02.08.2026
Kleiner Delfin kämpft in Phuket ums Überleben
🐬 Lifeguards werden Lebensretter: Delfinbaby erhält 24h-Pflege
Am Patong Beach spielte sich am Freitag eine berührende Rettungsaktion ab. Ein junger Delfin, der völlig erschöpft und orientierungslos in den flachen Wellen strandete, wurde von den aufmerksamen Lifeguards entdeckt. Gemeinsam mit Spezialisten des Department of Marine and Coastal Resources (DMCR) gelang es ihnen, das geschwächte Tier rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
Statt hilflos zuzusehen, handelten die Rettungskräfte sofort. Der kleine Delfin wurde vorsichtig stabilisiert, ständig feucht gehalten und anschließend in das Siritharn Rare Marine Animal Rescue Center auf Phuket gebracht. Dort kümmern sich Tierärzte und Meeresbiologen nun rund um die Uhr um den jungen Meeressäuger. Ziel ist es, ihn wieder zu Kräften kommen zu lassen und wenn sein Gesundheitszustand es erlaubt, ihn eines Tages wieder in die Freiheit zu entlassen.
Nach ersten Untersuchungen stellten die Experten fest, dass das Tier stark geschwächt war. Bei ähnlichen Rettungsfällen litten gestrandete Delfine häufig unter Dehydrierung, Unterzuckerung oder Infektionen. Gerade junge Tiere verlieren öfter ihre Mutter oder werden durch starke Strömungen, hohe Wellen oder Krankheiten von ihrer Gruppe getrennt und ohne schnelle Hilfe haben sie meist kaum Überlebenschancen.
Die Rettungsaktion zeigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit der Lifeguards an Phukets Stränden ist. Sie retten nicht nur jedes Jahr zahlreiche Badegäste aus gefährlichen Strömungen, sondern greifen auch immer wieder ein, wenn Meeresschildkröten, Delfine oder andere seltene Meerestiere in Not geraten. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Strandrettern und den Meeresbiologen hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach bewährt.
Für die Tierärzte beginnt jetzt allerdings der schwierigste Teil, denn ein junger Delfin braucht intensive medizinische Betreuung, regelmäßige Untersuchungen und spezielle Nahrung. Gleichzeitig versuchen die Experten, den Kontakt zu Menschen so gering wie möglich zu halten. Das klingt zunächst widersprüchlich, hat aber einen wichtigen Grund: Der kleine Patient soll sich nicht an Menschen gewöhnen, sondern später wieder problemlos in einer wilden Delfingruppe leben können.
Leider endet nicht jede Rettungsaktion glücklich, denn immer wieder werden an Thailands Küsten verletzte oder geschwächte Delfine, Dugongs oder Meeresschildkröten gefunden, die trotz aller Bemühungen nicht überleben. Umso größer ist nun das gemeinsame Daumendrücken, damit dieser kleine Kämpfer stark genug wird und bald wieder durch die Gewässer der Andamanensee schwimmen kann. 🐬

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