26.10.2026
Wirtschaft
Premierminister Anutin verspricht eine neue Ära für Thailands Urlaubsinsel.
Phuket soll fit für die Zukunft werden - aber wer räumt vorher den Müll weg?
Phuket bekommt eine Zukunft! Und was für eine! Mit luxuriösen Yachthäfen, internationalen Schulen, modernen Krankenhäusern, riesigen Kreuzfahrtschiffen, erstklassigen Wellnessangeboten und natürlich möglichst vielen wohlhabenden Gästen, die ihr Geld großzügig auf der Insel verteilen sollen. Das Ganze trägt den wohlklingenden Namen „Future-Ready Thailand“ und verspricht nichts weniger als den Aufbruch in eine neue wirtschaftliche Ära.
Klingt wunderbar, fast so, als hätte jemand die Zukunft persönlich eingeladen, auf Phuket einen Cocktail am Infinitypool zu trinken. Nur gibt es da ein paar kleine Schönheitsfehler. Die Straßen sind vielerorts chronisch überlastet, die Müllentsorgung kämpft mit immer größeren Abfallbergen, die Abwasserinfrastruktur hinkt dem Wachstum hinterher und an zahlreichen grünen Hängen wachsen inzwischen Villen und Wohnanlagen schneller als die Bäume, die dafür weichen mussten.
Während die Regierung also schon von der nächsten Entwicklungsstufe träumt, wartet Phuket noch immer darauf, dass die Probleme der aktuellen endlich gelöst werden.
Genau dieser Widerspruch sorgt inzwischen auch bei den Wirtschaftsvertretern der Insel für kritische Nachfragen, wie die Lokalzeitung The Phuket News berichtet. Denn so willkommen zusätzliche Investitionen auch sein mögen, ohne funktionierende Infrastruktur könnte aus dem großen Zukunftsversprechen schnell eine weitere jener thailändischen Erfolgsgeschichten werden, die vor allem auf Präsentationsfolien hervorragend funktionieren.
Große Pläne, beeindruckende Zahlen – aber erstaunlich wenig Neues
Die wirtschaftliche Grundidee hinter Anutins Strategie ist durchaus vernünftig. Thailand soll künftig weniger von möglichst hohen Besucherzahlen und einfachen touristischen Dienstleistungen abhängig sein, sondern stärker auf hochwertige Angebote, moderne Technologien, Gesundheitswirtschaft und Gäste mit größerer Kaufkraft setzen.Für Phuket bedeutet das, dass man sich nicht länger ausschließlich darüber freuen möchte, wie viele Millionen Menschen jedes Jahr auf der Insel landen, sondern zunehmend darüber nachdenkt, wie viel wirtschaftlicher Nutzen pro Besucher entsteht und wie sich dieser langfristig steigern lässt.
Der Präsident der Handelskammer von Phuket, Kongsak Khoopongsakorn, verweist in diesem Zusammenhang auf ein umfassendes Entwicklungskonzept mit zehn wirtschaftlichen Schwerpunkten, das unter anderem den Ausbau internationaler Schulen, zusätzliche medizinische Einrichtungen, neue Kongress- und Messekapazitäten sowie Kreuzfahrtterminals und Superyachthäfen vorsieht.
Die Zahl internationaler Schulen soll dabei von derzeit sieben auf mehr als zwanzig steigen, während sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler von etwa 3.000 auf über 7.000 erhöhen könnte. Ergänzt werden soll das Angebot durch moderne Gesundheits- und Sporteinrichtungen, darunter zusätzliche Kliniken und Sportanlagen. Mit anderen Worten: Phuket möchte künftig nicht nur der Ort sein, an dem man zwei Wochen Urlaub macht, sondern möglichst auch der Ort, an dem man seine Kinder zur Schule schickt, sich medizinisch behandeln lässt, Geschäfte abschließt und die Yacht parkt.
Das klingt nach einer durchaus interessanten Entwicklung, zumal eine breitere wirtschaftliche Basis der Insel langfristig helfen könnte, weniger abhängig von den üblichen Schwankungen des Tourismus zu werden. Allerdings räumt selbst der Handelskammerpräsident ein, dass viele dieser Vorhaben keineswegs neu sind, sondern bereits bestehende Entwicklungspläne lediglich an veränderte internationale Trends angepasst wurden.
Und damit stellt sich eine ziemlich naheliegende Frage: Braucht Phuket tatsächlich noch eine weitere Zukunftsstrategie, oder wäre es nicht langsam an der Zeit, die vielen bereits vorhandenen Pläne endlich umzusetzen?
