15.04.2025
Verkehr
THAI A350-900-Flotte erhält modernes Kabinen-Upgrade
Thai Airways und Airbus rüsten gemeinsam auf – ab 2028
Die Flotte von Thai Airways umfasst derzeit 23 A350-900-Jets, wobei eines der Flugzeuge derzeit als inaktiv gemeldet ist. Airbus wird das Modernisierungsprogramm federführend betreuen und dabei aktuelle Innovationen in den Kabinenbereich integrieren. Das Retrofit soll voraussichtlich ab dem Jahr 2028 beginnen und gestaffelt durchgeführt werden, um den laufenden Flugbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Im Zentrum der Modernisierung steht eine umfassende Überarbeitung aller Kabinenklassen. So werden die Business-Class-Sitze der bekannten „Royal Silk“-Kabine nicht nur modernisiert, sondern auch auf ein neues Komfortniveau gehoben. Auch die Premium Economy erhält ein komplett neues Sitzkonzept, ebenso wie die reguläre Economy Class.
Neben den neuen Sitzen wird die gesamte Kabinentechnik überarbeitet – insbesondere das In-Flight-Entertainment-System. Dieses soll durch eine neue Generation ersetzt werden, die noch intuitiver, vernetzter und benutzerfreundlicher ist. Der Fokus liegt dabei auf einem verbesserten Reiseerlebnis mit mehr Individualisierungsmöglichkeiten für Passagiere aller Klassen.
„Airbus freut sich, Thai Airways bei dieser bedeutenden Investition zu unterstützen. Die A350-Flotte wird durch die geplanten Maßnahmen auch in Zukunft höchsten Ansprüchen gerecht – in Bezug auf Komfort, Effizienz und Umweltfreundlichkeit“, erklärte Balinda Zhang, Leiterin der Airbus-Division Commercial Services Asia Pacific, im Rahmen der Vertragsunterzeichnung.
Airbus betont in seiner Mitteilung, dass diese Kooperation nicht nur das langjährige Vertrauensverhältnis zwischen beiden Unternehmen stärke, sondern auch die gemeinsame Vision unterstreiche, die Luftfahrtbranche zukunftsfähig zu gestalten.
Die A350-900 von Thai Airways sind ein zentrales Element im Langstreckenportfolio der Fluggesellschaft – insbesondere für Strecken nach Europa, Australien und Nordasien. Durch das Retrofit werden nicht nur die technischen Standards angehoben, sondern auch die Markenpositionierung im Premium-Segment gestärkt. Gleichzeitig wird das Projekt so geplant, dass keine nennenswerten Einschränkungen im Flugbetrieb entstehen.
Die Entscheidung, mit dem Retrofit erst ab 2028 zu beginnen, lässt beiden Partnern genügend Zeit für Design, Testing und Produktionsvorbereitung – ein klarer Hinweis darauf, dass Qualität, Passagiererlebnis und operative Verlässlichkeit im Mittelpunkt stehen.
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