Schweres Bahnunglück in Thailand - mindestens 31 Tote - Reisenews Thailand
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14.01.2026

Schweres Bahnunglück in Thailand - mindestens 31 Tote

Riesiger Baukran stürzt auf vorbeifahrenden Zug der SRT

Schweres Bahnunglück in Thailand - mindestens 31 Tote - Reisenews Thailand - Symbolfoto 1

Thailand steht nach einem der schwersten Eisenbahnunglücke der vergangenen Jahre unter Schock: In der Provinz Nakhon Ratchasima im Nordosten des Landes ist ein Baukran auf einen fahrenden Personenzug gestürzt. Der Aufprall war so massiv, dass mehrere Waggons entgleisten und ein Teil des Zuges in Brand geriet. Die Rettungsarbeiten liefen über Stunden – mit schwerem Gerät, Einsatzkräften und medizinischen Teams im Dauereinsatz.

Nach offiziellen Angaben kamen mindestens 31 Menschen ums Leben, mehr als 60 wurden verletzt. Mehrere Personen sollen schwer verletzt sein.

Was ist passiert? Der Unfallhergang

Der Unfall ereignete sich am 14. Januar 2026 im Bereich des Sikhio-Distrikts in Nakhon Ratchasima. Ein Kran, der im Rahmen eines großen Infrastrukturprojekts eingesetzt wurde, kollabierte und fiel direkt auf den Zug.

Schweres Bahnunglück in Thailand - mindestens 31 Tote - Riesiger Baukran stürzt auf vorbeifahrenden Zug der SRT Symbolfoto 5
Der betroffene Zug, der Special-Expresszug Nr. 21, verkehrte zwischen Krung Thep Aphiwat (Bangkok) und Ubon Ratchathani. und hatte zahlreiche Passagiere an Bord. Der Kran traf zwei Waggons, woraufhin es zu einer Entgleisung kam – und infolge des Unfalls teilweise zu Feuer und Rauchentwicklung.

Bilder vom Unglücksort zeigen umgestürzte Waggons, Trümmerteile und Rettungskräfte, die sich in schwer zugängliche Bereiche vorarbeiten mussten.

Warum war ein Baukran über der Strecke?

Der Kran war nach aktuellen Informationen Teil der Bauarbeiten an einem Abschnitt des Thai-chinesischen Hochgeschwindigkeitsbahn-Projekts. Dieses Mega-Projekt soll Thailand langfristig über den Nordosten mit Laos verbinden – und perspektivisch bis nach China (Kunming) anschließen. Das Großprojekt „Thai-China Highspeed-Railway“ wird überwiegend auf riesigen Stelzen, viele Meter über dem Grund gebaut und an dieser Stelle unmittelbar über den Gleisen der bisherigen State Railway of Thailand (SRT).

Video Thailand Train Tragedy
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Für Thailand ist die „Thai-China Highspeed-Railway“ nicht nur ein Verkehrsprojekt, sondern auch ein politisch-wirtschaftliches Symbol: bessere Anbindung des Nordostens, mehr Handel, mehr Logistik, mehr Wachstum. Genau deshalb steht nun auch die Frage im Raum: Wurde beim Bau ausreichend auf Sicherheit geachtet? Vor allem aufgrund der Tatsache, dass tödliche Unfälle mit herabfallenden Maschinen, Baugruppen und Betonteilen in Thailand nicht die Ausnahme sind.

Viele Tote, zahlreiche Schwerverletzte

Die thailändischen Gesundheitsbehörden bestätigten eine hohe Zahl an Todesopfern und Verletzten. Insgesamt soll der Zug rund 195 Passagiere transportiert haben.

In den ersten Stunden nach dem Unglück herrschte Unklarheit darüber, ob noch weitere Menschen in den Trümmern eingeschlossen waren. Rettungskräfte arbeiteten unter Zeitdruck – vor allem wegen möglicher Brandgefahr und instabiler Waggonlagen.

Ermittlungen laufen

Bahnunglück in Tailand Tagesschau
Thailands Behörden reagierten mit einer angekündigten Untersuchung. Der Transportminister ordnete eine umfassende Aufklärung an, um Ursache, Verantwortlichkeiten und mögliche Versäumnisse zu klären.

Bei einem Unfall dieser Art stehen typischerweise mehrere Fragen im Zentrum:


Noch ist dazu nichts abschließend bestätigt, aber der politische Druck ist hoch.

Die Rolle des Bauunternehmens im Fokus
Laut SRT ist das Bauunternehmen Italian-Thai Development (ITD) an den Arbeiten beteiligt. ITD erklärte, man bedauere das Unglück und werde Entschädigungen an die Familien der Opfer zahlen. In der Berichterstattung wird auch erwähnt, dass das Unternehmen in früheren Jahren bereits im Zusammenhang mit Infrastrukturvorfällen genannt wurde. Das macht den Vorfall politisch besonders brisant: Es geht nicht nur um einen Unfall, sondern um Vertrauen in Sicherheitsstandards bei Großprojekten.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Untersuchung echte Ursachen offenlegt – und ob Verantwortliche wirklich zur Rechenschaft gezogen werden. Denn eines ist klar: Ein Unfall dieser Größenordnung darf nicht einfach als „Unglück“ abgehakt werden.

Auswirkungen auf Bahnverkehr und Bevölkerung

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Nach dem Unglück wurden mehrere Zugverbindungen unterbrochen oder abgesagt. Laut Berichten waren mindestens 14 Zugverbindungen betroffen. Für Thailand ist das ein großes Problem, denn die Bahn ist gerade in ländlicheren Regionen ein wichtiges Verkehrsmittel für Berufspendler, Familien und Reisende. Ein so schwerer Unfall sorgt nicht nur für Trauer, sondern auch für Unsicherheit.

Quellen: NNT, TV5, BangkokPost, TheNation

📌 Thai-China-Highspeed-Projekt (kurz erklärt)

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Die Thai-China-Hochgeschwindigkeitsbahn ist eines der größten Bahnprojekte Thailands und soll langfristig den Nordosten besser anbinden und Thailand als Transitland stärken. Geplant ist eine Verbindung von Bangkok über Nakhon Ratchasima bis nach Nong Khai an der Grenze zu Laos. Von dort soll später der Anschluss an das laotische und chinesische Bahnnetz erfolgen – mit Perspektive Richtung Kunming/China.

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Das Projekt gilt als strategisch wichtig für Wirtschaft, Logistik und Tourismus: schnellere Reisezeiten, bessere Warenströme, mehr regionale Entwicklung. Gleichzeitig ist es technisch und organisatorisch komplex – Bauarbeiten laufen teils parallel zu bestehenden Strecken und unter hohem Zeit- und Kostendruck. Genau deshalb steht die Frage nach Baustellensicherheit und Risiko-Management besonders im Fokus, wenn es zu Zwischenfällen kommt.


Ein trauriger Tag 🖤🙏

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Die Redaktion von ThailandSun ist tief betroffen von diesem tragischen Unglück und den erschütternden Nachrichten aus Nakhon Ratchasima. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden – und bei allen, die verletzt wurden oder diese Stunden voller Angst und Chaos miterleben mussten.

Wir wünschen den Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, dass sie bestmöglich medizinisch versorgt werden. In dieser schweren Zeit gilt unser Mitgefühl auch den Rettungskräften und Helfern vor Ort, die unter enormem Druck arbeiten
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