Sturm Wipha sorgt für Ausnahmezustand und erstes Opfer - Reisenews Thailand
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22.07.2025

Wetter  

Sturm Wipha sorgt für Ausnahmezustand und erstes Opfer

Drama am Strand, Chaos auf See, Alarm an Land: Wipha zieht übers Land

Sturm Wipha sorgt für Ausnahmezustand und erstes Opfer - Reisenews Thailand - Symbolfoto 1

Der die ersten Ausläufer des Tropensturms Wipha haben die thailändische Ferieninsel Phuket mit voller Wucht getroffen und schwere Schäden angerichtet. Besonders tragisch: Ein chinesischer Tourist kam ums Leben, als ein Baum unter dem Einfluss starker Windböen umstürzte. Seine Ehefrau wurde schwer verletzt.

Wie die Polizei von Phuket berichtet, befand sich das Paar auf Koh Hae, einer kleinen vorgelagerten Insel, als heftiger Wind ein Baum zum Umsturz brachte. Beide wurden unter dem Baum begraben. Der Mann erlag seinen Verletzungen später im Krankenhaus, seine Frau überlebte schwer verletzt.

Auch in anderen Teilen der Insel sorgte der Sturm für Chaos: Zahlreiche Fahrzeuge wurden beschädigt, Bäume stürzten um, und in mehreren Stadtteilen kam es zu temporären Stromausfällen. Die Provinzbehörde für Katastrophenschutz wurde in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Die Behörden rechnen damit, dass die Auswirkungen des Sturms bis mindestens Donnerstag anhalten.

Sturm Wipha sorgt für Ausnahmezustand und erstes Opfer - Drama am Strand, Chaos auf See, Alarm an Land: Wipha zieht übers Land Symbolfoto 3
Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich nahe der Insel Mai Thon, südlich von Phuket. Ein Langheckboot mit fünf Passagieren war manövrierunfähig geworden, nachdem der Motor im Sturm versagte. Die Marinebehörde von Phuket entsandte ein Einsatzboot, unterstützt von der Dritten Flotte der Königlich Thailändischen Marine, die schließlich alle Passagiere und den Bootsführer sicher an Land bringen konnte. Die Marine hatte zuvor eine ausdrückliche Warnung ausgesprochen und Schiffe angewiesen, vom 20. bis 23. Juli nicht auszulaufen – wegen der gefährlichen Wind- und Wellenverhältnisse. Während Phuket heute Morgen einen blauen Himmel genießt, haben die Beamten ihre Wetterwarnung bis Donnerstag verlängert...

Nordthailand bereitet sich auf Wipha vor

Sturm Wipha sorgt für Ausnahmezustand und erstes Opfer - Drama am Strand, Chaos auf See, Alarm an Land: Wipha zieht übers Land Symbolfoto 2
Während der Sturm inzwischen über Südchina hinweggezogen ist und auf dem Weg nach Nordvietnam ist, hat er auch das Wetter in Nordthailand massiv beeinflusst. In Chiang Mai und Chiang Rai laufen derzeit umfassende Vorbereitungen zur Hochwasserabwehr.

In Chiang Mai ordnete Gouverneur Nirat Pongsitthithavorn an, Wassermengen aus den Stauseen Mae Ngad und Mae Kwang abzulassen, um Platz für kommende Regenmengen aus den Bergen zu schaffen. Zudem werden 54 temporäre Notunterkünfte vorbereitet, in denen über 5.000 evakuierte Menschen sowie rund 10.500 Fahrzeuge untergebracht werden können.

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In Chiang Rai ließ Gouverneur Charin Thongsuk alle potenziellen Abflussblockaden entlang der Flüsse Kok, Ping und Mae Sai beseitigen. Diese Flüsse gelten als besonders überflutungsgefährdet. Zusätzlich wurden in jedem Dorf sogenannte „Safe Zones“ eingerichtet – sichere Plätze, an denen Menschen, Wertgegenstände und auch Nutztiere in Sicherheit gebracht werden können.

Das nationale Katastrophenschutzamt hat derweil eine Warnung für 57 Provinzen ausgegeben – vor allem für jene, die in der Nähe von Wasserläufen und Berghängen liegen. Die Behörden rechnen mit Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutschen, insbesondere in Gebieten mit starker Bodenauflockerung nach den Regenfällen.

Wipha destroys Homes, Cars in Phuket



Sturm Wipha sorgt für Ausnahmezustand und erstes Opfer - Drama am Strand, Chaos auf See, Alarm an Land: Wipha zieht übers Land Symbolfoto 1
Sturm Wipha hat nicht nur auf Phuket bereits tödliche Spuren hinterlassen, sondern auch weite Teile Thailands in Alarmbereitschaft versetzt. Während das Zentrum des Sturms in den nächsten Tagen Nordvietnam erreichen soll, ist mit weiteren heftigen Regenfällen und möglichen Folgekatastrophen zu rechnen. Die thailändischen Behörden sind vorbereitet – aber auch die Bevölkerung ist aufgerufen, wachsam zu bleiben und sich regelmäßig über die aktuelle Lage zu informieren.
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