht Trump das?
Offiziell geht es um den Schutz der US-Sozialsysteme und eine strengere Migrationspolitik. Reuters berichtet, dass der Schritt Teil eines breiteren Trump-Kurses ist, Migration stärker zu begrenzen. AP ordnet das Ganze ebenfalls in eine größere „Crackdown“-Strategie ein – mit Fokus auf Sozialleistungen und strengere Auswahl.Inoffiziell wirkt es wie das, was Trump am liebsten macht: die Welt in „drinnen“ und „draußen“ teilen – und dann die Tür von innen zuschließen, während er auf X verkündet, wie frei alles ist.Thailand wird in den Berichten ausdrücklich als betroffen genannt. Das ist politisch spannend, weil Thailand nun wirklich nicht als klassischer „Problemstaat“ in amerikanischen Talkshow-Fantasien gilt. Aber in Trumps Welt ist Logik selten ein Muss – Listen sind Listen. Und wenn man schon mit dem Besen durch die Visaabteilung fegt, dann richtig.
Was bedeutet das für Thailändische Reisende?
Für normale Thailand-Urlauber ist die Nachricht erstmal weniger dramatisch, weil touristische Visa nicht grundsätzlich gestoppt werden. Für Menschen, die länger oder dauerhaft in die USA wollen, ist es dagegen ein echter Dämpfer: geplante Umzüge, Familienzusammenführungen, Arbeit, Zukunft – alles „bitte später“.Das Bittere: Die USA sind ja nicht irgendein Land. Sie sind für viele ein Ziel für Studium, Karriere oder Familienleben. Und jetzt heißt es plötzlich: „Bitte warten – wir sortieren erstmal die Welt neu.“ Und die US-Wirtschaft und Forschung lebt von den vielen, sehr of aus asiatischen Ländern kommenden Studierenden.
Trumps Spezialität: Politik wie Abrissbirne
Was hier passiert, ist typisch Trump: Nicht fein justieren, nicht verbessern – sondern pauschal einfrieren und maximal Signale senden. Am Ende bleibt ein Amerika, das sich selbst als „stark“ verkauft, aber sich gleichzeitig verhält wie jemand, der Angst hat, beim Teilen des Kuchens zu kurz zu kommen.Und während anderswo über Fachkräfte, Demografie und internationale Zusammenarbeit geredet wird, macht dumb Trump das, was er am besten kann: Grenzen hochziehen und es „Freiheit“ nennen.Die Suspendierung der Visa-Services für 75 Länder ist mehr als ein technischer Vorgang – sie ist ein politisches Statement. Für Thailand ist es eine unnötige Einschränkung, für viele Betroffene ein echtes Problem – und für Trump ein weiterer Baustein seiner liebsten Baustelle: die Welt zerlegen, damit sie in seine Schlagzeilen passt. Denn wenn es irgendwo noch Zweifel gab, ob Trump die Globalisierung zurückdrehen will: Ja. Mit dem Schraubenschlüssel. Und ohne Bedienungsanleitung.
Quellen: BangkokPost, NBT, Fox
Kommentar der Red:
🔧⚡️Während derTACO sich feiert, weil er „America First“ brüllt, machen die anderen Länder einfach das, was Erwachsene tun: sie verhandeln, vernetzen sich und bauen Allianzen erleichtern die Einreise– nur eben ohne die USA. Mexiko, Brasilien, Kanada, Europa… die stricken gerade an neuen Handelsbeziehungen wie Oma an einem Winterpulli: ruhig, konzentriert, stabil – und Trump steht daneben und schreit „Das ist unfair!“, weil er nicht die Wolle kontrolliert.Während Trump Amerika in ein Zoll-Museum verwandelt und sein Dauer-Hin&Her die Welt wuschig macht , stimmen die wirklich hochbegabten Nachwuchsköpfe mit den Füßen ab. Die Zukunft studiert nämlich längst nicht mehr automatisch „USA um jeden Preis“, sondern geht dahin, wo Wissenschaft nicht nach Wahlkampf riecht: an die Sorbonne, nach Cambridge, nach Harvard – oder inzwischen ganz selbstverständlich auch an die TU München. Talente wollen Horizonte, Forschung und Stabilität… keine Politik, die jeden Montag aussieht, als hätte jemand das Land neu gewürfelt.
Und für verliebte US-Bürger ist das Ganze besonders bitter, da sie ihre thailändische Freundin/Frau nicht mal mehr in die USA holen können. Auch bereits verheiratete Pärchen sind betroffen. falls ein neues Visa benötigt wird. Familien hängen in Papierkrieg und Wartehölle fest, nur weil Trump wieder „Härte“ spielen will. Romantik auf Amerikanisch: Erst heiraten, dann jahrelang Formulare lieben.
Handel
Kanada und Mexiko liefern inzwischen Fisch und Lebensmittel für zig Milliarden lieber Richtung EU, statt sich in den USA mit Zoll-Zirkus und Chaosbürokratie rumzuärgern. Europa nimmt dankend – und Washington guckt doof aus der Wäsche. So sieht „Gewinnen“ in der Trump-Version aus: anderen beim Handeln zuschauen und sich dabei als Sieger fühlen.Die Autobauer? Deutschland, Japan, Korea? Die stoppen neue Werke in den USA, weil niemand Lust hat, Milliarden in ein Land zu investieren, dessen Wirtschaftspolitik nach Stimmungsschwankung mit Twitter-Account funktioniert. Stattdessen werden Deals mit Trumps Nachbarn gemacht – weil Planbarkeit sexy ist und Zollroulette eher nicht. Und Thailand mit seiner riesigen Automotive-Industrie klatscht, als einer der größten Zulieferer, in die Hände.
Selbst US-Whiskeyriesen "Jack Damiels" und "Jim Beam" schauen in die Röhre, schliessen Werke oder stoppen die Produktion, weil Kanada beim Weltexport nicht nur kräftig mitmischt, sondern den US-Export in Alleinregie stemmte und seit März 2025 alle US-Drinks einfach aus dem Sortiment strich. Ein ganzes Jahr trockenlaufen – das muss man erst mal schaffen. Amerika, Land der Freiheit… aber ohne Nachschub im Regal. Das ist nicht Wirtschaftspolitik – das ist Selbstkasteiung mit Cowboyhut.🥄🇺🇸
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