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Der erste von 15 geplanten Solarparks zieht auch Touristen an

Weltgrößter schwimmender Wasserkraft-Solarpark treibt die Umweltbewegung im Isan an

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Der erste von 15 geplanten Solarparks, die Thailand helfen sollen, bis in 30 Jahren klimaneutral zu werden, wird auch als Touristenattraktion angepriesen

Auf dem schimmernden Wasser eines Stausees in der nordöstlichen Provinz Ubon Ratchathani schwimmt eine riesige Anordnung von Solarzellen. Sie ist ein Symbol für das Streben des Königreichs nach sauberer Energie auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2050. Die riesige Anlage, die sich über 720.000 Quadratmeter Wasserfläche erstreckt, ist ein Hybridsystem, das tagsüber Sonnenlicht und nachts Wasserkraft in Strom umwandelt.

Das von den Behörden als weltgrößte schwimmende Hydro-Solar-Farm bezeichnete Projekt am Sirindhorn-Damm ist die erste von 15 Anlagen dieser Art, die Thailand bis 2037 zu bauen plant. Der Sirindhorn-Staudamm, der im Oktober letzten Jahres in Betrieb genommen wurde, verfügt über mehr als 144.000 Solarzellen, die die Fläche von 70 Fußballfeldern bedecken, und kann 45 MW Strom erzeugen.

Das Hybrid-Energieprojekt soll die Kohlendioxidemissionen um 47.000 Tonnen pro Jahr reduzieren und das Ziel des Landes unterstützen, bis 2037 30 % der Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Um diese Ziele zu erreichen, ist jedoch eine umfassende Umstellung der Stromerzeugung erforderlich.

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Nach Angaben des Energy Policy and Planning Office, einer Abteilung des Energieministeriums, ist Thailand nach wie vor stark auf fossile Brennstoffe angewiesen: Im Oktober letzten Jahres stammten 55 % der Energie aus Erdgas und nur 11 % aus erneuerbaren Energien und Wasserkraft. So ist geplant, bis 2037 schrittweise schwimmende Wasserkraftwerke auf 15 weiteren Dämmen im ganzen Land zu installieren, mit einer Gesamtkapazität von 2.725 MW.

Die Beamten hoffen, dass der riesige Solarpark nicht nur Strom erzeugt, sondern auch ein Anziehungspunkt für Touristen sein wird. Ein 415 Meter langer "Nature Walkway" in Form eines Sonnenstrahls wurde installiert, um einen Panoramablick auf den Stausee und die schwimmenden Solarzellen zu ermöglichen.

Einige Einheimische haben jedoch Vorbehalte gegen die schwimmende Hydro-Solar-Farm. So beklagen sich die Fischer, dass sie gezwungen sind, ihre Netze woanders auszuwerfen.

Die Stromerzeugungsbehörde besteht jedoch darauf, dass das Projekt keine Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Fischerei oder andere Aktivitäten der Gemeinde haben wird. Die Hydro-Solar-Farm nimmt nur 0,2 bis 0,3 % der Fläche des Staudamms in Anspruch.
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