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23.09.2026

Umwelt  

Wenn der Fluss krank macht: Umweltalarm in Nordthailand

Der vergiftete Kok Fluss - hoher Preis für Gold und Seltene Erden 🎥 🎬

Wenn der Fluss krank macht: Umweltalarm in Nordthailand - Reisenews Thailand - Symbolbild 1

Die Weltspiegel-Reportage „Gift-Alarm – Warum die Fischer alles verlieren“ führt in den Norden Thailands an den Kok-Fluss. Dort berichten Menschen von juckenden Hautreaktionen, Sorgen um ihr Wasser und dramatisch zurückgehenden Fischbeständen. Für Familien, die vom Fluss und vom Fischfang leben, geht es längst nicht mehr nur um ein Umweltproblem, sondern um ihre Existenz.

Die mutmaßliche Ursache liegt flussaufwärts – jenseits der thailändischen Grenze in Myanmar. Dort werden in einer vom Bürgerkrieg geprägten Region Gold und Seltene Erden abgebaut. Nach Darstellung der Reportage gelangen aus oftmals kaum regulierten Minen problematische Stoffe und Schwermetalle wie Arsen, Cadmium und Quecksilber in die Gewässer. Der Kok bringt die Belastungen nach Nordthailand und schließlich weiter Richtung Mekong.

Damit erzählt die Reportage auch eine Geschichte, die weit über Thailand hinausgeht. Seltene Erden und andere Rohstoffe werden für moderne Elektronik, Smartphones und Elektromobilität benötigt. Während anderswo über Energiewende und Hightech gesprochen wird, erleben Menschen in Südostasien eine wesentlich weniger glänzende Seite des weltweiten Rohstoffhungers.

Weltspiegel - Warum die Fischer alles verlieren


ARD-Korrespondentin Christiane Justus besucht Betroffene und zeigt, was passiert, wenn ein Fluss, von dem ganze Gemeinden leben, plötzlich nicht mehr als selbstverständlich sicher gelten kann.

Autorin: Christiane Justus
Kamera: Ingo Martin Schnitt:
Pauline Petter
Producerin: Pattama Chutimant

Kok River

Kok River - Bild 1 - mit freundlicher Genehmigung von  Kok River - Bild 2 - mit freundlicher Genehmigung von  Kok River - Bild 3 - mit freundlicher Genehmigung von  Kok River - Bild 4 - mit freundlicher Genehmigung von
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