02.11.2026
Wetter
Thailand - Unwetterwarnung des TMD für den 5. bis 9. November
Besonders Südthailand muss sich auf erhebliche Niederschläge einstellen
Während sich Urlauber vielerorts bereits auf Sonnenschein, Strandtage und die beginnende Hochsaison freuen, kündigt sich zunächst ein kräftiger Wetterumschwung an.
Zunächst trifft es Nordostthailand, dann weitere Landesteile
Ab dem 5. November soll eine neue Wetterfront zunächst den Nordosten Thailands erreichen. Dort werden kräftige Gewitter, starke Windböen und teilweise heftige Regenfälle erwartet. Anschließend können sich die Unwetter auch auf den Norden, die Zentralregion einschließlich Bangkok sowie die östlichen Provinzen ausweiten.Besonders bei kräftigen Gewitterzellen können innerhalb kurzer Zeit erhebliche Regenmengen niedergehen. Lokal sind überflutete Straßen, umgestürzte Äste und Verkehrsbehinderungen möglich.
Südthailand: Ab dem 7. November wird es besonders kritisch
Deutlich ernster könnte sich die Lage vom 7. bis 9. November in Südthailand entwickeln. Hier rechnet die Wetterbehörde mit anhaltenden, teilweise sehr intensiven Niederschlägen.Vor allem in tiefliegenden Gebieten, an Flussläufen und in bergigen Regionen besteht die Gefahr, dass große Regenmengen innerhalb kurzer Zeit zu Überschwemmungen oder gefährlichen Sturzfluten führen. An steilen Hängen steigt zudem das Risiko von Erdrutschen.
Für Urlauber in den südlichen Ferienregionen bedeutet das nicht automatisch Dauerregen oder eine akute Gefährdung jedes Urlaubsortes. Allerdings sollten insbesondere Ausflüge in bergige Gebiete, zu Wasserfällen und in Nationalparks mit Blick auf die Wetterentwicklung geplant werden.
Auch auf dem Meer ist Vorsicht angesagt
Nicht nur an Land könnte es ungemütlich werden. Auf dem Golf von Thailand und in der Andamanensee müssen Bootsführer mit kräftigen Gewittern und entsprechend hohem Wellengang rechnen. In Gewittergebieten können die Wellen mehr als zwei Meter erreichen.Für Reisende auf Inseln wie Koh Samui, Koh Phangan, Koh Tao oder in der Andamanensee kann dies Einschränkungen bei Boots- und Ausflugsfahrten bedeuten. Ob tatsächlich Fähren oder Schnellboote ausfallen, hängt von den örtlichen Bedingungen und den Entscheidungen der Betreiber ab.
Keine Panik – aber die Warnung ernst nehmen
Die angekündigten Unwetter bedeuten keineswegs, dass Thailand nun flächendeckend unter Wasser stehen wird. Es handelt sich um eine vorsorgliche amtliche Warnung vor einer potenziell gefährlichen Wetterentwicklung.Wer in den nächsten Tagen unterwegs ist, sollte aktuelle Wetterberichte verfolgen, bei Gewittern auf Bootsausflüge verzichten und überflutete Straßen keinesfalls unterschätzen. Besonders gefährlich können plötzlich anschwellende Flüsse und Wasserfälle sein, selbst wenn es am jeweiligen Ausflugsziel gerade nicht regnet.
Thailand bleibt natürlich ein wunderbares Reiseziel. Nur Petrus scheint den Beginn der Hochsaison noch nicht vollständig in seinem Kalender eingetragen zu haben.
Quelle: Thai Meteorological Department (TMD).
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