Fast 546 Milliarden Baht Tourismuseinnahmen
An wirtschaftlicher Bedeutung mangelt es Phuket jedenfalls nicht. Nach den im Bericht genannten Zahlen verzeichnete die Insel rund 14,1 Millionen Besucher und Tourismuseinnahmen von beeindruckenden 545,8 Milliarden Baht, also beinahe 546 Milliarden Baht, bzw. rund 14,5 Milliarden EUR.Die Einnahmen stiegen um 5,2 Prozent, während die durchschnittlichen Ausgaben je Reise um 4,5 Prozent auf 38.650 Baht (ca. 1.020.- EUR) zulegten. Phuket gehört damit weiterhin zu den wichtigsten touristischen Wirtschaftsmotoren des Landes. Bei solchen Summen könnte man eigentlich erwarten, dass die Insel über eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur verfügt, auf der Besucher und Einheimische entspannt von einem Ort zum anderen gelangen.
Wer schon einmal am späten Nachmittag versucht hat, von Patong Richtung Phuket Town zu fahren, dürfte an dieser Stelle allerdings ein leicht gequältes Lächeln aufsetzen. Denn trotz der enormen wirtschaftlichen Bedeutung ist das Straßennetz vielerorts hoffnungslos überlastet, während wichtige Verkehrsprojekte seit Jahren zwischen Planungsbüros, Genehmigungsverfahren und politischen Ankündigungen feststecken.
Auch Rangsiman Kingkaew, Präsident des Tourism Industry Council of Phuket, weist auf diesen Widerspruch hin. Schließlich bedeuten steigende Tourismuseinnahmen noch lange nicht, dass sich dadurch automatisch die Lebensqualität der Bevölkerung verbessert oder die dringend benötigte Infrastruktur schneller entsteht.
Und so kann es passieren, dass ein Urlauber, der für seine Luxussuite 30.000 Baht pro Nacht bezahlt, auf dem Weg zum Flughafen im selben Stau steht wie die Hotelangestellte, die für einen vergleichbaren Betrag einen ganzen Monat arbeiten muss. Der Verkehr auf Phuket ist eben ausgesprochen demokratisch: Er lässt niemanden durch, unabhängig vom Kontostand.
Russen und Inder gewinnen an Bedeutung, China schwächelt
Interessant ist auch, wie stark sich die Zusammensetzung der internationalen Gäste verändert hat. Während chinesische Urlauber vor der Pandemie zu den dominierenden Besuchergruppen gehörten, haben inzwischen andere Herkunftsmärkte deutlich an Bedeutung gewonnen.Nach den von Phukets Tourismusvertretern genannten Zahlen liegt Russland mit rund 1,12 Millionen Besuchern vorne, gefolgt von Indien mit etwa 621.000 und China mit rund 545.000 Gästen. Für diese Marktstatistik wird im Bericht allerdings kein eindeutig abgegrenzter Erhebungszeitraum genannt. Besonders auffällig ist der Rückgang aus China, dessen Besucherzahlen nach den Angaben um mehr als 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr und sogar um über 72 Prozent gegenüber 2019 gesunken sein sollen.
Während russische Urlauber vor allem während der europäischen Wintermonate für eine starke Nachfrage sorgen, entwickelt sich Indien zunehmend zu einem wichtigen Markt, der auch während der touristisch ruhigeren Regenzeit Besucher auf die Insel bringt. Diese breitere Verteilung auf unterschiedliche Herkunftsländer ist grundsätzlich erfreulich, weil Phuket dadurch weniger abhängig von einzelnen Märkten wird. Allerdings bedeutet eine veränderte Gästestruktur noch lange nicht, dass sich damit auch die strukturellen Probleme der Insel erledigen.
Denn ob ein Tourist aus Moskau, Mumbai oder München anreist, spielt für die Straßenbelastung, den Wasserverbrauch oder die Abfallentsorgung zunächst eine ziemlich untergeordnete Rolle. Müll produziert schließlich auch der Gast, der besonders viel Geld ausgibt. Manchmal sogar besonders stilvoll verpackten.
Der Patong-Tunnel - Phukets berühmteste Geduldsprüfung
Ein besonders schönes Beispiel für die Diskrepanz zwischen großen Ankündigungen und tatsächlicher Umsetzung ist der seit vielen Jahren diskutierte Kathu-Patong-Tunnel. Das Projekt soll die kurvenreiche und häufig überlastete Bergverbindung zwischen Kathu und Patong entlasten und damit eines der hartnäckigsten Verkehrsprobleme der Insel entschärfen.Nur wartet das Vorhaben auch weiterhin auf entscheidende politische Weichenstellungen. Laut Handelskammer steht noch eine Kabinettsentscheidung über die Anpassung des vorgesehenen Mautmodells aus. Daneben werden Verbesserungen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten im Flughafengebiet sowie eine geplante Umgehungsstraße diskutiert, die Pa Khlok, Koh Kaew und Kathu miteinander verbinden soll.
