22.05.2024
Verkehr
Koh Samui plant ehrgeiziges Kreuzfahrtterminal
Geplanter Baubeginn 2029 - Großes Interesse von mehreren Investoren
Nach der Überprüfung wird das Projekt dem National Economic and Social Development Council (NESDC) zur Prüfung vorgelegt. Das Ziel ist es, die Genehmigung des Kabinetts bis September zu sichern, um den Auswahlprozess der privaten Partner einzuleiten. Eine Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeitsprüfung (EHIA), die etwa 18 Monate dauern wird, folgt dieser Genehmigung.
Bau und Betrieb des Terminals
Der Baubeginn ist für 2029 geplant, und der Betrieb des Terminals soll ab 2031 aufgenommen werden. Erste Marktreaktionen haben das Interesse von mindestens drei privaten Investoren gezeigt, darunter zwei inländische Unternehmen: Bangkok Airways Plc, das den Flughafen Samui verwaltet, und eine Unternehmensgruppe aus Phuket und Koh Samui. Außerdem hat ein japanischer Reederei-Betreiber Interesse bekundet.
Die PPP-Studie identifizierte ein 47-Rai großes Grundstück in der Nähe von Laem Hin Khom im Tambon Taling Ngam als optimalen Standort für das Kreuzfahrtterminal. Dazu gehören 15 Rai Land an Land, von denen 10 Rai dem Forstministerium gehören. Kürzlich geführte Verhandlungen über die Nutzung dieses Landes waren erfolgreich. Die restlichen fünf Rai sind in Privatbesitz und könnten durch Enteignung oder weitere Verhandlungen für eine PPP-Investition erworben werden.
Infrastruktur und Investitionen
Der Offshore-Bereich, der sich über mehr als 32 Rai erstreckt, wird eine Hängebrücke umfassen, die das Passagierterminal mit einem Tourismuszentrum und einem Dienstleistungsgebäude verbindet. Das Projekt erfordert eine Investition von rund 12,17 Milliarden Baht. Es umfasst ein 7.200 Quadratmeter großes Passagierterminal, das bis zu 1.200 Passagiere pro Stunde aufnehmen kann, sowie ein Kreuzfahrtterminal, das zwei Kreuzfahrtschiffe mit jeweils bis zu 4.000 Passagieren gleichzeitig beherbergen kann. Das Terminal wird auch in der Lage sein, jährlich 120 Kreuzfahrten, 80 Yachten und sechs Fähren gleichzeitig zu bewältigen.
Wirtschaftliche Vorteile und Zukunftsperspektiven
Manaporn hob die wirtschaftlichen Vorteile des Projekts hervor und merkte an, dass Kreuzfahrttouristen voraussichtlich etwa 5.000 Baht pro Aufenthalt ausgeben werden. Das Projekt wird voraussichtlich einen Gesamterlös von 8,5 Milliarden Baht generieren. „Diese Initiative wird voraussichtlich die lokale Wirtschaft erheblich ankurbeln und Koh Samuis Status als erstklassiges Touristenziel verbessern.“
Der Abschluss des Kreuzfahrtterminals wird einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung von Koh Samui markieren und verspricht, mehr Touristen und Investitionen auf die Insel zu ziehen. Während das Projekt voranschreitet, werden wahrscheinlich weitere Details und Updates bekannt gegeben, um sowohl Investoren als auch die Öffentlichkeit auf dem Laufenden zu halten.
Anmerkungen der Redaktion
Wir bezweifeln, dass die Hoffnungen des stellvertretenden Verkehrsministers in Erfüllung gehen, dass der Tourist 5.000 Baht (rund 130.- EUR) bei seinem Besuch auf Samui ausgibt. Das heisst, ausgeben tut er sie schon, aber üblicherweise wird sich das so ausgehen. Der Tourist bucht on Board einen Ausflug für 100.- EUR, die diesen, natürlich mit grossen ausgehandelten Rabatten, bei Tourveranstaltern für 15-20 EUR einkauft.
Selbst die Wasserflaschen verkauft der Reeder an der Gangway. Wenn es also ganz gut läuft, werden es pro Passagier für ein oder 2 Drinks und eine Kleinigkeit zum Essen (an Bord ist ja alles umsonst) vielleicht 15-20 EUR liegen lassen. Die Luft- und Wasserverschmutzung steht in keinem Verhältnis zu den Einnahmen durch 2-3 tausend Halbtagestouristen, die kurz einfallen und alle verrückt machen.
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