Schutz vor Sandfliegen: Tipps für bissfreie Strandtage - Thailand Blog
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Reisetipps  

Schutz vor Sandfliegen: Tipps für bissfreie Strandtage

Die Wahrheit über Sandmücken: Mythos und Realität an Urlaubsstränden

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Sandfliegen, auch bekannt als Kriebelmücken, sind kleine Insekten, die in sandigen Gebieten, besonders in der Nähe von Gewässern, vorkommen. Sie sind berüchtigt für ihre schmerzhaften Bisse, die juckende und oft entzündete Wunden hinterlassen können. Ein bisschen Grundwissen über diese winzigen Sandmücken hilft, Bisse zu vermeiden und einen herrlichen Strandurlaub an den schneeweissen Puderzuckerstränden der thailändischen Trauminseln zu verbringen.

Diese Kriebelmücken kommen auch bei uns vor (gerne in Freibädern und an Seen), und der Verzicht auf den Besuch eines Traumstrandes, ist genauso sinnvoll, wie das Zuhausebleiben, wegen möglicher Mückenstiche. Wenn Leute immer und immer wieder schreiben, dass man diesen oder jenen Strand wegen der kleinen Insekten nicht besuchen kann, dann ist das so übertrieben, wie der Verzicht auf den Besuch eines Cafés im Sommer, weil, angezogen durch die Süsswaren, vermehrt Wespen auftauchen.

Allerdings sollten Menschen, die allergisch oder hochsensibel auf Insektenstiche und -bisse reagieren, ein wenig Vorsicht walten lassen und sich mit DEET-haltigen Repellents, einem ByteAway und Antihistamin- bzw. Kortisonsalbe eindecken.

Hier die wichtigsten Informationen über Sandfliegen

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Sandfliegen sind weltweit verbreitet, besonders in tropischen und subtropischen Regionen. Sie gedeihen in feuchten Umgebungen, wo sie ihre Eier in feuchtem Sand oder Schlamm legen.Weibliche Sandfliegen benötigen genau wie Steckmücken Blut für die Eiablage, was sie zu lästigen Parasiten macht. Sie sind vor allem in den Abendstunden aktiv und können in seltenen Fällen durch ihre Bisse Krankheiten wie Leishmaniose und Sandfliegenfieber übertragen.

Um sich vor Sandfliegen zu schützen, ist es ratsam, Repellents zu verwenden, die DEET, Picaridin oder Öl von Zitroneneukalyptus enthalten. Auch das grosszügige Auftragen von Kokos- oder Zitronenöl ist ein wirksamer Schutz, denn die Plagegeister kleben daran fest und sind nicht mehr in der Lage, irgendetwas zu tun. Das Tragen von langer Kleidung kann ebenfalls helfen, Bisse zu vermeiden, besonders in der Dämmerung und nachts.Wer abends im Restaurant seine Ruhe haben möchte, fragt nach einer Räucherspirale, die unter dem Tisch platziert, die kleinen Biester fernhält, oder nach einem Ventilator.

Sandfliegenbisse können stark jucken und sollten sauber gehalten und mit antihistaminischen oder antiinflammatorischen Cremes behandelt werden, um Infektionen und übermäßiges Kratzen zu vermeiden. Oft kommen die stark juckenden, roten und nässenden Bisswunden gar nicht von der Sandflieges selbst, sondern durch Entzündungen der Haut durch beim Kratzen eingebrachte Bakterien. Sehr hilfreich ist dabei auch, die Nutzung eines Hitzestiftes, der die juckenden Enzyme durch Wärme zerstört und sofortige Linderung verspricht..

Warum gibt es an manchen Stränden die Sandmücken und an anderen nicht?

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Sandfliegen finden ideale Lebensbedingungen in feuchten, warmen Umgebungen, besonders in der Nähe von Gewässern wie Seen, Flüssen und Küstenregionen. Am Strand schaffen bestimmte Bedingungen ein perfektes Umfeld für ihre Vermehrung und Aktivität. Hier sind einige Faktoren, die ideale Bedingungen für Sandfliegen am Strand bieten:

Wie viele Insekten bevorzugen Sandfliegen warme Klimazonen. Ihre Aktivität steigt bei warmem Wetter, was die Tropen und Subtropen zu Hotspots für Sandfliegen macht. Ruhige, wenig besuchte Strände bieten ein gutes Umfeld für die kleinen Plagegeister, an belebten Stränden, oder an Stränden, die regelmäßig durchgerecht werden sind sie kaum zu finden. In der Trockenzeit treten sie seltener auf, als in den Zeiten, in denen der Sand durch Regen regelmässig befeuchtet wird, denn Sandfliegen legen ihre Eier bevorzugt in feuchtem Sand ab.

Feuchtigkeit bietet den Larven Schutz und ausreichend Feuchtigkeit, was für ihre Entwicklung essentiell ist. Strände mit feuchtem Sand, besonders in der Nähe von Wasserläufen oder bei Gezeitenzonen, sind daher häufig betroffen. Die Larven von Sandfliegen ernähren sich von organischen Abfällen und Mikroorganismen, die in sandigen Boden eingebettet sind. Strände mit einer Schicht aus Algen, toten Pflanzen oder Tierresten bieten zusätzliche Nährstoffe, die die Populationen von Sandfliegen unterstützen können. Deshalb kommen sie an Naturstränden häufiger vor, als an Stränden, die rgelmässig von Treibgut und Abfällen gereinigt werden.

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Obwohl Sandfliegen Sonnenlicht nicht meiden, finden sie oft in schattigen Bereichen entlang des Strandes, wie unter Stegen oder in der Nähe von felsigen Abschnitten, Schutz vor der intensivsten Hitze des Tages. Was sie nicht mögen ist Wind. Schon leichterer Luftbewegungen machen sie, wegen ihres sehr geringen Gewichtes, zum Spielball der Natur und siewerden einfach weggeblasen. Daher sind windstille Tage oder windgeschützte Bereiche am Strand ideal für das Vorkommen von Sandfliegen.

Sandfliegen gedeihen in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Diese Bedingungen helfen, ihre zarten Körper vor Austrocknung zu schützen. In den heißen Mittagsstunden. Deshalb wird man sich in der Hitze des Tages kaum Bisse einfangen, aber ab Einsetzen der Dämmerung, sollte man an Stränden, an denen sie vorkommen, das Liegen im Sand meiden. Ein Strandspaziergang, Strandjogging, Ballspiele im Sand sind eher risikolos, denn die dabei entstehenden Luftwirbel, machen ihnen eine gezielte Landung so gut wie unmöglich.
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