Auch die besseren Fährverbindungen zwischen Phuket, Phang Nga und Krabi im Rahmen des sogenannten Andaman Triangle stehen auf der Agenda. Nach einer Überarbeitung der Planung wird ein Beginn der Umsetzung für 2027 erwartet. Das sind allesamt Projekte, die der Region tatsächlich helfen könnten, sofern sie sinnvoll geplant, finanziert und anschließend auch fertiggestellt werden.
Nur hat Phuket in den vergangenen Jahren bereits reichlich Erfahrung damit gesammelt, dass eine angekündigte Straße noch lange keine befahrbare Straße ist und ein genehmigtes Verkehrskonzept leider nicht automatisch die Fahrtzeit zum Flughafen verkürzt. Vielleicht sollte man deshalb künftig weniger Pressekonferenzen über neue Verkehrsprojekte veranstalten und dafür gelegentlich eines tatsächlich eröffnen.
Müllberge und Abwasser
Während die Zukunftsvisionen mit Superyachten, Kreuzfahrtterminals und internationalen Spitzenkliniken glänzen, gibt es einige Themen, die auf den Hochglanzbildern eher selten auftauchen. Dazu gehören die Müllentsorgung und die Abwasserbehandlung, zwei Bereiche, in denen Phuket schon heute mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen hat.Mit steigenden Einwohnerzahlen, immer mehr touristischen Unterkünften und zusätzlichen Besuchern wachsen auch die Abfallmengen. Um die Entsorgung langfristig zu verbessern, soll der Bau einer weiteren Müllverbrennungsanlage in Saphan Hin beschleunigt werden, während eine zusätzliche Anlage im Bereich Bang Khanun vorgesehen ist. Das könnte die vorhandenen Kapazitäten erheblich entlasten, sofern die Projekte tatsächlich umgesetzt werden und dabei moderne Umweltstandards eingehalten werden.
Allerdings lösen Müllverbrennungsanlagen allein noch nicht sämtliche Probleme, denn auch Müllvermeidung, Recycling, funktionierende Sammelsysteme und eine vernünftige Kontrolle der Entsorgungswege gehören zu einer nachhaltigen Entwicklung.
Ähnlich sieht es bei der Abwasserbehandlung aus, für die auf Phuket elf lokale Verwaltungsorganisationen zuständig sind. Zwar sollen zusätzliche staatliche Mittel in den Ausbau der Systeme fließen, doch entscheidend wird sein, wie schnell neue Kapazitäten entstehen und ob sie mit dem Wachstum der Insel Schritt halten können. Denn ein luxuriöses Strandresort mag noch so schön sein: Wenn die Abwasserentsorgung der Umgebung nicht funktioniert, hilft irgendwann auch der teuerste Infinitypool nicht mehr.
Eine wirklich zukunftsfähige Tourismusinsel braucht eben nicht nur traumhafte Strände, sondern auch funktionierende Leitungen, Kläranlagen und Entsorgungssysteme dahinter.
Wenn grüne Hügel plötzlich Villen tragen
Nicht weniger kritisch ist die zunehmende Bebauung der Insel, die insbesondere an den grünen Hängen vielerorts längst unübersehbare Spuren hinterlassen hat. Wer Phuket seit zwanzig oder dreißig Jahren kennt, erinnert sich an Landschaften, in denen früher dichter Bewuchs dominierte und heute Straßen, Wohnanlagen oder luxuriöse Poolvillen entstanden sind.Handelskammerpräsident Kongsak weist darauf hin, dass zahlreiche dieser Baugrundstücke nach seiner Darstellung weder geschützte Waldflächen noch öffentliches Land seien, sondern private Grundstücke mit entsprechenden Eigentumstiteln. Das mag juristisch durchaus relevant sein, ändert allerdings nichts daran, dass die Bebauung von Hängen erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt, den Wasserabfluss und die Stabilität des Bodens haben kann. Ob ein Baum auf einem privaten oder öffentlichen Grundstück gefällt wird, ist dem Regenwasser schließlich ziemlich gleichgültig.
Entscheidend ist deshalb, ob die Bauprojekte tatsächlich alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfungen korrekt durchgeführt werden und die zuständigen Behörden bestehende Vorschriften konsequent durchsetzen. Auch Kongsak fordert eine sorgfältige Überprüfung von Landtiteln und eine strengere Anwendung der geltenden Umwelt- und Bauvorschriften.
