20.02.2023
Phuket
Russische mafiöse Banden breiten sich auf Phuket aus
Das Eindringen russischer Banden in die Wirtschaft besorgt Unternehmer
Der Gründer der Kata Group Resorts, Pramookpisitt, sprach auf einer kürzlich abgehaltenen Sitzung über Tourismusfragen in den drei Andamanenprovinzen Phuket, Krabi und Shang Nga und erklärte, dass einige Ausländer gegen die Vorschriften für Arbeitsplätze verstoßen, die Thais vorbehalten sind.
Zu den Unternehmen, die derzeit von Ausländergruppen betrieben werden, gehören Taxidienste und Unterkünfte, wobei einige Ausländer Villen und Eigentumswohnungen, die während der Covid-19-Pandemie verlassen wurden, mieten und sie dann wieder an ihre Landsleute weitervermieten - und dies oft zu stark überhöhten Preisen. Pramookpisitt erklärte, dass es sich dabei hauptsächlich um Russen handelte.
Pramookpisitt äußerte die Befürchtung, dass ausländische Mafiagruppen die Kontrolle über die Insel übernehmen könnten, ähnlich wie es vor einigen Jahrzehnten in Pattaya geschah, und forderte den Minister für Tourismus und Sport, Phiphat, auf, sich mit diesen Bedenken auseinanderzusetzen.
Geschäftsinhaber rund um die Bangla Road beklagen sich auch über die Zunahme russischer Prostituierter, die in die Gegend eingedrungen sind und Probleme für die örtliche Sexindustrie verursachen. In den Massagesalons sind alle angespannt. Unten in der Walking Street, in den Bars für Mädchen, ist die Aufregung groß. Die russische Bruderschaft (bratva), bringt einen ganz neuen Stil von Gewalt und Vergewaltigungen in das in Thailand eigentlich friedliche Sexgewerbe.
Phiphat räumte die wachsenden Probleme und zunehmenden Beschwerden ein und versicherte den Führungskräften der Branche, dass die Behörden der Sache nachgehen würden. Er sei sicher, dass die meisten Thais es nicht tolerieren, wenn Ausländer versuchten, ihnen die Arbeit zu stehlen. Die Behörden verschiedener Stellen würden sich mit der Angelegenheit befassen, und der Premierminister habe bereits die Königlich Thailändische Polizei angewiesen, hart dagegen vorzugehen.
Neben dem Problem ausländischer Mafiagruppen haben sich Einheimische und Touristen auch über Mängel in der Infrastruktur in den drei Andamanenprovinzen beschwert.
- Dazu gehören unzureichende öffentliche Verkehrsmittel, Straßen von schlechter Qualität und übermäßige Verkehrsstaus, insbesondere in Phuket.
- Die niedrige Auslastung kleiner Hotels in einigen beliebten Reisezielen gibt ebenfalls Anlass zur Sorge, auch wenn sich die Tourismuswirtschaft zu erholen beginnt.
Um diese Probleme zu lösen, plant das Ministerium, die drei Provinzen als "Andamanisches Dreieck" zu vermarkten, so Tourismusminister Phiphat. Phuket würde als Zentrum des Dreiecks gefördert, während Phang Nga und Krabi als kohlenstoffarme Städte mit Schwerpunkt Ökotourismus beworben würden. Das Ministerium würde auch für den Bezirk Khlong Thom in Krabi als Kurort werben, da die Gegend für ihre heißen Quellen bekannt sei.
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