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26.07.2022

Wirtschaft  

Sitzplatzmangel bremst Thailand-Tourismus

Hausgemachte Probleme der Airlines sorgen für geringe Urlauberzahlen

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Der Mangel an Flugsitzen ist nach wie vor ein Haupthindernis für die Erholung des thailändischen Tourismus, da die meisten europäischen Fluggesellschaften ihre Flüge und Frequenzen noch lange nicht wieder auf das Niveau von vor der Pandemie zurückgebracht haben.

Im Jahr 2019 hatte Thailand eine Sitzplatzkapazität von 56,2 Millionen, bevor sie auf 14,8 Millionen im Jahr 2020 und 4,9 Millionen im Jahr 2021 sank.

Der Gouverneur der thailändischen Fremdenverkehrsbehörde (Tourism Authority of Thailand, TAT), Yuthasak Supasorn, sagte, die Behörde habe sich letzte Woche mit der thailändischen Zivilluftfahrtbehörde getroffen und sei darüber informiert worden, dass Thailand in der bevorstehenden Hochsaison nur 30,9 % der internationalen Sitzplatzkapazität des Niveaus vor der Pandemie erreichen könnte.

Derzeit haben die internationalen Fluggesellschaften, vor allem die großen Langstreckenfluggesellschaften, ihren Flugbetrieb noch nicht wieder aufgenommen, so dass die Auswahl für Reisende, die bequeme Direktflüge wünschen, sehr begrenzt ist und dadurch die Ticketpreise ungeahnte Höhen erreicht haben.

Der Winterflugplan 2022 von British Airways z.B., die zuvor täglich nach Bangkok flog, wurde ganz ohne die Strecke London-Bangkok angekündigt, und die Fluggesellschaft erklärte, sie werde diese Strecke erst 2023 wieder direkt bedienen. Fast alle anderen Airlines bieten nur ein fragmentarisches Flugprogramm nach Thailand an.

Der geschäftsführender Vorsitzender von Thai AirAsia und amtierender Chef äusserte, dass die meisten Fluggesellschaften mit extrem hohen Betriebskosten und einem Mangel an Personal und Flugzeugen zu kämpfen hätten. Das Luftfahrtgeschäft könne sich nicht über Nacht erholen, vor allem nicht für diejenigen, die während des Covid-19 ihre Belegschaft abgebaut hätten", so der CEO der Thai AirAsia.

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Die Thai AirAsia hätte in den letzten zwei Jahren das gesamte Personal beibehalten hat, um solche Umstände während der Erholungsphase zu vermeiden, da Berufspiloten ihre Lizenzen alle sechs Monate durch Training an Flugsimulatoren verlängern müssten. Fluggesellschaften, die bereits Personal abgebaut hätten, müssten jedoch mit höheren Löhnen zurechtkommen, da sie um geschultes Personal konkurrieren müssten.

Nachdem die Flugzeuge mehr als zwei Jahre lang geparkt waren, müssten ausserdem alle Triebwerke vor dem Start gewartet werden, was zu langen Warteschlangen und vollen Auftragsbüchern in allen Wartungs-, Reparatur- und Überholungseinrichtungen führen. Ausserdem hätten die meisten Carrier ihre Flugslots verloren.

Herr Tassapon sagte, die Initiative der TAT, den Fluggesellschaften zu helfen, ihre Sitzplatzkapazität zu erhöhen, sei eine gute Strategie, um die Tourismusindustrie anzukurbeln. "Die Schaffung von Anreizen für Fluggesellschaften könnte ein wirksamer Weg sein, um die Flugkapazität nach Thailand zu erhöhen", sagte er.

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