07.08.2026
Wetter
Thailand Unwetterwarnung: Starkregen, Fluten und hohe Wellen
Meteorologen warnen vor Sturzfluten, Erdrutschen und 4 Meter Wellen
Auslöser ist ein kräftiger Südwestmonsun, der feuchtwarme Luftmassen über Thailand führt. Gleichzeitig verläuft eine Monsunrinne über dem Norden des Landes – eine Kombination, die häufig für lang anhaltenden Starkregen sorgt.
Phuket, Krabi und Khao Lak besonders betroffen
Vor allem Urlauber an der Westküste sollten aufmerksam sein. Für Phuket, Phang Nga, Krabi, Trang und Ranong werden wiederholt kräftige Regenfälle erwartet. Dazu kommt eine zunehmend raue See.Auf der Andamanensee werden Wellen von zwei bis vier Metern vorhergesagt. Während Gewittern können sie sogar noch höher werden. Kleine Boote und Ausflugsboote sollten deshalb besonders vorsichtig sein oder – je nach örtlicher Anordnung – im Hafen bleiben. Wir empfehlen allen Reisenden, auf Bootsausflüge- und touren zu verzichten.
Die Behörden warnen desweiteren nachdrücklich Bewohner und Reisende in Hanglagen sowie in der Nähe von Flüssen und Bächen vor möglichen Sturzfluten und Erdrutschen. Durch die bereits nassen Böden kann weiterer Starkregen schnell zu Überschwemmungen führen. Auch in tiefer gelegenen Regionen sowie in Städten besteht die Gefahr kurzfristiger Überflutungen. Straßen können innerhalb kurzer Zeit unter Wasser stehen, wodurch der Verkehr erheblich beeinträchtigt werden kann.
Bangkok mit kräftigen Schauern
In der Hauptstadt Bangkok bleibt das Wetter ebenfalls unbeständig. Mehrere kräftige Schauer und Gewitter sind in den kommenden Tagen wahrscheinlich. Wie so oft können bereits kurze, heftige Regenfälle zu überfluteten Straßen und erheblichen Verkehrsbehinderungen führen.Vorsicht bei Ausflügen
Gerade während der Regenzeit ändern sich die Wetterbedingungen in Thailand oft sehr schnell. Wer Inseltouren, Bootsfahrten oder Wanderungen geplant hat, sollte sich vorab unbedingt bei seinem Hotel, Reiseveranstalter oder den örtlichen Behörden über die aktuelle Lage informieren.An Stränden mit roter Flagge gilt wie immer: Nicht ins Meer gehen. Hoher Wellengang und starke Strömungen gehören zu den häufigsten Ursachen schwerer Badeunfälle während der Monsunzeit.
Auch Autofahrer sollten vorsichtig unterwegs sein. Aquaplaning, schlechte Sicht und plötzlich überflutete Straßen sind in den betroffenen Regionen keine Seltenheit.
Nach Angaben des Wetterdienstes wird die Wetterlage mindestens bis zum Wochenende angespannt bleiben. Das Thai Meteorological Department beobachtet die Entwicklung kontinuierlich und schließt weitere Warnungen nicht aus. Reisende sollten daher die Wettervorhersagen regelmäßig verfolgen und ihre Ausflüge gegebenenfalls flexibel anpassen.
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