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06.06.2024

Verkehr  

Swiss-Maschine muss Flug nach Thailand abbrechen

Wetterradar-Ausfall zwingt Swiss-Boeing zur Umkehr nach Zürich

Boeing 777-3DE - Picture CC by BriYYZ from Toronto - https://www.flickr.com/people/40563877@N00

Am Dienstag, dem 4. Juni 2024, musste ein Swiss Air Flug nach Bangkok aufgrund eines technischen Defekts abgebrochen und nach Zürich zurückfliegen. Die Boeing 777-300ER mit der Registrierung HB-JNB, die den Flug LX180 durchführte, startete um 18:24 Uhr MESZ von Zürich aus, zu einem geplanten zehnstündigen Flug nach Thailand. Bereits zwei Stunden nach dem Start entschied die Crew jedoch, umzudrehen und nach Zürich zurückzukehren.

Der Grund für die Umkehr war ein Ausfall des Wetterradars der Maschine. Angesichts der Tatsache, dass in Thailand Gewitter vorhergesagt waren, entschied sich die Fluggesellschaft Swiss, das Risiko eines Fluges ohne funktionierendes Radar nicht einzugehen. Ein Sprecher der Swiss bestätigte gegenüber der Zeitung "Blick", dass die Entscheidung aus Sicherheitsgründen getroffen wurde, da Unwetter erwartet wurden und das Fliegen ohne funktionierendes Radar in solchen Bedingungen gefährlich gewesen wäre.

Der Flug LX180 hob mit etwa 30 Minuten Verspätung ab und war etwa zwei Stunden unterwegs, bevor die Entscheidung zur Rückkehr getroffen wurde. Die Rückkehr nach Zürich erfolgte ohne weitere Zwischenfälle, aber ein Weiterflug mit einer anderen Maschine war aufgrund der späten Uhrzeit nicht mehr möglich. Die betroffenen Passagiere wurden in Hotels in der Nähe des Flughafens untergebracht und auf Flüge am nächsten Tag umgebucht.

Swiss International Air Lines  - Picture CC by Kambui - https://www.flickr.com/people/136038106@N05
Die betroffene Maschine, eine acht Jahre alte Boeing 777-300ER, ist eines der Langstreckenflugzeuge der Swiss-Flotte. Ende Februar erlebte Swiss eine ungewöhnliche Serie von Flugannullierungen bei ihren Langstreckenverbindungen mit der Boeing 777, auch bekannt als «Triple Seven». Insgesamt sechs Flüge wurden in diesem Zeitraum gestrichen. Dies ist ein beispielloses Ereignis für die Fluggesellschaft.

Am 20. Februar musste eine Boeing 777 in Hongkong am Boden bleiben. Einen Tag später, am 21. Februar, wurde der Flug von Zürich nach São Paulo (Brasilien) abgesagt. Am 22. Februar folgte die Annullierung des Fluges nach San Francisco (USA), und zwischen dem 21. und 25. Februar wurden insgesamt drei Flüge von Zürich nach Johannesburg (Südafrika) gestrichen. Diese Ausfälle betrafen verschiedene Maschinen des Typs Boeing 777, nicht nur ein spezifisches Flugzeug.

Die Swiss betreibt insgesamt zwölf Flugzeuge dieses Typs, die seit Januar 2016 zur Flotte gehören. Bislang galten die «Triple Seven» als zuverlässige Arbeitspferde für die Langstreckenflüge der Swiss. Angesichts dieser ungewöhnlichen Häufung von Annullierungen stellt sich die Frage, was hinter diesen Vorfällen steckt.

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