Bomben und Brandstiftung treffen 11 Tankstellen in Thailand - Veranstaltungen
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12.01.2026

Bomben und Brandstiftung treffen 11 Tankstellen in Thailand

Koordiniertes Gewalt-Ereignis sorgt für Unruhe im Süden

Bomben und Brandstiftung treffen 11 Tankstellen in Thailand - Veranstaltungen - Symbolfoto 1

In den frühen Morgenstunden des 11. Januar 2026 wurden koordinierte Bomben- und Brandanschläge auf elf Tankstellen in den südlichen Grenzprovinzen Pattani, Yala und Narathiwat verübt. Die Angriffe ereigneten sich gegen etwa 1:00 Uhr nachts, als mehrere Explosions- und Feuer-Einsätze an verschiedenen Standorten gleichzeitig stattfanden und erhebliche Schäden an den Einrichtungen verursachten. Es wurden keine Todesopfer gemeldet, aber mindestens ein Polizist und mehrere Zivilisten verletzt

Bei einigen der betroffenen Tankstellen wurden demnach Sprengsätze platziert und gezündet, während an anderen Standorten Brandstifter vorgingen, indem sie Gebäude und Kraftstoffpumpen in Brand setzten. Sicherheitskräfte vor Ort berichteten, dass Angreifer maskiert auf Motorrädern unterwegs waren, bevor sie die Anschläge durchführten und anschließend flüchteten.

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Die thailändischen Behörden vermuten, dass hinter den Attacken insurgente Gruppen stehen, die in der Region seit Langem aktiv sind und regelmäßig Ziele im Deep South angreifen. Offiziellen Angaben zufolge könnten die Hintergründe der Gewalt auch in Zusammenhang mit den kommunalen Wahlen stehen, die zeitgleich stattfanden – es gebe Hinweise, dass die Anschläge dazu dienen sollten, Unruhe zu schüren oder den Wahlprozess zu stören. Premierminister Anutin Charnvirakul führte die Vorfälle ausdrücklich nicht als Terrorismus ein, sondern als politisch motivierten Versuch der Destabilisierung im Zusammenhang mit der Wahl.

Nach den Angriffen wurden Sicherheitsmaßnahmen verschärft:

Bomben und Brandstiftung treffen 11 Tankstellen in Thailand - Koordiniertes Gewalt-Ereignis sorgt für Unruhe im Süden Symbolfoto 1

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Trotz der Schäden versicherte das Energieministerium, dass die Kraftstoffversorgung im tiefen Süden gesichert bleibe, sodass es bislang nicht zu größeren Versorgungsengpässen gekommen sei.

Die Ereignisse im Deep South – einer Region mit einer langen Geschichte von Aufständen und Konflikten – unterstreichen weiterhin die anhaltende Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Malaysia und stellen Behörden vor Herausforderungen, die Ruhe und Stabilität, besonders in Wahlzeiten, aufrechtzuerhalten.

Quellen: Thaiger, TheNation, BangkokPost
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