29.05.2026
Phuket
Phukets Banana Beach schafft es auf Platz 6 weltweit
Von Phuket in die Welt: Banana Rock Beach spielt jetzt in der Top-Liga
Denn Banana Beach war lange Zeit eher so ein „Psst, ich zeig dir da mal was“-Ort. Eine kleine Bucht, etwas versteckt, früher nur über einen steilen, wenig komfortablen Weg durch Grünzeug, Staub und Abenteuerromantik erreichbar. Also genau die Art Strand, bei der man sich beim Hinweg fragt, ob man noch richtig ist – und beim Ankommen plötzlich sehr sicher weiß: Ja, war jede Schweißperle wert.
Heute ist Banana Beach deutlich bekannter, besser erschlossen und offiziell weltklasse.
Was macht Banana Beach so besonders?
TripAdvisor vergibt den Titel „Best of the Best“ nicht einfach, weil ein Strand hübsch aussieht und drei Influencer dort zufällig im Gegenlicht posiert haben. Die Bewertung basiert auf Millionen von Reisebewertungen aus dem Zeitraum von Ende November 2024 bis Anfang Dezember 2025. Berücksichtigt werden Strände, die besonders viele außergewöhnlich gute Rückmeldungen von echten Besuchern bekommen haben.Banana Beach punktet genau mit dem, was viele Urlauber suchen: ein kompletter Strandtag an einem Ort. Man kann baden, schnorcheln, tauchen, sich massieren lassen, essen, trinken, aufs Meer schauen und zwischendurch einfach so tun, als hätte man sein Leben perfekt im Griff.
Banaba- oder Banana Rock Beach
Besonders gelobt werden das klare Wasser, die Korallenriffe und die guten Möglichkeiten zum Schnorcheln. Vor der Küste befindet sich außerdem eine Unterwasserformation, die lokal als „Blue Wall“ bekannt ist. Dort gibt es gute Sicht und eine spannende Meereswelt mit bunten Rifffischen, Schnappern, Papageifischen und mit etwas Glück sogar Riffhaien. Keine Sorge: Das sind nicht die Hollywood-Monster mit dramatischer Musik, sondern Teil eines intakten marinen Lebensraums.
Vom wilden Zugang zum bequemen Strandbesuch
Ein in Teil der Banana-Beach-Geschichte ist auch der Wandel des Ortes. Früher war der Strand eher etwas für Leute mit Entdeckergeist, festen Schuhen und einer gewissen Toleranz für matschige Wege. Inzwischen ist der Zugang deutlich einfacher geworden. Es gibt einen größeren Parkplatz, moderne Toiletten und Duschen sowie mehr Infrastruktur.Trotzdem hat der Strand nicht komplett seinen Charakter verloren. An einem Ende findet man heute eher Beach-Club-Atmosphäre mit Liegen, Nummern, Drinks und lebendiger Stimmung. Am südlichen Ende bleibt es traditioneller, mit einfachem Thai-Restaurant, Bambussitzen und frischem Seafood.
Das ist eigentlich die Kunst: Banana Beach spricht heute unterschiedliche Besucher an, ohne völlig zur Plastikpostkarte zu werden. Familien kommen leichter hin, Touristen finden Komfort, und wer ein bischen vom alten Phuket-Gefühl sucht, kann es noch immer entdecken.
Ein kleiner Tipp: In der Hochsaison von November bis April sollte man möglichst früh kommen, am besten vor 10 Uhr. Dann ist es ruhiger, das Licht ist schön, und man kann den Strand genießen, bevor Gruppen und Tagesausflügler eintrudeln. Etwas Bargeld für Parken oder Nutzung der Einrichtungen ist ebenfalls sinnvoll.
Platz 6 – und das gegen echte Schwergewichte
Dass Banana Beach weltweit auf Platz 6 landet, ist schon bemerkenswert. Die Konkurrenz liest sich wie ein Best-of der schönsten Küsten der Erde. Vor Banana Beach lagen unter anderem Isla Pasion in Mexiko, Elafonissi Beach und Balos Lagoon in Griechenland, Eagle Beach auf Aruba sowie Praia da Falésia in Portugal.Das sind keine unbekannten Strände, sondern internationale Ikonen mit weißem Sand, türkisfarbenem Wasser, spektakulären Felsen, Lagunen oder karibischem Postkarten-Flair. Dass ein Strand auf Phuket in dieser Liga mitspielt, zeigt ziemlich deutlich: Thailand muss sich bei Traumstränden vor niemandem verstecken.
Banana Beach gehört zu den wenigen Stränden aus Südostasien, die es in die globale Spitzengruppe geschafft haben. Ebenfalls stark platziert wurde Kelingking Beach auf Nusa Penida in Indonesien, berühmt für seine dramatischen Klippen und blaugrünes Wasser.
Das zeigt: Südostasien gilt längst nicht mehr nur als günstige Alternative zu Europa, Australien oder der Karibik. Die Region wird immer stärker als echte Weltklasse-Stranddestination wahrgenommen – mit eigenen Landschaften, eigener Atmosphäre und einer Vielfalt, die viele klassische Urlaubsregionen alt aussehen lässt. Ganz freundlich natürlich. Mit Kokosnuss in der Hand.
Thailand hat mehr zu bieten als nur einen schönen Strand
So schön der Erfolg von Banana Beach ist: Er ist nur ein Teil der Geschichte. Thailand hat über 3.200 Kilometer Küste und mehr als 1.400 Inseln. Da ist für fast jeden Strandtyp etwas dabei.Wer dramatische Felsen liebt, fährt nach Railay Beach in Krabi. Wer weltberühmte Kulissen sehen will, landet bei Maya Bay auf den Phi Phi Inseln. Wer glasklares Wasser und Inselgefühl sucht, schaut nach Koh Lipe. Taucher schwärrmen von den Similan Islands, während Koh Tao auf der Golfseite besonders bei Tauchschülern beliebt ist. Und dann wären da natürlich noch Koh Samui, Koh Phangan, Koh Chang, Koh Kood und die vielen anderen Strände auf Phuket wie: Kata Beach, Nai Harn, Surin, Mai Khao und viele weitere Ecken, bei denen man nach wenigen Minuten ernsthaft überlegt, ob Rückflüge nicht grundsätzlich überschätzt werden.
Das Besondere an Thailand ist nicht nur die Menge der Strände, sondern die Abwechslung. Man kann morgens in einem lebendigen Beach Club sitzen, ein paar Tage später auf einer fast leeren Insel schnorcheln und danach zwischen Kalksteinfelsen baden. Thailand schafft es, Strandurlaub, Natur, Essen, Kultur und Gastfreundschaft ziemlich lässig miteinander zu verbinden.
Nicht verwechseln
Banana Beach auf Phuket und Banana Beach Coral Island. Wichtig für die Planung: Der ausgezeichnete Banana Beach auf Phuket liegt an der Nordwestküste der Insel, zwischen der Layan-/Bang-Tao-Gegend und Nai Thon.Er wird manchmal auch Banana Rock Beach genannt. Nicht gemeint ist der Banana Beach auf Koh Hey / Coral Island, der südöstlich von Phuket liegt, der oft als Bootsausflug angeboten wird und den wir selbst (pssst) wie schöner finden, als den prämierten. Ebenfalls schön, aber ein anderer Ort. Phuket liebt offenbar Bananen – und leicht verwirrende Namen.
Quelle: ⇒ Travelers Choice Awards - Best of the best Beaches
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