Regen, Fluten, Chaos: Südthailand kämpft mit Extremwetter - Reisenews Thailand
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30.11.2024

Wetter  

Regen, Fluten, Chaos: Südthailand kämpft mit Extremwetter

Überschwemmungen: Bahnstrecken, Strassen und Kliniken geschlossen

Regen, Fluten, Chaos: Südthailand kämpft mit Extremwetter - Reisenews Thailand - Symbolfoto 1 © Gerhard Veer

Die Überschwemmungen in Südthailand verdeutlichen die Verwundbarkeit der Region gegenüber extremen Wetterereignissen. Neben dem Bahnverkehr und der Gesundheitsversorgung sind auch die lokale Infrastruktur und die Wirtschaft erheblich betroffen. Behörden und Anwohner sind gefordert, den entstandenen Schaden zu begrenzen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Experten betonen die Notwendigkeit, durch langfristige Lösungen die Bewältigung künftiger Naturkatastrophen zu optimieren.

Schliessung der Bahnverbindungen

Die Staatliche Eisenbahn von Thailand (SRT) hat auf die schweren Überschwemmungen im Süden des Landes reagiert, die durch anhaltende Regenfälle seit dem 26. November verursacht wurden. Aus Sicherheitsgründen und wegen Unterspülungen der Gleisanlagen wurden mehrere Zugverbindungen eingestellt oder ihre Routen angepasst.

Angepasste Strecken:
Der Schnellzug Nr. 169/170 (Krung Thep Aphiwat – Yala) verkehrt nur noch zwischen Krung Thep Aphiwat und Phatthalung.

Eingestellte Zugverbindungen:
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Expresszüge Nr. 31/32: Krung Thep Aphiwat – Hat Yai Junction.
Expresszüge Nr. 37/38: Krung Thep Aphiwat – Sungai Kolok.
Expresszüge Nr. 45/46: Krung Thep Aphiwat – Padang Besar.
Schnellzüge Nr. 171/172: Krung Thep Aphiwat – Sungai Kolok.
Passagiere können ihre Tickets an jeder Bahnstation erstatten lassen oder aktuelle Informationen über die SRT-Hotline (1690) erhalten.


Evakuierung von Krankenhäusern in Pattani

In der südlichen Provinz Pattani mussten vier Krankenhäuser vorübergehend geschlossen werden, nachdem ihre Anlagen durch steigende Fluten überschwemmt wurden. Betroffen sind die Krankenhäuser in Nong Chik, Yaring, Thung Yang Daeng und Mae Lan, die sich entlang der Flüsse Pattani und Sai Buri befinden.

Laut dem Leiter des Gesundheitsamtes von Pattani, wurden Patienten in Feldkrankenhäuser verlegt, während Ärzte und Pflegepersonal sich um die Evakuierten kümmern. Besonders betroffen sind Gebiete entlang der beiden Hauptflüsse, wo der Wasserstand durch die anhaltenden Regenfälle und hohe Gezeiten stark anstieg.

Die Überschwemmungen beeinträchtigen auch die Wirtschaftszonen der Region. Im Hauptgeschäftsviertel von Pattani, dem Muang Municipal-Gebiet, stieg der Wasserstand am Freitag um weitere 10 Zentimeter, was zur Schließung vieler Geschäfte für mindestens drei Tage führte. Bewohner sind besorgt, dass zusätzliches Wasser aus der benachbarten Provinz Yala die Lage verschärfen könnte.


Überschwemmungen in Songkhla:

Regen, Fluten, Chaos: Südthailand kämpft mit Extremwetter - Überschwemmungen: Bahnstrecken, Strassen und Kliniken geschlossen Symbolfoto 1 © Gerhard Veer
Straßen unpassierbarIn der Provinz Songkhla verursachte der anhaltende Regen ebenfalls erhebliche Schäden. In mehreren Gebieten stehen Straßen unter Wasser, wobei der Wasserstand stellenweise 70 Zentimeter erreichte. Besonders betroffen ist die wichtige Verkehrsader Kanjanavanich Road, die die Distrikte Hat Yai und Mueang Songkhla verbindet. Diese Route musste zeitweise gesperrt werden, was zu erheblichen Störungen führte.


Katastrophenzonen in Phatthalung

Die benachbarte Provinz Phatthalung hat aufgrund der Überschwemmungen den Katastrophenfall in vier Bezirken ausgerufen. Betroffen sind insgesamt: 15 Unterbezirke, 57 Dörfer und 12 Gemeinden. Die Provinzregierung arbeitet daran, die betroffenen Gebiete zu unterstützen und den Schaden zu begrenzen.

Mehr zur Katastrophe
Video - schwerste Überschwemmungen in Yala (ext.)
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