Story
Neue Staffel der Netflix-Serie CROOKS spielt in Bangkok
Erfolgsstory von CROOKS geht in Thailand in die nächste Runde
Vom europäischen Crime-Trip in die Hitze Thailands
Wer die erste Staffel gesehen hat, weiß längst, dass „Crooks“ nicht einfach nur irgendeine Gangster-Serie ist. Im Mittelpunkt steht dieses herrlich ungleiche Duo aus Charly und Joseph, zwei Männer, die eigentlich längst raus sein wollten aus der Welt der Gauner, Intrigen und lebensgefährlichen Fehlentscheidungen. Natürlich klappt das ungefähr so gut wie ein ruhiger Abend in einer Bar, in der zufällig noch eine offene Rechnung herumliegt.Was mit der Jagd nach einer wertvollen Goldmünze begann, entwickelte sich in Staffel eins schnell zu einer ziemlich wilden Reise durch Europas Unterwelt. Zwischen Berlin, Wien und Marseille wurde klar, dass Vertrauen ein Luxus ist, den sich in dieser Welt kaum jemand leisten kann. Freundschaft, Loyalität und nacktes Überleben lagen ständig gefährlich nah beieinander. Genau auf diesem Fundament baut die zweite Staffel jetzt auf – nur größer, internationaler und mit deutlich mehr tropischer Schweißgarantie.
Bangkok ist diesmal nicht bloß Kulisse
Die neue Staffel schickt Charly und Joseph nicht einfach nur an einen exotischen Ort, damit im Hintergrund ein paar Palmen wedeln. Bangkok wird hier nicht wie eine hübsche Postkarte inszeniert, sondern als das, was die Stadt eben wirklich ist: laut, schnell, heiß, chaotisch und gleichzeitig faszinierend. Zwischen Neonlichtern, dunklen Gassen, dichtem Verkehr und dieser ganz eigenen Mischung aus Energie und Überforderung wird die Stadt fast selbst zur Figur.Gerade dieser Wechsel macht den besonderen Reiz der neuen Folgen aus. Auf der einen Seite stehen ruhigere, fast idyllische Momente in Österreich, auf der anderen dieses pulsierende Großstadtlabyrinth in Thailand, in dem sich Charly auf die Spur der verlorenen Münze setzt. Dieser Kontrast funktioniert nicht nur optisch, sondern gibt der Serie auch emotional noch einmal mehr Wucht. Es geht nicht mehr nur um Flucht, Verfolgung und Unterwelt-Deals – es geht auch darum, wie schnell Menschen in einer fremden Umgebung wieder in alte Muster zurückfallen.
Die Geschichte dreht weiter auf
Natürlich wollen Charly und Joseph ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Natürlich klappt auch das wieder nur mäßig gut. Als Joseph in Thailand eine fatale Entscheidung trifft und die zentrale Münze bei einer Schlägerei verliert, rutscht alles erneut aus dem Ruder. Aus dem Versuch, mit der Vergangenheit abzuschließen, wird wieder ein gefährlicher Ritt durch kriminelle Netzwerke, Machtspiele und persönliche Konflikte.Gerade das ist eine der Stärken von „Crooks“: Die Serie verliert sich trotz Action und Tempo nie komplett in Effekten, sondern bleibt immer nah an ihren Figuren. Es geht nicht nur darum, wer wen jagt oder wer am Ende die Oberhand behält. Es geht auch darum, wie diese beiden Männer immer wieder in eine Welt hineingezogen werden, von der sie eigentlich genug haben müssten. Und genau das macht das Ganze so angenehm binge-tauglich.
Thailand-Dreh mit Schweiß, Kakerlaken und einer Portion Wahnsinn
Dass die Produktion in Bangkok alles andere als geschniegelt und geschniegelt ablief, merkt man nicht nur auf dem Bildschirm. Auch hinter den Kulissen scheint der Dreh eher nach Abenteuer als nach gemütlichem Studioalltag ausgesehen zu haben. Frederick Lau erinnerte sich an ein Set zwischen tropischer Hitze, permanentem Schwitzen, Kakerlaken bei Actionszenen und der sehr direkten Erfahrung, dass Thailand eben nicht nur schön, sondern auch ziemlich intensiv sein kann.Gleichzeitig schwang bei all dem offenbar genau diese besondere Atmosphäre mit, die viele an Thailand so lieben. Die Gastfreundschaft, die Energie und dieses Gefühl, dass jeder Tag irgendwie anders läuft als geplant. Das passt natürlich perfekt zu einer Serie wie „Crooks“, die ja ohnehin am besten funktioniert, wenn gerade alles ein bisschen außer Kontrolle gerät.
Und dann wäre da noch Christoph Krutzler, der dem Dreh auf sehr eigene Weise eine Prise Heimat verpasste: mit Brotbacken. Klingt erstmal herrlich bodenständig, wird unter tropischen Bedingungen aber offenbar schnell zur kleinen Wissenschaft. Sauerteig bei Hitze, anderes Mehl, andere Luftfeuchtigkeit – kurz gesagt: nicht gerade ideale Bedingungen für perfekte Backwaren. Aber immerhin sorgte das wohl trotzdem für ein kleines Stück Zuhause mitten im Chaos.
Neues Setting, neues Ensemble, neue Dynamik
Mit dem Ortswechsel nach Bangkok wird auch das Ensemble internationaler. Besonders spannend ist die Rolle von Mimi Tao, die in Thailand als Model und Creatorin sehr bekannt ist. In der Serie spielt sie Achara, die kühle und selbstbewusste Tochter einer mächtigen Familie der Bangkoker Unterwelt. An ihrer Seite steht D Gerrard als ihr Bruder Somchai, emotionaler, impulsiver und kein bisschen harmloser.Diese neuen Figuren bringen frischen Druck in die Geschichte. Bangkok fühlt sich dadurch nicht nur wie ein neuer Ort an, sondern wie ein eigenes Machtzentrum mit eigenen Regeln, Loyalitäten und Gefahren. Genau das hebt Staffel zwei noch einmal deutlich von der ersten ab. Die Serie bleibt ihrem Crime-Kern treu, öffnet sich aber spürbar einer größeren, internationaleren Bühne.
Warum sich Staffel 2 lohnt
Die zweite Staffel von „Crooks“ macht im Grunde genau das, was gute Fortsetzungen tun sollten: Sie nimmt das, was bereits funktioniert hat, und dreht es noch ein Stück weiter auf, ohne dabei alles zu verlieren, was die Serie ursprünglich stark gemacht hat. Mehr Tempo, mehr Konflikte, mehr Bilder, die hängen bleiben – aber eben auch weiterhin Figuren, die nicht nur durch die Handlung rennen, sondern tatsächlich etwas mitbringen.Dazu kommt Bangkok als echter Gewinn für die Serie. Die Stadt liefert nicht nur Atmosphäre, sondern auch Reibung, Dichte und einen visuellen Kick, der dem Ganzen noch einmal einen ganz anderen Charakter gibt. Wer also Lust auf eine Serie hat, die europäisches Crime-Drama mit internationalem Flair verbindet und dabei zugleich rau, stylish und angenehm unberechenbar bleibt, dürfte mit Staffel zwei ziemlich schnell wieder drin sein.
Und ganz ehrlich: Eine Serie, die Wien und Bangkok in eine gemeinsame Gangsterwelt steckt, Kakerlaken, Goldmünzen, Unterweltfamilien und Brotbacken unter tropischen Bedingungen miteinander verbindet, hat zumindest schon mal eines geschafft – langweilig wird’s garantiert nicht.
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