11.07.2024
Umwelt
Korallenbleiche im Ang Thong Marine Park
Klimawandel und Folgen - Kampf gegen das Korallensterben
Sutin Prompalat, der Leiter des Parks, berichtet von umfassenden Überwachungsmaßnahmen, die an 13 verschiedenen Stationen innerhalb des Schutzgebietes durchgeführt wurden. Die Ergebnisse zeigen deutlich das Ausmaß der Schäden. Trotz der düsteren Gegenwart ist Prompalat vorsichtig optimistisch, dass sich die Situation mit einem Rückgang der Wassertemperaturen im Laufe des Jahres verbessern könnte.
Der Ang Thong National Marine Park, bekannt für seine atemberaubende Landschaft und biologische Vielfalt, erstreckt sich über etwa 84 Quadratkilometer Meeresfläche und 18 Quadratkilometer Landfläche, verteilt auf 42 Inseln. Zu den Highlights gehören Inseln wie Koh Phaluai, Wua Talap und Mae Ko, die nicht nur wegen ihrer natürlichen Schönheit, sondern auch als Lebensraum für geschützte Arten wie den Brydewal bekannt sind. Diese Wale sind unter thailändischem Recht geschützt und ein wesentlicher Bestandteil des marinen Ökosystems.
Neben seiner natürlichen Pracht ist der, unweit von Koh Samui gelegene Marinepark auch ein wichtiger wirtschaftlicher Akteur in der Region. Mit einer Besucherbeschränkung von 1.000 Personen pro Tag – wovon 80% bis 90% internationale Gäste sind – hat der Park in diesem Geschäftsjahr bereits Einnahmen von etwa 38 Millionen Baht (1 Mio. EUR) erzielt. Diese Einnahmen sind entscheidend für die Finanzierung von Schutzmaßnahmen und die Weiterführung von Forschungs- und Erhaltungsprogrammen.
Die aktuelle Krise im Ang Thong Marine Park spiegelt ein globales Problem wider: Korallenriffe weltweit sind durch den Klimawandel und die damit verbundenen steigenden Meerestemperaturen bedroht. Diese Ereignisse betonen die dringende Notwendigkeit für verstärkte Forschung, verbesserte Schutzmaßnahmen und internationale Zusammenarbeit, um die Resilienz dieser kritischen Ökosysteme gegenüber klimatischen Veränderungen zu stärken und ihre Zukunft zu sichern.
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