Denn wenn Phuket künftig noch mehr hochwertige Immobilien, exklusive Resorts und luxuriöse Wohnanlagen anziehen möchte, sollte man sich rechtzeitig überlegen, wie viel von der ursprünglichen Landschaft am Ende überhaupt noch übrig bleiben soll. Eine Insel, deren größtes Verkaufsargument ihre tropische Schönheit ist, sollte diese vielleicht nicht vollständig zubetonieren, um noch mehr Menschen anzulocken, die genau diese Schönheit genießen möchten.
Warum fließen die großen Investitionen eigentlich so langsam?
Für die schleppende Entwicklung der Infrastruktur gibt es nach Einschätzung der Handelskammer auch politische und finanzielle Gründe. In der Vergangenheit seien erhebliche staatliche Investitionsmittel vor allem nach Bangkok und in den Eastern Economic Corridor geflossen, also in jene wirtschaftlich bedeutende Entwicklungsregion östlich der Hauptstadt, die seit Jahren besonders stark gefördert wird.Phuket habe dagegen bei wichtigen Infrastrukturprojekten häufig länger warten müssen, obwohl die Insel einen erheblichen Beitrag zu den touristischen Einnahmen des Landes leistet. Nun soll sich diese Schwerpunktsetzung verändern, und Phuket könnte künftig stärker von staatlichen Investitionen profitieren. Das wäre zweifellos eine erfreuliche Entwicklung, denn die Insel benötigt dringend bessere Verkehrsverbindungen, leistungsfähigere Versorgungssysteme und eine Infrastruktur, die den Anforderungen eines international bedeutenden Reiseziels tatsächlich gerecht wird.
Allerdings werden auch hier nicht die Ankündigungen entscheidend sein, sondern die tatsächlichen Haushaltsmittel, verbindliche Zeitpläne und schließlich die Fertigstellung der Projekte. Denn nach vielen Jahren des Wartens dürfte sich die Begeisterung der Einwohner über die nächste große Ankündigung inzwischen in überschaubaren Grenzen halten.
Kommentar der Red.:
Phuket – die Insel der ewigen Versprechen und wundersamen Landtitel. 🙄 🇹🇭Man muss Phukets Politik und Verwaltung schon eines lassen: Im Ankündigen sind sie absolute Weltklasse! Jedes Jahr neue Zukunftsstrategien, neue Verkehrsprojekte, neue Konzepte gegen Müllberge, Abwasserprobleme und Verkehrschaos. Dazu Hochglanzpräsentationen, große Reden und jede Menge bedeutungsschwere Händedruckfotos. Nur mit der Umsetzung scheint es eine gewisse traditionelle Zurückhaltung zu geben.
Dafür funktioniert offenbar etwas anderes erstaunlich gut: Wo gestern noch grüne Hügel und geschützte Landschaften waren, entstehen plötzlich Baugebiete, Luxusvillen und ganze Wohnanlagen. Und immer wieder tauchen dabei Landtitel und Baugenehmigungen auf, deren Rechtmäßigkeit durchaus Fragen aufwirft. Bei manchen umstrittenen Projekten könnte man fast meinen, dass sich Grundstückspapiere schneller entwickeln als die dazugehörige Infrastruktur. Natürlich ist nicht jede Bebauung illegal – aber die wiederkehrenden Streitfälle um Landrechte, Waldflächen und Genehmigungen sind nun wirklich keine Erfindung.
Und wer soll dieses Dauerchaos eigentlich nachhaltig in den Griff bekommen? In den vergangenen zehn Jahren hatte Phuket acht verschiedene Gouverneure und mindestens sieben Provinzpolizeichefs. Kaum hat sich einer mit den Problemen vertraut gemacht, darf sich schon der Nächste vor die Kameras stellen, entschlossen dreinschauen und die längst bekannten Lösungen noch einmal feierlich ankündigen.
Der Patong-Tunnel lässt grüßen, die Müllberge wachsen weiter, die Straßen werden voller und die Hügel kahler. Aber keine Sorge: Die nächste Zukunftsstrategie kommt bestimmt! Vielleicht sollte man auf Phuket endlich einmal weniger Zeit damit verbringen, immer neue Projekte zu präsentieren, und stattdessen die alten tatsächlich fertigstellen. Und bei zweifelhaften Landtiteln wäre gelegentlich eine ebenso gründliche Kontrolle angebracht wie bei einem Touristen, der seinen Roller falsch parkt.
Denn eines hat Phuket inzwischen wirklich im Überfluss: große Worte, ambitionierte Pläne und wechselnde Verantwortliche. Was fehlt, sind sichtbare Ergebnisse und eine Verwaltung, die auch langfristig Verantwortung übernimmt.
Aber immerhin: Sollte sich die nächste Zukunftsvision wieder einmal verzögern, kann man sie einfach dem nächsten Gouverneur überreichen. Schön laminiert, versteht sich. 😂
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