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Verkehr  

Dein smarter Park-Guide für Thailand - Achtung Selbstfahrer!

Falschparken kann teuer werden - Wirre Regeln und bunte Bordsteine

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Wer in Thailand selbst fährt – oder es vorhat – sollte sich mit einem scheinbar kleinen, aber äußerst wichtigen Detail vertraut machen: den bunten Bordsteinen. Ob schwarz-weiß, gelb-weiß oder rot-weiß – die Farbgebung entlang der Straßen ist alles andere als Dekoration. Wer sie ignoriert, riskiert Bußgelder, Parkkrallen oder gar das Abschleppen seines Fahrzeugs. Wer also entspannt und regelkonform parken will, sollte die Farb-Codes kennen.

Wer in Thailand sicher parken möchte, sollte einige Grundregeln beherzigen. Zunächst gilt: Parkverbotsschilder und Bodenmarkierungen sind unbedingt zu beachten – sie geben zuverlässig Auskunft darüber, wo das Abstellen eines Fahrzeugs erlaubt ist und wo nicht. Besonders wichtig ist auch, niemals auf Gehwegen, Brücken oder vor Einfahrten zu parken, da diese Bereiche besonders streng überwacht und bei Verstößen schnell mit Krallen, Schlössern oder Abschleppmaßnahmen geahndet werden.

Wer unsicher ist, ob das Parken an einer bestimmten Stelle erlaubt ist, sollte im Zweifel lieber auf einen offiziellen Parkplatz oder ein Parkhaus ausweichen. Vor allem, da sich in manchen Strassen die Seite, auf der man parken darf, je nach Wochentag ändert. Sollte es doch einmal zu einem Verstoß kommen, ist es wichtig, Bußgelder möglichst zeitnah zu begleichen, um zusätzliche Kosten, Sanktionen oder Probleme bei Polizeikontrollen zu vermeiden. Wer diese einfachen Regeln befolgt, bewegt sich auch im thailändischen Straßenverkehr deutlich entspannter.


Bunt gestreifte Bordsteine und Markierungen


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⚫⚪ Schwarz-weiße Bordsteine: Alles im grünen Bereich

Wenn der Bordstein schwarz-weiß gestrichen ist, bedeutet das: Parken erlaubt. Klingt gut – ist es auch. Aber: Auch hier gelten Regeln. Du solltest immer möglichst nah am Bordstein parken und auf keinen Fall doppelt parken. Selbst wenn du dich in der erlaubten Zone befindest, kann das Blockieren des Verkehrs eine Geldstrafe nach sich ziehen. Also: Augen auf beim Einparken.

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🟡⚪ Gelb-weiße Bordsteine: Nur kurz halten erlaubt

Diese Markierung zeigt an: Nur für kurzes Anhalten gedacht, etwa zum schnellen Ein- oder Aussteigen. Solche Zonen befinden sich häufig vor Bushaltestellen, Schulen oder Behörden, wo ein reibungsloser Verkehrsfluss besonders wichtig ist. Wer hier zu lange stehen bleibt, muss mit einem Knöllchen oder einer Parkkralle rechnen – und das kann schnell den Zeitplan und das Budget durcheinanderbringen.

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🔴⚪ Rot-weiße Bordsteine: Finger weg!

Das ist die wichtigste und zugleich gefährlichste Farbe für Autofahrer. Rot-weiß heißt: Absolutes Halte- und Parkverbot – nicht mal für eine Minute. Diese Bereiche befinden sich meist an verkehrskritischen oder unfallträchtigen Stellen, wo bereits kurzes Stehen zum Risiko werden kann. Wer hier parkt, muss mit sofortigem Abschleppen, saftiger Geldstrafe und zusätzlichen Gebühren für die Verwahrung des Fahrzeugs rechnen.

Achten aber nicht nur auf die Bordsteinfarben, sondern auch auf Parkschilder. In manchen Gegenden gelten zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Tagen besondere Regeln, insbesondere in der Nähe von Märkten, Tempeln und Touristenattraktionen. Selbst wenn der Bordstein „sicher“ erscheint, können örtliche Schilder ihn außer Kraft setzen!


Strafen für Falschparker

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Wer in Thailand mit Auto oder Motorrad unterwegs ist, sollte sich beim Parken gut umsehen – denn falsches Parken wird nicht nur mit Bußgeldern, sondern auch mit Parkkrallen, Abschleppdiensten oder Schlössern an Mopeds geahndet. Hier sind die wichtigsten Infos zu Strafen, Gebühren und Verhalten bei Parkverstößen:
Seit der Gesetzesreform 2023 wurden die Strafen für Verkehrsverstöße in Thailand verschärft.

Für Parkverstöße gelten aktuell folgende Bußgelder:

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In Großstädten wie Bangkok, Pattaya, Phuket oder Chiang Mai setzen die Behörden oft Parkkrallen (Wheel Clamps) ein. Das Entfernen kostet meist pauschal 500 Baht – vorausgesetzt, man kommt nicht auf die Idee, sie eigenmächtig zu entfernen. Bei Motorrädern und Mopeds wird häufig ein Metallschloss mit Kette angebracht, wenn sie auf Gehwegen oder an verbotenen Stellen abgestellt sind. Wer das Schloss oder eine Parkkralle selbst entfernt oder beschädigt, begeht eine Straftat – und riskiert eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Baht oder sogar eine Anzeige.

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Wird ein Fahrzeug abgeschleppt, kommen weitere Kosten hinzu. Üblich ist eine von der von Fahrzeuggröße und Region abhängige Abschleppgebühr, sowie Standgebühren pro Tag, solange das Fahrzeug in Verwahrung bleibt. In Städten wie Pattaya wurde die Praxis verschärft: Wiederholungstäter zahlen mehr, teils bis zu 1.000 Baht für jede weitere Übertretung.

Die Bezahlung der Strafe erfolgt in der Regel bei der örtlichen Polizeistation oder bei autorisierten Zahlstellen (teilweise auch online). Wichtig: Wer vor Ort von der Polizei eine Barzahlung angeboten bekommt, sollte auf eine Quittung bestehen, um Korruption zu vermeiden und die Zahlung zu belegen. Und wer auf dem Revier bezahlt, sollte einiges an Zeit einplanen, denn Warteschlangen sind üblich.

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