Surin & Similan Islands machen zu - Reisenews Thailand
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03.05.2026

Umwelt   15.05.2026 - 15.10.2026

Surin & Similan Islands machen zu

Naturpause - Trauminseln schließen über den Monsun

Surin & Similan Islands machen zu - Reisenews Thailand - Symbolbild 1

Wer im Sommer auf die Surin Islands oder die Similan Islands wollte, muss jetzt tapfer sein: Diese beiden Inselparadiese in der Andamanensee gehen wieder in ihre jährliche Ruhepause.
Grob gesagt gilt:
Besuchersaison bis Mitte Mai, Wiederöffnung Mitte Oktober. Offiziell werden die Parks meist als geöffnet vom 15. Oktober bis 15. Mai angegeben; für 2025 wurde die Sperrzeit etwa mit 16. Mai bis 14. Oktober kommuniziert.

Für Reisende heißt das praktisch: ab Mitte Mai ist Schluss mit Tagesausflügen, Schnorcheln und Inselhopping – bis Mitte Oktober.Und ja, das ist erst einmal schade. Denn die Similans mit ihren hellen Stränden, riesigen Granitfelsen und glasklarem Wasser gehören zu den schönsten Meeresnationalparks Thailands. Die Surin Islands sind ebenfalls ein Traum für Schnorchler, Taucher und alle, die Korallenriffe lieber lebendig als auf Instagram totgefiltert sehen möchten.

Aber genau deshalb ist diese Sperrung so wichtig

Während der Regenzeit wird die Andamanensee rauer, unberechenbarer und für Boote deutlich gefährlicher. Starker Wind, hohe Wellen und plötzliche Wetterwechsel sind dann keine romantische Tropenkulisse, sondern schlicht ein Sicherheitsrisiko. Die Schließung schützt also nicht nur die Natur, sondern auch Touristen, Bootscrews und Parkmitarbeiter.

Surin & Similan Islands machen zu - Naturpause - Trauminseln schließen über den Monsun Symbolbild 2
Mindestens genauso wichtig ist aber der ökologische Effekt. Die Inseln bekommen fünf Monate Pause von Ausflugsbooten, Ankerstress, Sonnencreme, Lärm, Müll und menschlicher Dauerpräsenz. Korallenriffe, Fische, Schildkröten, Strände und Küstenvegetation können sich erholen. Das klingt vielleicht nach Verwaltungsmaßnahme, ist aber im Grunde so etwas wie ein Kuraufenthalt für ein überstrapaziertes Paradies.

Similan Islands

Similan Islands - Bild 1 Similan Islands - Bild 2 Similan Islands - Bild 3
Gerade die Similan Islands haben über Jahre unter hohem Besucherandrang gelitten. Thailand hat deshalb die Regeln verschärft, Besucherzahlen begrenzt und einzelne Bereiche besonders geschützt. Auch die bekannte Insel Ko Tachai wurde wegen massiver Umweltschäden bereits früher langfristig für Touristen geschlossen.

Surin & Similan Islands machen zu - Naturpause - Trauminseln schließen über den Monsun Symbolbild 1
Für Urlauber ist die Botschaft einfach: Wer die Surin oder Similan Islands erleben möchte, sollte seine Reise in die Trockenzeit zwischen Mitte Oktober und Mitte Mai legen. Die beste Zeit liegt meist zwischen November und April, wenn Meer, Sicht und Wetter deutlich freundlicher sind. Kurz vor oder nach der Saison sollte man immer prüfen, ob Boote wirklich fahren, denn bei schlechtem Wetter können die Parks auch früher schließen oder später öffnen.

So ärgerlich die Sperrung für manche Reisepläne sein mag: Sie ist ein gutes Zeichen. Thailand schützt hier nicht irgendeinen dekorativen Strand für Postkarten, sondern empfindliche Meeresökosysteme. Und ganz ehrlich: Ein Paradies, das jedes Jahr ein paar Monate Ruhe bekommt, ist allemal besser als eines, das zwölf Monate lang leerfotografiert, leergebadet und leergeankert wird.

Surin Islands

Surin Islands - Bild 1 Surin Islands - Bild 2 Surin Islands - Bild 3
Die Surin und Similan Islands laufen also nicht weg. Sie machen nur Pause. Und wenn sie im Oktober wieder öffnen, hoffentlich ein bisschen erholter, sauberer und lebendiger. Genau so sollte nachhaltiger Tourismus aussehen: nicht alles immer, nicht überall, nicht um jeden Preis.
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