24.01.2026
Thailand Alkoholverbot anlässlich der Vorausabstimmung
24 Stunden „trocken“, auch für Touristen und Hotels
Für die Vorausabstimmung gilt landesweit ein 24-stündiges Verbot des Verkaufs und der Verteilung von Alkohol. Der Zeitraum beginnt am Samstag, den 31. Januar um 18:00 Uhr und endet am Sonntag, den 1. Februar um 18:00 Uhr. In dieser Zeit dürfen alkoholische Getränke nicht verkauft, ausgeschenkt, verteilt oder „serviert“ werden – egal ob im Restaurant, in Bars, in Hotels oder in kleineren Shops.
Und ja: Das betrifft nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen und touristische Betriebe. Wer also in Phuket, Bangkok, Pattaya oder Chiang Mai gerade Urlaub macht und sich wundert, warum selbst das „ganz sichere“ Strandlokal plötzlich keine Bierflasche mehr rausrückt – genau deshalb.
Besonders interessant (und für manche schmerzhaft) ist außerdem die Aussage, dass nicht nur der Verkauf verboten ist, sondern auch „Feiern mit Trinkpartys“. Das heißt: Große Trinkrunden, Gruppenpartys oder Veranstaltungen, bei denen mehrere Personen gemeinsam vorab gekauften Alkohol konsumieren, sind in diesem Zeitraum ausdrücklich unerwünscht und verboten – und zwar bundesweit, überall, auch in Einrichtungen.
Was hingegen toleriert wird: Allein zu Hause trinken. Wer also privat irgendwo sitzt und sein Feierabendbier trinkt, muss nicht gleich den Notausgang suchen. Aber sobald daraus eine „Gruppe“ wird, wird es rechtlich heikel.
Für Hotels, Beachclubs und Veranstalter bedeutet das: Am besten frühzeitig Gäste informieren, Veranstaltungen sauber anpassen und Stress vermeiden – denn Thailand versteht bei Wahlregeln traditionell wenig Spaß. Kurz gesagt: Das Land will in diesen 24 Stunden Ruhe, Ordnung und keine „stimulierbaren“ Wahlgespräche mit Bierlaune.
Wer’s positiv sehen will: Ein Abend ohne Alkohol ist auch mal eine Erfahrung.
Wer’s realistisch sieht: Plan B überlegen – und den Sundowner halt auf Montag verschieben.
Bei der Vorausabstimmung am 1. Februar wird in Thailand ganz normal über die Parlamentswahl (Wahl des Abgeordnetenhauses / House of Representatives) abgestimmt – also darüber, welche Parteien und Kandidaten künftig im Parlament sitzen und damit indirekt auch darüber, wer die nächste Regierung bilden kann.
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