Warnung für Phuket vor tödlichen Wasser-Schnecken - Reisenews Thailand
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12.07.2025

Phuket  

Warnung für Phuket vor tödlichen Wasser-Schnecken

Warum du die winzige Blue Dragon Schnecke keinesfalls berühren solltest

Warnung für Phuket vor tödlichen Wasser-Schnecken - Reisenews Thailand - Symbolfoto 1

Am berühmten Karon Beach auf der thailändischen Insel Phuket wurde die „Blaue Drachen“-Schnecke, wissenschaftlich bekannt als Glaucus atlanticus, gesichtet. Die atemberaubend schöne, aber hochgiftige Meeresbewohnerin hat Besorgnis ausgelöst, und sowohl Touristen als auch Einheimische werden eindringlich davor gewarnt, die Tiere zu berühren. Ihre Stiche sind nicht nur schmerzhaft, sondern können im schlimmsten Fall auch tödlich sein.

Die „Blaue Drachen“-Schnecke hat durch ihre leuchtend blauen Muster und die ungewöhnliche, drachenähnliche Gestalt bereits das Interesse vieler auf sich gezogen. Ihr kleiner Körper, der zwischen 2,5 und 4 cm lang ist, könnte auf den ersten Blick harmlos wirken. Doch hinter der auffälligen Erscheinung verbirgt sich ein gefährlicher Mechanismus: Die Schnecke ist ein aggressiver Räuber, dessen Gift sie sowohl zur Jagd als auch zur Abwehr von Feinden einsetzt.

Die Berichterstattung über die Entdeckung dieser Tiere wurde erstmals über die „Emergency Medicine“-Facebook-Seite verbreitet, die eine Warnung zur Vorsicht aussprach. Es wurde darauf hingewiesen, dass der Kontakt mit der „Blauen Drachen“-Schnecke zu einem gefährlichen, sogar tödlichen Stich führen kann.

Winzig, aber äußerst giftig

Karon Beach Phuket
Obwohl die „Blaue Drachen“-Schnecke mit nur 2,5 bis 4 cm Länge relativ klein ist, besitzt sie einen giftigen Mechanismus, der weitaus gefährlicher ist, als es ihre geringe Größe vermuten lässt. Das Gift der Schnecke wird in speziellen Drüsen produziert und kann bei Menschen extreme Reaktionen hervorrufen. Es ist besonders potentiell gefährlich, weil es nicht nur starken Schmerz verursacht, sondern auch zu schwerwiegenden medizinischen Notfällen führen kann, die im schlimmsten Fall tödlich enden.

Diese Tiere sind besonders in wärmeren Gewässern anzutreffen, wie etwa rund um Australien, Südafrika und Europa, doch auch in den Gewässern Thailands kommen sie immer wieder vor, insbesondere an den Küsten und in der Nähe von Stränden wie dem Karon Beach.

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Selbst bei ihrer kleinen Größe und der scheinbar harmlosen Erscheinung kann das Gift einen tödlichen Stich verursachen. Solltest du eine „Blaue Drachen“-Schnecke entdecken, darfst du sie auf keinen Fall berühren oder versuchen, sie zu fangen. Stattdessen solltest du sofort die zuständigen Behörden informieren. In Thailand kann die Department of Marine and Coastal Resources (DMCR) kontaktiert werden, oder auch die Facebook-Seite „MONSOONGARBAGE THAILAND“, die regelmäßig mit den zuständigen Stellen zusammenarbeitet, um solche Vorfälle zu melden. Experten und Fachleute sollten sich um diese Tiere kümmern, da der Umgang mit ihnen besondere Vorsicht erfordert.

Die „Blaue Drachen“-Schnecke

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Die „Blaue Drachen“-Schnecke, auch Glaucus atlanticus genannt, ist eine Art von Nacktschnecke, die in der Meeresfauna beheimatet ist. Sie lebt normalerweise im offenen Ozean und schwimmt in den oberen Schichten des Wassers. Die „Blaue Drachen“-Schnecke gehört zur Familie der „Glaucidae“ und ist bekannt für ihre Fähigkeit, das Gift anderer Meerestiere, wie zum Beispiel Portugiesische Galeren, zu absorbieren und zu speichern. Auf diese Weise macht sie sich das Gift ihrer Beute zu eigen und kann es selbst zur Verteidigung nutzen.

Ihr bläuliches Aussehen und die an einen Drachen erinnernde Form sind nicht nur faszinierend, sondern bieten auch einen gewissen Schutz, da sie mit ihrer auffälligen Farbe andere Tiere abschrecken. Ihre Hauptnahrung besteht aus kleinen Meerestieren, die sie mit ihrem Gift lähmt und dann frisst.
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