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27.02.2024

Verkehr  

Premier nach Besuch der Suvarnabhumi Airports sauer

Überprüfung mittels eines Überraschungsbesuches läuft nicht gut

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Bereits vor 2 Wochen hatte der thailändische Verkehrsminister Suriya Jungrungreangkit am Dienstag, den 14. Februar damit gedroht, den Vertrag mit Thai Airways International (THAI) Ground Business zu kündigen, sofern das Unternehmen die Qualität seines Bodenservices am Flughafen Suvarnabhumi nicht verbessere und die Abfertigung wartender Passgiere erheblich beschleunige. In der Erwartung, dass sich schnell etwas an den teilweise chaotischen Zuständen am BKK-Airport ändere, machte nun der Premierminister einen Überraschungsbesuch vorort.

Im Zuge dieser unerwarteten Überprüfung am internationalen Flughafen Suvarnabhumi hat Premierminister Srettha Thavisin aufgrund der beobachteten langen Warteschlangen und der sich daraus ergebenden übermäßig langen Wartezeiten eine sofortige Optimierung der Einwanderungsprozesse gefordert.

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Der Premierminister äußerte erhebliche Unzufriedenheit bezüglich der umständlichen und zeitaufwendigen Abläufe, die Reisende sowohl bei ihrer Ankunft als auch bei der Abreise durchlaufen müssen. Er verlangte die Festlegung von Bearbeitungszeiten, um die Effizienz und Zufriedenheit der Passagiere zu steigern.

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Diese Kritikpunkte wurden kurz vor der Ankündigung wesentlicher Verbesserungen im thailändischen Flughafen- und Luftfahrtsektor laut, zu denen auch der Bau einer neuen Start- und Landebahn am Flughafen Suvarnabhumi gehört. Die Airports of Thailand (AoT) hat Pläne vorgestellt, insgesamt 44 Milliarden Baht in die Erweiterung der internationalen Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang zu investieren.

Ziel dieser Investition ist es, die Kapazitäten für Flugbewegungen zu erhöhen und einer größeren Anzahl von Passagieren gerecht zu werden. Diese Maßnahmen sind Teil einer strategischen Initiative, Thailand als regionales Zentrum der Luftfahrt zu etablieren und durch die Verbesserung des ersten Eindrucks bei ausländischen Besuchern den Tourismus anzukurbeln.

Der Vorstoß des Premierministers unterstreicht das Bestreben der thailändischen Regierung, die Effizienz und das Erlebnis für Reisende an den nationalen Grenzübergängen zu verbessern. Durch die schnelle Umsetzung dieser Verbesserungen hofft Thailand, seine Position als attraktives Einreiseziel zu stärken und gleichzeitig den wachsenden Anforderungen des internationalen Tourismus und der Luftfahrt gerecht zu werden.

In Reaktion auf Kritik des Premierministers Srettha Thavisin ergreifen die Airports of Thailand (AoT) und die Einwanderungsbehörden Maßnahmen, um die Situation zu verbessern. AoT-Präsident Kerati Kijmanawat und Pol Maj Gen Choengron Rimpadee von der Einwanderungsabteilung 2 kündigten nach einer gemeinsamen Inspektion des Flughafens an, dass zusätzliches Personal eingesetzt und mehr automatische Verarbeitungsschranken installiert werden.
Anmerkung der Redaktion: Diese Ankündigung wird von den Herren seit Monaten immer wieder wiederholt…

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Aktuell benötigen Passagiere während der Stoßzeiten bis zu 70 Minuten für die Einwanderungsverfahren, mit einem Durchschnitt von 46 Minuten. Das Ziel ist es, die Wartezeit auf maximal 30 Minuten zu reduzieren. Hierfür werden 800 neue Mitarbeiter bis zum 30. März eingestellt, um bei der Suche zu unterstützen und die Passagiere zu betreuen. Zudem wird die Einwanderungspolizei dafür sorgen, dass alle Schalter während der Stoßzeiten besetzt sind.

Weiterhin plant die Einwanderungsabteilung 2 die Entsendung von 200 neuen Beamten zum Flughafen am 1. März und weiteren 400 bis Jahresende. Bis zum 15. Juli sollen 80 zusätzliche automatische Kanäle mit effizienterer Passüberprüfung und bis zum 15. Juni 20 neue Schranken installiert werden. Neue Technologien sollen die Überprüfung von Powerbanks vereinfachen und das Ausziehen der Schuhe überflüssig machen.
Anmerkung der Redaktion: Wenn alle die bisher angekündigten neuen Beamten vor Ort wären, könnte man auf dem Airport nicht mehr umfallen…

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