22.07.2026
Phuket
Patong warnt - Lebensgefährliche Strömungen trotz Sonnenschein
Rettungsschwimmer alarmieren - 33 Badegäste aus Brandungsströmungen gerettet
Allein im Juni mussten die Rettungsschwimmer 33 Badegäste aus solchen Strömungen retten. Die aktuelle Bilanz der Gemeinde Patong zeigt deutlich, dass die Gefahr während der Südwest-Monsunzeit oft unterschätzt wird.
Der Leiter der Rettungsschwimmer, Somprasong Saengchat, betont, dass schönes Wetter keineswegs bedeutet, dass das Meer sicher ist. Gerade in der Monsunzeit entstehen starke Rückströmungen häufig unsichtbar unter der Wasseroberfläche. Wer hineingerät, wird innerhalb weniger Sekunden weit vom Strand hinausgezogen.
Deshalb gilt eine einfache, aber wichtige Regel: Immer auf die Strandflaggen achten. Weht eine rote Flagge, ist das Baden in diesem Bereich strikt verboten. Die rot-gelben Flaggen markieren die überwachten Badezonen. Aber selbst dort sollten Schwimmer nicht zu weit hinausgehen, denn auch innerhalb dieser Bereiche können gefährliche Strömungen auftreten.
Die Rettungsschwimmer empfehlen außerdem, ausschließlich zwischen 9:00 Uhr und 18:30 Uhr ins Meer zu gehen. Nur während dieser Zeiten sind ausreichend Rettungskräfte entlang des Strandes im Einsatz. Früh morgens oder nach Sonnenuntergang verschlechtern sich die Bedingungen oft, während gleichzeitig deutlich weniger Rettungsschwimmer vor Ort sind.
Neben den zahlreichen Rettungseinsätzen wegen Brandungsströmungen mussten die Einsatzkräfte im Juni auch bei acht Wassersportunfällen helfen, von denen fünf einen Krankenhaustransport erforderlich machten. Insgesamt wurden tagsüber neun Personen ins Krankenhaus gebracht. Zudem registrierten die Rettungsschwimmer zahlreiche kleinere und mittlere medizinische Notfälle sowie einen tödlichen Zwischenfall.
Auch nachts sind die Rettungskräfte im Einsatz. Im Vergnügungsviertel rund um die Bangla Road wurden im Juni 26 weitere Hilfeleistungen geleistet – unter anderem wegen Alkoholvergiftungen, Schlägereien und medizinischen Notfällen. Sieben Personen mussten dabei ins Krankenhaus gebracht werden, zwei Fälle wurden an die Polizei übergeben.
Wer Hilfe benötigt, Fragen hat oder persönliche Gegenstände verloren hat, kann sich jederzeit an die gelben Rettungsschwimmer-Stationen entlang des Patong Beach wenden. Dort stehen die Lifeguards rund um die Uhr als Ansprechpartner bereit.
Gerade in der Monsunzeit gilt deshalb: Ein ruhiges Meer kann täuschen. Wer die Warnflaggen beachtet und nur in den überwachten Bereichen badet, kann seinen Strandtag deutlich sicherer genießen.
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